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„Ember Queen“ von Laura Sebastian ist der Abschluss der „Ash Princess“-Trilogie. Fantasy für Jugendliche ab 14 Jahren. Theodosia hat nicht nur das Flammengift, sondern auch die Feuermine überlebt. Als titelgebende „Ember Queen“ führt sie nun ihr Volk in den Krieg. Wird es ihr gelingen, Cress zu besiegen und Astrea zu befreien? Die Geschichte setzt ca. 2 Wochen nach dem Ende von „Lady Smoke“ an – denn so viel Zeit hat Theo in der Feuermine verbracht. Ebenso wie uns Leser verlangt es Theo nun nach Informationen darüber, was in der Zwischenzeit passiert ist. Somit ist ein gelungener Wiedereinstieg in die Geschichte garantiert. Wir befinden uns im letzten Band einer Fantasy-Trilogie – das bedeutet: viele Strategiegespräche, jede Menge Wandern und einige Scharmützel. Sebastian ist aber stets für Überraschungen gut und bot hier und da doch etwas Abwechslung zum üblichen Finale-Trott. Das Liebesdreieck rückt hier vollends in den Hintergrund, wird aber dennoch zufriedenstellend gelöst. Dennoch liegt der Fokus auf den Freundschaften und gibt den Nebencharakteren endlich den Raum, den sie verdienen. Zum Ende haben alle eine plastische Form und sind somit nicht mehr nur hohle Namen auf dem Papier. Hingegen enttäuscht hat mich der Konflikt zwischen Cress und „Thora“, der sich seit dem ersten Band angekündigt hat. Hier hat Theo in meinen Augen einfach ein ums andere Mal versagt. Hätte sie nicht so fähige und loyale Begleiter wäre die Rebellion an Theos Unwillen gescheitert, Cress zu bekämpfen. Dabei schätze ich diesen inneren Konflikt sehr, aber empfand es eben als höchst nervig, dass Theo immer große Worte sprach, aber im Angesicht ihres „Herzensfeindin“ dann jedes Mal kleinbeigab. Schade! Alles in allem konnte mich Laura Sebastian erneut von sich überzeugen. Mit „Ember Queen“ liefert sie einen guten Abschluss, der die Geschichte zu einem zufriedenstellenden Ende führt. Sebastian schreckt nicht vor Gewalt und Tod zurück. Es werden Kriegsverbrechen erwogen und recht ernüchternde Entscheidungen getroffen. Manch Dialog war vielleicht etwas repetitiv, ansonsten empfand ich die Handlung als durchweg spannend. Wie auch seine Vorgänger schöpft „Ember Queen“ leider nicht sein volles Potenzial aus, dennoch ist die Reihe definitiv eine Empfehlung wert. Gute 4/5 Sterne.
27. Okt. 2025
„Ember Queen“ von Laura Sebastian ist der Abschluss der „Ash Princess“-Trilogie. Fantasy für Jugendliche ab 14 Jahren. Theodosia hat nicht nur das Flammengift, sondern auch die Feuermine überlebt. Als titelgebende „Ember Queen“ führt sie nun ihr Volk in den Krieg. Wird es ihr gelingen, Cress zu besiegen und Astrea zu befreien? Die Geschichte setzt ca. 2 Wochen nach dem Ende von „Lady Smoke“ an – denn so viel Zeit hat Theo in der Feuermine verbracht. Ebenso wie uns Leser verlangt es Theo nun nach Informationen darüber, was in der Zwischenzeit passiert ist. Somit ist ein gelungener Wiedereinstieg in die Geschichte garantiert. Wir befinden uns im letzten Band einer Fantasy-Trilogie – das bedeutet: viele Strategiegespräche, jede Menge Wandern und einige Scharmützel. Sebastian ist aber stets für Überraschungen gut und bot hier und da doch etwas Abwechslung zum üblichen Finale-Trott. Das Liebesdreieck rückt hier vollends in den Hintergrund, wird aber dennoch zufriedenstellend gelöst. Dennoch liegt der Fokus auf den Freundschaften und gibt den Nebencharakteren endlich den Raum, den sie verdienen. Zum Ende haben alle eine plastische Form und sind somit nicht mehr nur hohle Namen auf dem Papier. Hingegen enttäuscht hat mich der Konflikt zwischen Cress und „Thora“, der sich seit dem ersten Band angekündigt hat. Hier hat Theo in meinen Augen einfach ein ums andere Mal versagt. Hätte sie nicht so fähige und loyale Begleiter wäre die Rebellion an Theos Unwillen gescheitert, Cress zu bekämpfen. Dabei schätze ich diesen inneren Konflikt sehr, aber empfand es eben als höchst nervig, dass Theo immer große Worte sprach, aber im Angesicht ihres „Herzensfeindin“ dann jedes Mal kleinbeigab. Schade! Alles in allem konnte mich Laura Sebastian erneut von sich überzeugen. Mit „Ember Queen“ liefert sie einen guten Abschluss, der die Geschichte zu einem zufriedenstellenden Ende führt. Sebastian schreckt nicht vor Gewalt und Tod zurück. Es werden Kriegsverbrechen erwogen und recht ernüchternde Entscheidungen getroffen. Manch Dialog war vielleicht etwas repetitiv, ansonsten empfand ich die Handlung als durchweg spannend. Wie auch seine Vorgänger schöpft „Ember Queen“ leider nicht sein volles Potenzial aus, dennoch ist die Reihe definitiv eine Empfehlung wert. Gute 4/5 Sterne.
27. Okt. 2025





