Blick ins Buch

Bilinmeyen Bir Kadinin Mektubu

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Über das Buch

Artik bu dünyada benim icin yalniz sen varsin, bir tek sen;
benimle ilgili hicbir sey bilmeyen, kendi mutlulugundan baska
hicbir sey ve hic kimseyle ilgilenmeyen, her seyi ve herkesi alaya alan sen Evet, yalnizca sen varsin; beni hic tanimamis olan,
benim de sevmekten bir türlü vazgecemedigim sen

Kendisi icin hicbir sey istemeyen, hep veren, verdigini gizleyen,
sevdigi adam icin her türlü fedakarliga seve seve katlanan,
onun icin yasayan ve ömrünü ona adayan bir kadin...
Sevildigini bilmeyen, kimseyi tutkuyla ve samimiyetle sevmeyen,
gününü gün edip kendisini mutlu etmekten baska hicbir seyle ilgilenmeyen, gelgec ruhlu bir adam...

Böylesi tek yanli bir tutkuya ask denilebilir mi
Sahi, ask nedir Hele ki günümüz tüketim toplumunun
bencil ve maddiyatci ortaminda böyle bir iliski hayal edilebilir mi
Erkeklerin duygulari ya da ruhlari neden bu kadar corak acaba
Insan ruhu diye bir sey var mi gercekten
Ya kadin ruhu Peki, o ne menem bir seydir ve nasil is görür

Bir öyküden cikarilabilecek böylesi derin sorular,
Zweiga neden insan ruhunun ustasi
denildigini kolaylikla acikliyor.

Editionen (39)

ISBN9786055034610
VerlagParodi Yayinlari
Erscheinungsdatum01.11.17
Seitenzahl80

Rezensionen & Bewertungen

97 Bewertungen

13 Rezensionen

4,2

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  • waldelb
    waldelb

    75 Follower

    4,0

    «Dir, der Du mich nie gekannt. Mein Kind ist gestern gestorben»

    So beginnt der Abschiedsbrief einer Frau, die sich schon als Kind in den erwachsenen Nachbarn verliebt, sich ihm aber nie wirklich offenbaren konnte. Eine unerfüllte Liebe, die erst nach Jahren, nachdem alles zu einem Ende kommt, diese Liebe, wie eine Obsession, zugeben kann. Der grosse Schriftsteller Stefan Zweig macht schon gleich am Anfang klar, worum es hier gehen wird, und lässt nicht viel Platz für irgendeine Hoffnung. Es ist eine Tragödie, für die niemand etwas kann. Liebe an sich beugt sich keinen Gesetzen, ist einfach, ohne Bedingung und somit auch ohne Anrecht auf Erwiderung. Beide Personen begegnen sich dennoch mehrmals, auch intim, nur dass sich der namenlose Nachbar stets nicht mehr erinnern kann. Dies macht die Einseitigkeit dieser Liebe noch deutlicher und tragischer. Das 1922 zum ersten Mal erschienene Werk besticht durch seine Konsequenz, in Belangen der Liebe aber auch das Fehlen jeglicher Hoffnung. Die alte, aber keinesfalls schwerfällige Sprache ist eine Bereicherung und transferiert eine Sensibilität, die man der Schreiberin gerne attestiert. Wir fühlen uns direkt angesprochen; wir, zwar nur Beobachter aber auch gleichzeitig scheinbar die Empfänger dieses Briefes. Es muss bei der Wahl eines Klassikers klar sein, dass wir in eine andere Zeit geführt werden, in der andere Lebensumstände und -gesetze vorherrschten, komplett andere Geschlechterrollen gelebt wurden.Und natürlich auch eine andere Sprache, die zum Teil sehr blumig, wenn nicht sogar etwas überfrachtet wirken könnte. Nicht jeder Person muss das gefallen. Bemerkenswert finde ich, dass sich hier ein Mann (der Autor) in die Rolle einer Frau hineinversetzt, die sich in eine Liebesobsession verliert und bis zum bitteren Ende daran festhält. Das finde ich besonders und zeugt nach meiner Ansicht von dem nötigen Einfühlungsvermögen, welches einer solche Geschichte bedarf. Für mich der erster «Zweig», aber wohl nicht mein Letzter

    17. März 2026

  • fruggielicious
    fruggielicious

    2689 Follower

    4,0

    Nicht gerade harmlos

    ✨ Klassiker SuB✨ Endlich habe ich eine weitere Novelle von Stefan Zweig in die Finger bekommen. Nachdem mir die Schachnovelle sehr gut gefallen hat, wollte ich mein Glück erneut versuchen und wurde nicht enttäuscht. Mein erstes Buch von ihm war vor einigen Jahren „Der Amokläufer“ und das hatte mir leider nur bedingt gefallen. Wenn Ihr Euch komplett überraschen lassen wollt, dann lest bitte nicht weiter, denn es folgen zwar keine Spoiler über den Klappentext hinaus, aber Triggerwarnungen, die einfach nicht fehlen dürfen. Die erst 13jährige Ich-Erzählerin verliebt sich in ihren 25jährigen Nachbarn. Jahre später haben die beiden eine kurze Affäre, ohne dass er weiß, dass sie das junge Mädchen von damals ist… Triggerwarnung: - Kindstot - Prostitution - Obsessive love Der Nachbar erfährt in einem Brief, den die Protagonistin ihm geschickt hat, die ganze Wahrheit. Deshalb auch der Titel der Novelle. Er kann sich bis zum Schluss nicht an sie erinnern und hatte auch keine Ahnung, welche Qualen sie durchgemacht hat wegen ihm. Ich hatte erst gedacht, dass die Geschichte zwar gut sei, aber mich eher schnell loslassen würde, was dann nicht so war. Habe sie vor etwa einer Woche gelesen und denke immer noch täglich daran 😅😅. Es ist schon sehr traurig und tragisch, hätte ich vor allem den ersten der von mir oben aufgeführten Trigger gekannt, hätte ich es evtl. nicht gelesen. Einzigartige Geschichte! Macht Euch gern ein eigenes Bild! 4/5⭐️⭐️⭐️⭐️

    Nicht gerade harmlos

    31. Jan. 2025

  • maedelvomlande
    maedelvomlande

    68 Follower

    4,0

    Kurz, tragisch, bewegend

    Brief einer unerwidert Liebenden an den Mann ihres Lebens, dem sie immer wieder begegnet und der sich niemand sie erinnert. Tragisch und durch Zweigs wunderbare Sprache sehr bewegend.

    25. Okt. 2025

3 von 13 Rezensionen

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