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Romane

Medea

3,3(163)
Sprache
Italienisch
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Über das Buch

Da decenni le opere di Christa Wolf ci guidano nei tempi più incerti. Figura imprescindibile nel dibattito su riscrittura del mito, prospettiva femminile, rapporto tra individuo e potere, corpo, memoria e dissenso, Wolf è una delle più grandi autrici del panorama europeo: Edizioni E/O ripropone la sua opera a nuove lettrici e lettori in cerca di risposte sulle sfide del presente. 'Io, Medea, vi maledico. In quale luogo, io? È pensabile un mondo, un tempo, in cui io possa stare bene? Qui non c'è nessuno a cui lo possa chiedere. E questa è la risposta'. Christa Wolf La figura di Medea ci è stata consegnata da Euripide come l'imperdonabile "strega" infanticida per vendetta e gelosia, simbolo della violenza irrazionale e selvaggia della Colchide contrapposta alla superiorità intellettuale e morale della civiltà greca. Christa Wolf ribalta questa versione riallacciandosi alle fonti antecedenti Euripide, e ne riscrive la storia alla ricerca di una verità esistenziale: nel romanzo di Wolf Medea è una donna forte e libera, una 'maga' depositaria di un 'sapere del corpo e della terra'. È questo 'secondo sguardo' che le fa scoprire un orribile segreto nascosto nel sottosuolo del palazzo reale di Corinto: Medea pagherà per aver svelato l'ipocrisia su cui si fonda il potere. Dieci anni dopo la pubblicazione di Cassandra, con Medea Christa Wolf torna alla riscrittura radicale del mito, sovvertendone ancora una volta il punto di vista patriarcale. Das Urheberrecht an bibliographischen und produktbeschreibenden Daten und an den bereitgestellten Bildern liegt bei Informazioni Editoriali, I.E. S.r.l., oder beim Herausgeber oder demjenigen, der die Genehmigung erteilt hat. Alle Rechte vorbehalten.
ISBN9791257780074
VerlagE/O
Erscheinungsdatum11.06.26
Seitenzahl208

Rezensionen & Bewertungen

163 Bewertungen

10 Rezensionen

3,3

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  • julsico
    julsico

    77 Follower

    4,0

    Warum Macht tötet

    Dass der mythologische Stoff um Medea kein verstaubter Text über längst Vergangenes ist, hat Christa Wolf in „Medea. Stimmen“ eindrucksvoll gezeigt. Die Entwicklungen und Verwicklungen im Streben nach Macht und Anerkennung lesen sich wie die Vorgeschichte von Game of Thrones - nur, dass Wolf dabei zusätzlich sprachlich eine unerreichbare Messlatte anlegt. Die Metaphorik, Deutungs-Tiefe und Intertextualität machen „Medea“ zu einem zeitlosen Statement für Humanität. Dabei nimmt sich Wolf den nötigen Gestaltungsspielraum für die Neuinterpretation des Mythos. Medea wird hier zu einer kraftvollen Stimme, welche patricharchialen Machtmissbrauch aufdeckt und dadurch zum Sündenbock der Männer und Frauen wird, die Angst um ihren gesellschaftlichen Status haben oder sich einfach nur über andere erheben wollen - und dabei über Leichen gehen. Auch viele weitere Themen wie Fremdenfeindlichkeit, die bewusste Verbreitung von Unwahrheiten sowie die Prägung einer Kultur durch Rituale sind brandaktuell. Immer wieder wählen würde ich auch die kommentierte Fassung, welche die eigenen Gedanken und Deutungsansätze in einen literaturwissenschaftlichen Kontext setzt.

    21. Mai 2023

  • 4,0

    Sehr interessant, wenn man sich darauf einlässt

    Ich musste das Buch damals in der 11. Klasse lesen und habe es gehasst. Jetzt nach fast 10 Jahren hab ich mal wieder danach gegriffen und muss sagen, dass es mich sehr mitgerissen hat. Ja, die Schachtelsätze sind teilweise sehr verworren und die Schreibweise an sich ist gewöhnungsbedürftig aber wenn man sich einmal darauf einlässt, ist es wirklich spannend. Es wird gut dargestellt, was Machthunger, Überheblichkeit und Hass anrichten kann und wie einfach es ist Gerüchte in die Welt zu setzen und Verachtung zu schüren. Das Leben von Medea bis zu ihrer Verbannung wurde wunderbar und verständlich dargestellt. Ich würde es nicht als Must-Read bezeichnen (oder Pflichtlektüre für die Schule 😶), war aber angenehm und interessant zu lesen.

    24. Juli 2025

  • pope
    pope

    29 Follower

    0,5

    Einfach nur nein

    30. März 2024

3 von 10 Rezensionen

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