Blick ins Buch

Animal

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Über das Buch

Joan ha pasado toda su vida soportando la crueldad de los hombres. Cuando uno de sus amantes se pega un tiro delante de ella tras descubrirla cenando con otro hombre, huye de Nueva York en busca de Alice, la única persona que puede ayudarla. En las colinas de Los Ángeles, Joan recorrerá sus recuerdos en busca del terrible momento que marcó su infancia y que la ha perseguido desde entonces. Animal es una exploración visceral de la crueldad del mundo de los hombres y el retrato de la furia de una mujer en estado puro. Erótica, emocional, palpitante y brutalmente honesta, la voz de Joan narra la ira y el poder de las mujeres en nuestra sociedad.
ISBN9788417333669
VerlagPRINCIPAL DE LIBROS
Erscheinungsdatum22.03.22
Seitenzahl336

Rezensionen & Bewertungen

134 Bewertungen

20 Rezensionen

3,3

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  • laurasbib
    laurasbib

    75 Follower

    4,0

    Grotesk

    Vier Sterne, weil die Geschichte in Erinnerung bleibt. Die Dialoge erscheinen teilweise unsinnig, möglicherweise aufgrund einer unvorteilhaften Übersetzung. Grob zusammengefasst, behandelt das Buch die möglichen Auswirkungen traumatischer Erfahrungen in der Kindheit und wie diese sich auf das weitere Leben auswirken können. Meiner Meinung nach, ist es keine Verschwendung, dieses Buch zu lesen. Ob alles logisch hinterfragt werden sollte, darf wohl individuell festgestellt werden. [SPOILER:] "Ich musste weg aus New York, wo sich ein Mann vor meinen Augen erschoss.[...] Er tat es in einem Restaurant, in dem ich gerade mit einem anderen Mann essen war, einem anderen verheirateten Mann." (S. 7) Direkt zu Anfang wird man in die Geschichte hineingeworfen und darf sich in den folgenden Seiten zurechtfinden.

    3. Okt. 2025

  • jelenaz
    jelenaz

    39 Follower

    3,0

    Männer & eine wütende Frau 💯

    Puh. Ich habe nach zähen 200 Seiten beschlossen, das Buch weiterzulesen, weil ich es von einer Freundin ausgeliehen bekommen habe und sie nicht enttäuschen wollte. 411 Seiten lang begleiten wir Joans Leben. Zwischen missglückten Beziehungen, Kindheitstraumata und seltsamen Bekanntschaften passiert eine ganze Weile nichts zwischen ihrem unklimatisierten Haus und ihrer Arbeit. Die Geschichte kam mir wie eine Aneinanderreihung von Essays vor, für die man vom Literaturprofessor gelobt wird. Beispiel: Joan war mit ihrer Mutter als Kind Piroggen essen. Es waren vier Stück. Eines Tages waren sie noch gefroren. Danach haben sie dort nicht mehr gegessen. Hier und da ergeben solche Szenen Sinn, aber das Buch war vollgestopft bis oben hin damit, und wenn man die Protagonistin nicht persönlich kennt, fragt man sich schon irgendwann mal, warum man sich das hier gerade so langatmig durchlesen muss. Zwischendrin ging es immer wieder um 🌶️🌶️, vielleicht um Leser wie mich wieder aufzuwecken 😅... aber irgendwann hilft auch das nicht mehr. Die letzten 100 Seiten haben dann noch einmal alles gegeben, genau diesen Vibe hatte ich vom Buch erwartet. Die angestaute Wut von Joan auf ihr Leben, vor allem auf MÄNNER, konnte sich entladen. So grausam es war, ich habe ihr förmlich zugejubelt und frage mich jetzt, was das über mich selbst aussagt. Joan ist nicht sympathisch, nicht die Prota, mit der sich viele identifizieren werden können. Aber einige ihrer Gedanken hätte ich mir markiert, wenn es mein eigenes Buch gewesen wäre. Female Rage? Ein bisschen, aber auch ein Rage über das Leben, so manche Ungerechtigkeiten und der Machtlosigkeit darüber, dass man am Ende eben immer aus seinem Elternhaus geformt wurde. Mein Lieblings-Blurb: "Lisa Taddeo zeigt auf, wie Brutalität von Männern die Wut von Frauen befeuert. Das Ergebnis ist so intim wie explosiv." 🧨 (People)

    25. Jan. 2026

  • wordsinmoonlight
    wordsinmoonlight

    146 Follower

    2,5

    Boah, weiß ich nicht…

    Ich hab mir echt mehr von dem Buch erhofft. Die Geschichte klang interessant aber am Ende war es absolut unspektakulär, abgesehen von ein paar heftigen Erfahrungen zwischendrin. Doch es kam nicht wirklich rüber, dass sie wirklich unter diesen gelitten hat, sondern eher, als wäre sie stolz darauf, dass ihr gewisse Dinge passiert sind oder sie die zugelassen hat. So wurde alles eher verharmlost und mir haben da wichtige Einordnungen gefehlt. Dementsprechend kam bei mir nicht so richtig viel Sympathie für die Hauptprotagonistin Joan auf. Das mit dem female rage war meiner Meinung nach nicht das Thema des Buches, so wie es aber angeblich sein sollte. Auch hat mich gestört, dass Joan immer wieder Namen erwähnt hat, so selbstverständlich, als wüsste man wer das sein soll. Irgendwann wurde das zwar aufgeklärt, aber ich hatte da schon längst die Verbindung zur ersten Nennung vergessen. Sowas gibt es in anderen Büchern zwar auch, aber wird dort meist besser umgesetzt. Genauso wie die „Du“-Ansprache anfangs klang, als würde sie den Leser meinen, bis man gemerkt hat, dass es nicht so ist und dann hat alles keinen Sinn mehr ergeben. Es gab auch zu viele Zwischensprünge (mitten im Gespräch irgendwelche Gedanken/Erklärungen aus der Vergangenheit), die für mich den Lesefluss erheblich beeinträchtigt haben. Das Ende war auch eher so la la. Wie es dann zu dem letzten Umstand kam, wurde weder aufgeklärt, noch ausreichend angerissen. Nur in einem Satz, den die Autorin wohl für selbsterklärend hielt, mir hat es aber leider nichts erklärt. Es war jetzt keine reine Zeitverschwendung, dennoch ist das Buch meiner Meinung nach kein Muss und ich würde es nicht weiterempfehlen.

    15. Jan. 2025

3 von 20 Rezensionen

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