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Augustus

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Über das Buch

Gec kesfedilen basyapiti Stonerla ölümünden sonra dünya capinda üne kavusan John Williams tamamladigi son romani Augustusta, Roma Imparatorlugunun kurucusu Octavius Sezar, namidiger Augustusun genclikten yasliliga uzanan hikayesini mektuplar ve baska belgeler araciligiyla anlatiyor. Ama Augustus sadece dünya imparatorunun degil, Romayi Roma yapan herkesin, sürgün devlet adamlarinin ve komplocularin, askerlerin ve sairlerin, kölelerin ve kadinlarin da hikayesi.

Karakter cesitliligi ve gündelik hayata dair ayrintilariyla Antik Dünyanin ayrintili bir portresini cizen Augustus, tarihsel roman türünün zirvelerinden biri.

Bu sasirtici Amerikali yazarin dehasi, bütünüyle yabanci görünen hayatlarin bizimkilere ne kadar benzedigini göstermesinde yatiyor. -John Gray, New Statesman
ISBN9789750848582
VerlagYapi Kredi Yayinlari YKY
Erscheinungsdatum01.11.20
Seitenzahl296

Rezensionen & Bewertungen

33 Bewertungen

5 Rezensionen

3,9

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  • fred.k
    fred.k

    106 Follower

    3,5

    Durchaus Interessantes, fiktives Werk über den ersten römischen Kaiser. Ich war überrascht zu sehen, dass der komplette Roman in Briefform gehalten ist, von einer handvoll Leuten aus dem Umkreis Augustus. Der Kaiser selber kommt erst ganz am Ende des Buches zu Wort, sodass vieles von dem, was wir lesen, lediglich die Perspektiven anderer Menschen über die titelgebende Figur sind. Ich empfand das als durchaus interessantes Stilmittel, allerdings hat sich der Roman an einigen Stellen in die Länge gezogen, an anderen ubersprang er sehr viel. Insgesamt liest er sich dadurch nicht ganz so rund wie ein Roman im Volltext. Außerdem hab ich durch das Stilmittel "Brief" und die Art, wie diese verfasst wurden, Flashbacks in meinen eigenen Lateinunterricht bekommen - was ich als gutes Zeichen werte, denn so scheint Autor Die Atmosphäre genau richtig eingefangen zu haben.

    5. März 2025

  • hansdampf
    hansdampf

    199 Follower

    3,0

    Römische Geschichtsstunde: Was geschah nach dem Mord an Julius Cäsar, wie sah die Rache aus, wie reagierte die römische High Society, wer mit wem ... Halt ein bisschen Yellow Press. Für den der's mag ...

    13. Nov. 2023

  • romeiki86
    romeiki86

    8 Follower

    5,0

    Ich lese Augustus nun schon zum dritten Mal – und bin immer noch baff. Es gibt Bücher, die beeindrucken beim ersten Lesen, doch dieses hier wächst mit jedem Durchgang. Von mir gibt es deshalb 5 von 5 Sternen. John Williams, bekannt unter anderem durch Stoner und Butcher’s Crossing, beweist auch hier einmal mehr, dass er ein Meister der literarischen Form ist. Seine Fähigkeit, Geschichte nicht nur zu erzählen, sondern sie lebendig zu machen, ist schlicht überwältigend. Wie schon in seinen anderen Werken hat man beim Lesen das Gefühl, nicht nur Figuren zu begegnen, sondern echten Menschen – mit all ihrer Widersprüchlichkeit, Größe und Verletzlichkeit. Augustus ist kein klassischer historischer Roman. Williams wählt eine raffinierte Form: einen Briefroman, bestehend aus Tagebuchauszügen, offiziellen Dokumenten und Briefen fiktiver und historischer Figuren. Dadurch entsteht ein vielstimmiges Porträt eines Mannes, der nicht nur der erste römische Kaiser war, sondern auch ein Mensch mit Zweifeln, Idealen und tragischen Verlusten. Gerade dieser vielschichtige Zugang macht das Buch so besonders – es ist keine heroische Glorifizierung, sondern eine tiefgründige, fast philosophische Auseinandersetzung mit Macht, Pflicht, Freundschaft und Einsamkeit. Was mich beeindruckt ist, wie Williams es schafft, Figuren aus einer über 2000 Jahre alten Geschichte so lebendig zu machen, dass man fast meint, sie würden einem gegenüber sitzen. Es ist Literatur, die nicht nur unterhält, sondern einen fordert – und verändert. Hätte HBO damals bei der Produktion ihrer Serie Rome dieses Buch als Grundlage genommen, es wäre wohl nicht nur die teuerste, sondern auch die beste historische Serie aller Zeiten geworden. Augustus bietet alles: Drama, Intrige, Tiefe – aber eben auch eine seltene Form der Würde und Nachdenklichkeit, die man in der modernen Erzählweise oft vermisst. Allein schon wegen der historischen Dimension – wegen Cäsar, wegen Augustus – sollte man dieses Buch lesen. Doch was Augustus wirklich besonders macht, ist nicht nur die Geschichte selbst, sondern die Art, wie sie erzählt wird. Und das kann eben nur John Williams. Ein literarischer Schatz.

    13. Mai 2025

3 von 5 Rezensionen

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