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Sci-Fi

Come fermare il tempo

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Über das Buch

Pensate a un uomo che dimostra quarant'anni, ma che in realtà ne ha più di quattrocento. Un uomo che insegna storia nella Londra dei giorni nostri, ma che in realtà ha già vissuto decine di vite in luoghi e tempi diversi. Tom ha una sindrome rara per cui invecchia molto lentamente. Ciò potrebbe sembrare una fortuna... ma è una maledizione. Cosa succederebbe infatti se le persone che amate invecchiassero normalmente mentre voi rimanete sempre gli stessi? Sareste costretti a perdere i vostri affetti, a nascondervi e cambiare continuamente identità per cercare il vostro posto nel mondo e sfuggire ai pericoli che la vostra condizione comporta. Così Tom, portandosi dietro questo oscuro segreto, attraversa i secoli dall'Inghilterra elisabettiana alla Parigi dell'età del jazz, da New York ai mari del Sud, vivendo tante vite ma sognandone una normale. Oggi Tom ha una buona copertura: insegna ai ragazzi di una scuola, raccontando di guerre e cacce alle streghe e fingendo di non averle vissute in prima persona. Tom deve a ogni costo difendere l'equilibrio che si è faticosamente costruito. E sa che c'è una cosa che non deve assolutamente fare: innamorarsi. "Come fermare il tempo" è una storia folle e dolceamara su come perdere e poi ritrovare se stessi, sull'inevitabilità del cambiamento e sul lungo tempo necessario per imparare a vivere.
ISBN9788833573298
VerlagE/O
Erscheinungsdatum15.05.21
Seitenzahl368

Rezensionen & Bewertungen

746 Bewertungen

117 Rezensionen

4,0

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  • mateicee
    mateicee

    322 Follower

    5,0

    „Wie man die Zeit anhält“ von Matt Haig hat mich völlig überrascht. Eigentlich sind philosophische Romane sonst nicht meine Welt – doch dieses Buch hat mich vom ersten Moment an berührt und nicht mehr losgelassen. Im Mittelpunkt steht Tom Hazard, ein Mann, der durch eine seltene Krankheit extrem langsam altert. Was zunächst wie ein Geschenk wirkt, entpuppt sich als eine tiefe, tragische Last. Haig zeichnet Tom nicht als übermenschlichen Helden, sondern als zutiefst verletzlichen Menschen, der Jahrhunderte voller Verlust, Angst und Einsamkeit mit sich trägt. Besonders die Schwere seiner Vergangenheit – der Verlust seiner Mutter, der Abschied von Rose – hat mich emotional getroffen und mir mehrfach Tränen in die Augen getrieben. Die größte Stärke des Buches ist die leise, menschliche Art, mit der Haig über Zeit, Identität und Trauma schreibt. Tom ist kein unnahbarer Unsterblicher, sondern jemand, der an seinen Erinnerungen leidet und ein Gefängnis mit sich herumträgt, das er selbst über die Jahrhunderte gebaut hat. Seine Befreiung beginnt nicht mit großen Gesten, sondern mit der Erkenntnis, dass er sein Leben endlich selbst in die Hand nehmen muss. Hendrich, der Anführer der Albatros-Gesellschaft, ist ein überzeugender Antagonist – nicht, weil er spektakulär böse wäre, sondern weil sein Machtmissbrauch, seine Manipulation und sein verletztes Ego zutiefst menschlich und erschreckend real wirken. Einige Figuren, wie Toms Tochter Marion, bleiben bewusst schemenhaft. Das hat mich zwar kurz enttäuscht, doch rückblickend passt es: Das Buch erzählt nicht die Zukunft, sondern die Vergangenheit. Die offenen Stellen gehören zu Toms Weg. Gerade das offene Ende macht den Roman für mich so stark. Es zwingt uns nicht, Toms gesamte Zukunft mitzuerleben, sondern lässt Raum für Hoffnung – und für die Vorstellung, dass er endlich frei leben kann. Fazit: Ein wunderschönes, melancholisches und zutiefst menschliches Buch. Warm, klug, traurig und hoffnungsvoll zugleich. Es bleibt lange im Herzen. Fünf Sterne – absolut empfehlenswert.

    26. Nov. 2025

  • copper
    copper

    55 Follower

    5,0

    Eine wunderbare und melancholische Geschichte über das Leben. Tom altert nicht wie alle anderen. Und in einer Zeit des Aberglaubens, ist anders sein gefährlich, für sich und jeden in seiner Umgebung. So h Zeiten ändern sich,oder nicht? Wir lesen von seiner Angst, und in den Rückblicken von seinen Erlebnissen. Und doch hat er Angst und in jedem Jahrzehnt und in jedem Jahrhundert erkennt er die gleiche Intoleranz, wie sie auch zu seiner Zeit bestanden hat. Und doch will er nur leben und lieben können,wie jeder andere auch. Mich hat es tief berührt, und mich über meine Vergangenheit etwas versöhnlicher nachdenken lassen 🥰

    14. März 2026

  • lizardy.liest
    lizardy.liest

    110 Follower

    5,0

    Zu Beginn habe ich ein bisschen gebraucht hereinzufinden, die Zeitebenen wechseln ständig, was mir aber immer besser gefallen hat. Toms Lebensgeschichte anhand von Szenen aus der Vergangenheit haben mir besonders gut gefallen. Vor allem, wie er sich über die Jahre entwickelt, was seine Fähigkeit der langsamen Alterung für eine Auswirkung auf ihn selbst und sein gegenwärtiges Ich hat. Matt Haig hat hier etwas geschaffen, was ich als philosophisch, wunderbar und zum Nachdenken anregend beschreiben würde. Vieles dreht sich um den Aspekt der Zeit, wie Menschen diese wahrnehmen, wie Zeit verschwendet wird und wie Tom Zeit wahrnimmt. Es war sensationell, herzzerreißend, wirklich berührend und für mich definitiv ein Highlight. Deswegen auch ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne und das Highlightherz ❤️, welches ich dieses Jahr zum ersten Mal vergebe! Das Buch war wirklich etwas ganz besonderes für mich und wenn du die Mischung aus Gegenwart und Vergangenheit magst, dass philosophisch mit solch ernster Thematik umgegangen wird, dann ist der Roman definitiv etwas für dich!

    18. Juni 2025

3 von 117 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 23361%
viktoria.louisa
viktoria.louisa7. Feb. 2026

Ich muss sagen, dass sich bis hierhin die Geschichte meiner Wahrnehmung nach leider wirklich gezogen hat und ich mir weniger Fokus auf die traumatischen, negativen Ereignisse gewünscht hätte, weil ich es teilweise schon belastend fand wie beispielsweise Toms Mutter umgekommen ist 😓 durch die Zeitsprünge immer vor und zurück, musste ich zwischendurch auch wieder zurückblättern, um dann wieder reinzukommen, wenn ich mal einen Teil nicht an einem Tag lesen konnte… bisher entschließt sich mir die Aussage dieser ganzen Geschichte noch nicht hundertprozentig und ich hätte mir irgendwie mehr was Nachdenkliches zum Thema Zeit allgemein von dem Autor gewünscht und nicht ein historisches Drama zu einem Protagonist, aber naja so ist es nunmal jetzt und ich werde auch bis zum Ende weiterlesen, obwohl ich manche Stellen wirklich verstörend finde 🙈

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