Blick ins Buch

Romane

Animal

3,3(134)
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Über das Buch

»Nennt uns nicht verrückt, wenn wir wütend sind.« Lisa Taddeo

Viel zu lange hat Joan die Grausamkeiten von Männern ertragen. Den einen liebt sie, aber er bleibt kalt. Und der, der sie liebt, gibt sich eines Tages vor ihren Augen die Kugel. Joan flieht aus New York und sucht nach der Frau, die ihr helfen kann, ihre Vergangenheit zu überwinden. Während Alice ihr zuhört, muss Joan einsehen, dass sie selbst sich vor den Männern ihres Lebens erniedrigt hat. Jetzt will sie mehr als nur Opfer sein. Selbst wenn sie dafür zur Täterin werden muss.

Lisa Taddeo erzählt provokant und verletzlich von weiblichem Schmerz und weiblicher Wut, von Rache, Solidarität und Selbstermächtigung, mit der für Joan ein neues Leben beginnt.

»Taddeos Ton ist so schneidend und anziehend, dass man ihr überallhin folgen würde ... Ihre Prosa funkelt. Sie hat ein Talent fürs Metaphorische, für immer wieder verblüffende Beobachtungen.« The New York Times Book Review

»Unerschrocken, sexy, brutal und einfach nur forensisch gut beobachtet.« Jojo Moyes

» American Psycho für die #MeToo-Generation.« The Times

»Wie Joan Didion auf harten Drogen und mit einem Klappmesser.« Harper’s Bazaar

»Lisa Taddeo legt die ungeschönte Realität weiblichen Begehrens und weiblicher Traumata frei.« TIME Magazine

»Ein schonungsloses Debüt über weibliche Wut. Taddeos Antiheldin verstößt gegen alle Regeln, und ihr spöttischer Ton bereitet großes Vergnügen.« Guardian

» Animal knurrt und faucht eine ungezähmte Wahrheit heraus, und die verschwiegene Geschichte von Wut und Abrechnung.« Lithub

»Ein dunkles, verstörendes Meisterwerk, voller berechtigter weiblicher Wut – jedes Wort fliegt einem förmlich entgegen.« Red

» Animal ist ein aufregender, aufrührerischer Roman, so einnehmend wie berauschend – und er steigert sich in ein Fiasko hinein, von dem man den Blick nicht mehr abwenden kann.« Vogue (US)

»Eine Lektüre wie ein Fiebertraum. Intensiv, aufrüttelnd, provokant, und doch ist dieses Buch erfüllt von Humanität und Sinnlichkeit, am Ende gar von Liebe und Hoffnung.« Stylist

»Lisa Taddeo zeigt auf, wie die Brutalität von Männern die Wut von Frauen befeuert. Das Ergebnis ist so intim wie explosiv.« People (Buch der Woche)

»Eine provokante Erkundung dessen, was passiert, wenn Frauen zum Äußersten getrieben werden.« Esquire

» Animal handelt vom allgegenwärtigen Es, eine fleischliche, freimütige Darstellung der unguten Verbindung von Erinnerung und Gewalt.« Raven Leilani

»Unfassbar gut und wahr und vertrackt.« Olivia Wilde

Highlight des Jahres für Guardian – Sunday Express – Independent – New Statesman – Evening Standard – Cosmopolitan – Red – Grazia – Daily Mail – Daily Express – The Week – Irish Times – i – The Sun

Editionen (5)

ISBN9783492070935
VerlagPiper
Erscheinungsdatum30.09.21
Seitenzahl416

Merkmale

1 Bewertungen

VerstörendSchnellMittelEntwickelndTraurigVielschichtig

Rezensionen & Bewertungen

134 Bewertungen

20 Rezensionen

3,3

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  • laurasbib
    laurasbib

    75 Follower

    4,0

    Grotesk

    Vier Sterne, weil die Geschichte in Erinnerung bleibt. Die Dialoge erscheinen teilweise unsinnig, möglicherweise aufgrund einer unvorteilhaften Übersetzung. Grob zusammengefasst, behandelt das Buch die möglichen Auswirkungen traumatischer Erfahrungen in der Kindheit und wie diese sich auf das weitere Leben auswirken können. Meiner Meinung nach, ist es keine Verschwendung, dieses Buch zu lesen. Ob alles logisch hinterfragt werden sollte, darf wohl individuell festgestellt werden. [SPOILER:] "Ich musste weg aus New York, wo sich ein Mann vor meinen Augen erschoss.[...] Er tat es in einem Restaurant, in dem ich gerade mit einem anderen Mann essen war, einem anderen verheirateten Mann." (S. 7) Direkt zu Anfang wird man in die Geschichte hineingeworfen und darf sich in den folgenden Seiten zurechtfinden.

    3. Okt. 2025

  • jelenaz
    jelenaz

    39 Follower

    3,0

    Männer & eine wütende Frau 💯

    Puh. Ich habe nach zähen 200 Seiten beschlossen, das Buch weiterzulesen, weil ich es von einer Freundin ausgeliehen bekommen habe und sie nicht enttäuschen wollte. 411 Seiten lang begleiten wir Joans Leben. Zwischen missglückten Beziehungen, Kindheitstraumata und seltsamen Bekanntschaften passiert eine ganze Weile nichts zwischen ihrem unklimatisierten Haus und ihrer Arbeit. Die Geschichte kam mir wie eine Aneinanderreihung von Essays vor, für die man vom Literaturprofessor gelobt wird. Beispiel: Joan war mit ihrer Mutter als Kind Piroggen essen. Es waren vier Stück. Eines Tages waren sie noch gefroren. Danach haben sie dort nicht mehr gegessen. Hier und da ergeben solche Szenen Sinn, aber das Buch war vollgestopft bis oben hin damit, und wenn man die Protagonistin nicht persönlich kennt, fragt man sich schon irgendwann mal, warum man sich das hier gerade so langatmig durchlesen muss. Zwischendrin ging es immer wieder um 🌶️🌶️, vielleicht um Leser wie mich wieder aufzuwecken 😅... aber irgendwann hilft auch das nicht mehr. Die letzten 100 Seiten haben dann noch einmal alles gegeben, genau diesen Vibe hatte ich vom Buch erwartet. Die angestaute Wut von Joan auf ihr Leben, vor allem auf MÄNNER, konnte sich entladen. So grausam es war, ich habe ihr förmlich zugejubelt und frage mich jetzt, was das über mich selbst aussagt. Joan ist nicht sympathisch, nicht die Prota, mit der sich viele identifizieren werden können. Aber einige ihrer Gedanken hätte ich mir markiert, wenn es mein eigenes Buch gewesen wäre. Female Rage? Ein bisschen, aber auch ein Rage über das Leben, so manche Ungerechtigkeiten und der Machtlosigkeit darüber, dass man am Ende eben immer aus seinem Elternhaus geformt wurde. Mein Lieblings-Blurb: "Lisa Taddeo zeigt auf, wie Brutalität von Männern die Wut von Frauen befeuert. Das Ergebnis ist so intim wie explosiv." 🧨 (People)

    25. Jan. 2026

  • wordsinmoonlight
    wordsinmoonlight

    146 Follower

    2,5

    Boah, weiß ich nicht…

    Ich hab mir echt mehr von dem Buch erhofft. Die Geschichte klang interessant aber am Ende war es absolut unspektakulär, abgesehen von ein paar heftigen Erfahrungen zwischendrin. Doch es kam nicht wirklich rüber, dass sie wirklich unter diesen gelitten hat, sondern eher, als wäre sie stolz darauf, dass ihr gewisse Dinge passiert sind oder sie die zugelassen hat. So wurde alles eher verharmlost und mir haben da wichtige Einordnungen gefehlt. Dementsprechend kam bei mir nicht so richtig viel Sympathie für die Hauptprotagonistin Joan auf. Das mit dem female rage war meiner Meinung nach nicht das Thema des Buches, so wie es aber angeblich sein sollte. Auch hat mich gestört, dass Joan immer wieder Namen erwähnt hat, so selbstverständlich, als wüsste man wer das sein soll. Irgendwann wurde das zwar aufgeklärt, aber ich hatte da schon längst die Verbindung zur ersten Nennung vergessen. Sowas gibt es in anderen Büchern zwar auch, aber wird dort meist besser umgesetzt. Genauso wie die „Du“-Ansprache anfangs klang, als würde sie den Leser meinen, bis man gemerkt hat, dass es nicht so ist und dann hat alles keinen Sinn mehr ergeben. Es gab auch zu viele Zwischensprünge (mitten im Gespräch irgendwelche Gedanken/Erklärungen aus der Vergangenheit), die für mich den Lesefluss erheblich beeinträchtigt haben. Das Ende war auch eher so la la. Wie es dann zu dem letzten Umstand kam, wurde weder aufgeklärt, noch ausreichend angerissen. Nur in einem Satz, den die Autorin wohl für selbsterklärend hielt, mir hat es aber leider nichts erklärt. Es war jetzt keine reine Zeitverschwendung, dennoch ist das Buch meiner Meinung nach kein Muss und ich würde es nicht weiterempfehlen.

    15. Jan. 2025

3 von 20 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Lisa Taddeo

Lisa Taddeo sorgte mit ihrem ersten Buch Three Women weltweit für Furore. Es stieg mit Erscheinen auf Platz 1 der Bestsellerlisten der New York Times und Sunday Times ein, und auch in Deutschland führte es die SPIEGEL-Bestsellerliste an. Lisa Taddeo schreibt außerdem popkulturelle Features für The New York Times, Esquire, New York, Elle und Observer und arbeitet an mehreren Drehbüchern, darunter eine Serienadaption von Three Women. Für ihre Storys wurde sie schon zwei Mal, 2017 und 2019, mit dem Pushcart Prize ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in New England.

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