Blick ins Buch

Orphan Train

4,2(89)
Sprache
Chinesisch
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Über das Buch

ISBN9787540489489
VerlagHunan literature and Art Publishing House
Erscheinungsdatum01.02.19
Seitenzahl310

Rezensionen & Bewertungen

89 Bewertungen

21 Rezensionen

4,2

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  • 5,0

    Eine unheimlich berührende Geschichte, erzählt auf zwei Zeitebenen. Dieses Buch lag viel zu lange auf meinem SuB. Es hat von einem Thema berichtet, dass mir noch nicht bekannt war. Gespannt und emotional bin ich durch die Seiten geflogen. Einfach erschreckend welche schreckliche Dinge Menschen, insbesondere Kinder, früher erleben mussten. Bedauerlicherweise gibt es wohl keine Hoffnung, dass dies heute überall anders ist.

    13. Feb. 2026

  • ladyshamrock
    ladyshamrock

    140 Follower

    5,0

    „Tief durchatmen. Lächeln….“

    „Der Zug der Waisen“ von Christina Baker Kline handelt von einem nahezu unbekanntenTeil der Geschichte im Amerika des Mittleren Westens. In den Jahren zwischen 1854 und 1929 wurden mehr als zweihunderttausend Waisenkinder mit sogenannten „Orphan Trains“ in den mittleren Westen gebracht, um dort eine Familie zu finden. Allzu oft wurden diese Kinder aber nicht als Familienzuwachs betrachtet, sondern als billige Arbeitskräfte. Das Buch handelt von Niamh (Neev), Tochter von irischen Einwanderern. Die ganze Familie kommt bei einem Brand ums Leben und Niamh ist Waise und heimatlos. Der Leidensweg des achtjährigen Mädchen ist gefühlvoll erzählt, die Etappen ihres Lebensweges geben viel Aufschluss über die Zeiten am Anfang des 20.ten Jahrhunderts. Man fühlt und trauert mit ihr und vieles ist in unseren heutigen Augen unfassbar. Dann lernen wir Molly kennen, selber ein Waisenkind , weitergegeben von einer Familie zur nächsten, die im Alter von siebzehn die 91 jährige Vivian (wie Niamh später heißt) kennenlernt. Sie erkennen langsam die Gemeinsamkeiten ihres Lebens und werden Freunde. Eine wunderbar gefühlvoll erzählte Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen hielt, ein echter Pageturner. Sehr zu empfehlen!

    „Tief durchatmen. Lächeln….“

    10. Mai 2026

  • 4,5

    Und wieder einen Teil Geschichte gelernt, von dem ich nichts wusste...

    ⭐ 4,5/5 !!! Evtl. Spoiler !!! Im Zug der Waisen lesen wir zwei Zeitstränge. Wir lernen 2011 Molly kennen, ein Pflegekind, die bisher keine guten Erfahrungen gemacht hat und von einer Familie in die nächste gegeben wird. Aufgrund eines Diebstahls muss Molly Sozialarbeit verrichten und lernt so die 91-jährige Vivian kennen, der sie helfen soll, den Dachboden zu entrümpeln. Schnell stellt sich heraus, dass hier oben ein ganzen Leben liegt, das erzählt werden will. Und so dürfen wir im zweiten Zeitstrahl Vivians hartes Leben ab 1929 begleiten, als sie als Waise mit vielen anderen Kindern einfach in einen Zug landeinwärts gesteckt wird, wo die Kinder dann wie Sklaven in den Städten ausgestellt werden, damit sie von irgendwelchen Menschen 'aufgenommen' werden. Ich fand es sehr beeindruckend und entsetzend zugleich zu lesen, wie man mit heimatlosen Kindern und Waisen damals umgegangen ist. Ich hatte vorher wirklich noch nie von diesen Orphan Trains gehört und somit konnte ich durch diesen wirklich vorbildlich recherchierten Roman von Christina Baker Kline über einen weiteren dunklen Teil der Menschheitsgeschichte erfahren. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig und hat mich gleich eingenommen. Ich fand es besonders schön, wie sich Molly und Vivian im Verlauf der Geschichte immer weiter angenähert haben und Baker Kline die Brücke zu den zwei unterschiedlichen Leben dieser Mädchen/Frauen geschlagen hat. Ich mochte beide Charaktere sehr. Ein Roman, der einen wirklich den Kopf schütteln lässt, aber einen gleichzeitig auch mit einem guten Gefühl entlässt. Definitiv eine Leseempfehlung.

    Und wieder einen Teil Geschichte gelernt, von dem ich nichts wusste...

    13. Jan. 2026

3 von 21 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 7020%
sunnysoul
sunnysoul29. Nov. 2025

Molly ist die unsympathischste Protagonistin die ich bis jetzt durch ein Buch begleitet habe. Sie ist sooooo undankbar. Wer denkt sie den, wer sie ist. Wenn sie auf so viel Ablehnung in ihrem Leben stößt, sollte sie sich vielleicht mal fragen was sie dazu beiträgt

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1 Kommentar verdeckt

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