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Über das Buch

ISBN9789113099637
VerlagNorstedts Förlag
Erscheinungsdatum30.04.21
Seitenzahl1

Rezensionen & Bewertungen

67 Bewertungen

12 Rezensionen

4,6

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  • benjischwenki
    benjischwenki

    905 Follower

    5,0

    Dieses Buch hat mich sehr berührt und hat mich dazu gebracht, mich einige Male selbst zu hinterfragen. Es geht um Manipulation innerhalb der Familie und dadurch zerrüttete Beziehungen. Meisterhaft und sehr spannend werden das Aneinander vorbeireden, Unverständnis und falsche Wahrnehmungen von der Autorin geschildert , die bis zu einem erzwungenen Kontaktabbruch zwischen Oma und Enkelkind führen. Man fühlt mit allen mit, kann jeden verstehen und leidet doch mit. Das Buch ist sehr emotional geschrieben und ziemlich harte Kost für Mütter ! Ich war sehr beeindruckt !

    5. Mai 2026

  • zeilenlichtung
    zeilenlichtung

    58 Follower

    3,5

    Åsa ist eng mit ihrem erwachsenen Sohn Andreas verbunden und möchte an seinem Leben teilhaben. Als Andreas und seine Freundin Josefin vorübergehend bei ihr einziehen, entwickelt sich eine konflikthafte Dynamik zwischen Mutter, Sohn und Schwiegertochter. Mit der Zeit entfremden sich Åsa und Andreas zunehmend. Åsa bemüht sich um Zurückhaltung, überschreitet jedoch immer wieder die Grenzen des jungen Paares. Nach der Geburt seines Sohnes bricht Andreas den Kontakt ab. Åsa bleibt zurück – verletzt, einsam und gefangen zwischen Sehnsucht und Schuld. Die Erzählstruktur, die sich primär an Åsas Perspektive orientiert, eröffnet einen vielschichtigen Blick auf familiäre Nähe und Übergriffigkeit. Offen bleibt, welchen Anteil Andreas und Josefin an der Eskalation haben: Sind sie überempfindlich – oder ist Åsas Wahrnehmung verzerrt? Ein Roman mit eher unsympathischen Figuren, deren Schmerz spürbar ist – während ihr Habitus zugleich befremdlich, fast abstrus und irritierend wirkt. Psychologisch gut beobachtet erzäht er über Nähe, Abhängigkeit und die Schwierigkeit, Grenzen in Beziehungen zu wahren.

    5. Okt. 2025

  • norinka
    norinka

    172 Follower

    5,0

    Was als gewöhnliche Familiengeschichte beginnt, entwickelt sich schnell zu einer erschütternden psychologischen Studie.

    Mit unglaublichem Scharfsinn zeigt die Autorin, wie leicht eine Person das Leben anderer beeinflussen, ihre Wahrnehmung der Realität verzerren und sie zu Marionetten in ihrem Spiel machen kann. Es ist eine Geschichte über Manipulation – ein Schlüsselwort im Zusammenhang mit Psychoterror – und wie heimtückische Einflussmechanismen dazu führen können, dass Menschen mit stillschweigender Zustimmung der restlichen Familie aus dem Kreis der Lieben ausgeschlossen werden. Moa Herngren gehört jetzt zu meinen Lieblings Autorinnen. Ich freue mich auf ihre nächsten Titel.

    14. Aug. 2025

3 von 12 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 9828%
lese.auszeit
lese.auszeit14. Sept. 2025

Åsa tat mir anfangs leid, aber sie tritt schon auch in jedes Fettnäpfchen und ist grenzüberschreitend 🙄

Seite 21862%

1 Kommentar verdeckt

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