Blick ins Buch

Fantasy

Schildmaid

3,8(52)
Softcover16,00 €E-BookHörbuch29,95 €
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Eine göttliche Stimme aus der tiefgrünen See. Ein blaues Segel in einem Traum. Und der Aufbruch zu einer Reise, von der es kein Zurück mehr gibt... Seit sieben Jahren baut die Einzelgängerin Eyvor ein Drachenboot in einem Fjord. Als sich immer mehr Außenseiterinnen um sie scharen, wird sie unerwartet zur Kapitänin eines Schiffes, das eigentlich niemals in See stechen sollte. Die Letzte, die sich ihr anschließt, ist Herdis, das Krähenkind: Verfolgt von Berserkern zwingt sie die Gruppe zum Aufbruch. Es beginnt ein tödliches Wettrennen vom skandinavischen Festland bis ins Land der Eisriesen hinein, an dessen Ende nichts Geringeres droht als Ragnarök, das Weltenende selbst. Mystisch, mitreißend und abenteuerlich: eine moderne Neuinterpretation nordischer Sagen.

Editionen (2)

ISBN9783965194281
VerlagAudio-To-Go
Erscheinungsdatum03.09.22

Rezensionen & Bewertungen

52 Bewertungen

16 Rezensionen

3,8

Tippen zum Filtern

  • tenja.tales
    tenja.tales

    28 Follower

    5,0

    Das Lied einer Skaldin, eine ganz besondere Geschichte, eine Saga, die ihresgleichen sucht!

    Eyvor ist nach dem Tod ihres Mannes eine Einzelgängerin mit einem unträumbaren Traum. Doch sie stellt sich der Aufgabe, der Göttin Rán ein Schiff zu bauen. Sieben Jahre arbeitet sie an dem Drachenboot, während sich immer mehr Außenseiterinnen zu ihr gesellen. Als schließlich Herdis zu den Frauen stößt, müssen sie aufbrechen, um den sie verfolgenden Berserkern zu entgehen. Es startet eine Reise ins Ungewisse, begleitet von Göttern, Riesen und dem Schicksal, das sogar Ragnarök beinhaltet. Traditionelle Motive in Frage gestellt… Der Schreibstil Judith und Christian Vogt haben auf der Lesung darüber gescherzt, dass gerne versucht wird herauszufinden, wer welchen Teil des Buches geschrieben hat. Von der lustigen Geschichte bzgl. der mengenmäßigen Aufteilung ganz zu schweigen. Doch ich muss nach dem Lesen sagen: Das ganze Buch liest sich wie aus einem Guss. Ich kann nicht erkennen, wer was geschrieben hat. Doch ich kann sagen, dass die beiden einen mitreißenden, anschaulichen und eingehenden Schreibstil haben. Es war herrlich ihren Worten zu folgen und Fehler konnte ich auch keine ausmachen. Die Charaktere In „Schildmaid“ gibt es so viele wundervolle Charaktere! Davon die fünf Protagonistinnen: Eyvor, Tinna, Skade, Herdis und Dineke. Und daneben viele weitere interessante Charaktere, die alle auf ihre Art und Weise besonders und liebenswert sind. So kommt es, dass ich mich auch jetzt noch nicht entscheiden kann, wen ich von ihnen am liebsten mag. Man merkt aber auf jeden Fall, dass die Autoren viel Wert auf die Darstellung der Charaktere gelegt haben. Sie alle sind individuell und facettenreich, haben ihre Stärken und Schwächen und ihre Vergangenheit. Dennoch können aufgrund der Menge natürlich nicht alle in gleichem Maße beleuchtet werden. Die Besatzung der Schildmaid ist ein bunter und diverser Haufen. Sie werden durch den Wunsch nach Selbstbestimmung und der Suche nach ihrem eigenen Schicksal geeint. Die dadurch entstehende Einheit ist genau so schön herauszulesen, wie die Zweifel und Ängste jeder einzelnen. Wirklich toll beschrieben! Die Geschichte Die „Schildmaid“ zeigt einen neuen Blick auf eine vergangene Welt und trifft dabei gleichzeitig diverse Themen auf den Punkt, die uns auch heute beschäftigen. Festen Rollen, aufgezwungenen Schicksalen und der Fremdbestimmung wird der Kampf angesagt. In Kombination mit den historischen und mythologischen Elementen, Götterspielen und Seeschlachten ist eine absolut stimmungsvolle und starke Geschichte entstanden, der ich mich nach den ersten Seiten nicht mehr entziehen konnte. Das Setting ist absolut glaubhaft und man merkt, dass die Autoren hier viel Recherche betrieben haben, aber auch aktuelle Erkenntnisse in ihre Geschichte eingebunden haben. …um etwas Neues zu erzählen Die „Schildmaid“ ist keine typische Wikinger-Geschichte. Sie ist das Lied einer Skaldin, eine ganz besondere Geschichte, eine Saga, die ihresgleichen sucht. Ich bin auf jeden Fall begeistert und gebe eine klare Leseempfehlung! Die komplette Rezension ist auch auf meinem Blog weltenschmie.de zu finden.

    Das Lied einer Skaldin, eine ganz besondere Geschichte, eine Saga, die ihresgleichen sucht!

    2. Okt. 2022

  • frieda.frei
    frieda.frei

    108 Follower

    5,0

    Definitiv ein Highlight

    "So viele Orte waren auch deshalb Männerorte, weil Männer sie für Frauen unbehaglich machten. [...] Auf diese Weise haben Männer die Welt zu der ihren gemacht [...]. S. 85. Fantasy-Romane lese ich sonst kaum. Das wird sich nach der Lektüre von Judith und Christian Vogts "Schildmaid" aber ändern, denn es hat mich absolut begeistert. Ein feministischer Viking-Fantasy-Roman? Hallo? I'm completely in! Es geht zunächst um die Einzelgängerin Eyvor, die von der Meeresgöttin Ran den Auftrag bekommen hat, ein Schiff zu bauen. Die Kunde von der Einzelgängerin, die sich ganz allein dieser "Männerarbeit" widmet, verbreitet sich schnell und so dauert es auch nicht lange, bis sich ihr andere Frauen anschließen. Als das Schiff, die Schildmaid, fertig ist, lassen sie sie zur See und begeben sich auf die Reise, um Rans Auftrag zu erfüllen: den Eisriesen Jökull töten und damit das Weltenende Ragnarök verhindern. Doch sie werden verfolgt... Das Buch lebt nicht nur vom Plot, der ungemein spannend ist und die Protagonist*innen auf eine gefährliche und abenteuerliche Reise schickt, sondern auch und vor allem von den Figuren. Die Besatzung der Schildmaid ist so einzigartig und divers. Sie alle haben eine eigene Geschichte, einen ganz eigenen Charakter und wirken dadurch so authentisch und echt, dass ich beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl hatte, sie zu kennen, ja, Teil der Crew zu sein. Neben der Geschichte rund um die aufregende Reise, sind es vor allem auch feministische Themen, die im Zentrum des Textes stehen, denn die Figuren sind Mütter, queer, trans und/oder non-binär. Sie haben Behinderungen oder schwere Verletzungen. Sie sind verwitwet oder geschieden, sie sind Geflohene und Verstoßene. Manche von ihnen haben magische Fähigkeiten, andere sind ausgebildete Kämpfer*innen. Aber sie alle leben - trotz der absolut patriarchalen Gesellschaft, die sie zu brechen versucht. "Schildmaid" hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Ich habe Rotz und Wasser geheult, geschmunzelt und gelacht, bin vor Spannung fast geplatzt und ganz und gar eingetaucht in diese fantastische Welt. Eyvor, Skade, Bodil, Ulfberht, Tinna und all die anderen haben einen Platz in meinem Herzen erobert. Besonders auch, weil das Ende so ganz anders ist, als ich erwartet hatte. Besser. Großartig. Wenn ihr euch auch nur ein kleines popeliges bisschen für Wikinger, nordische Götter, Feminismus und Fantasy-Literatur interessiert, dann ist das euer Buch! Ich wünschte, ich könnte es noch einmal zum ersten Mal lesen. Nochmal lesen werde ich es in jedem Fall und von ganzem Herzen hoffen, dass es eine Fortsetzung gibt. Dafür teile ich auch mein Met mit Odin. Skål! Bis dahin nehme ich jetzt erstmal die anderen Titel des Autor*innen-Paars unter die Lupe. "Die größte, schrecklichste Macht, die es gibt, ist die Illusion, dass es nur eine mögliche Art und Weise gibt, wie wir leben können. Dass sie uns angeboren ist. Sie ist eine Lüge [...]." S. 335.

    Definitiv ein Highlight

    21. Sept. 2022

  • Ein historischer Fantasyroman über Selbstbestimmung, nordische Mythen und Diversität

    Mit "Schildmaid - Das Lied der Skaldin", haben Judith und Christian Vogt, Elemente nordischer Sagas aufgegriffen und diese historisch fundiert, neu interpretiert. Das Ergebnis ist ein spannender, historischer Fantasyroman über Selbstbestimmung, nordische Mythen und Diversität. Die Gemeinschaft der Schildmaid, erhebt sich dabei über das patriarchalische System ihrer Zeit und verfolgen einen "unträumbaren" Traum. Trotz der tollen Message und der enormen Spannung dieses Romanes, blieb ein Großteil der divers gezeichneten Charaktere für mich weitgehend blass und teilweise sogar unsympathisch. Einzig Skade und Tinna, konnten mich überzeugen. Für die anderen Figuren, blieb da auf den etwas mehr als 400 Seiten leider nur wenig Raum, um sich in ihrem vollen Potential zu entfalten. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, da der Beginn tatsächlich im Stil einer Saga geschrieben ist und dadurch sehr distanziert bleibt, aber nach nur wenigen Seiten hat sich zum einen der Stil ein wenig verändert und ich konnte vollkommen in die Geschichte eintauchen 📖 Fazit: spannend, mystisch und divers mit kleinen Schwächen. Ich gebe dem Buch 4 von 5 ⭐

    Ein historischer Fantasyroman über Selbstbestimmung, nordische Mythen und Diversität

    19. Mai 2022

3 von 16 Rezensionen

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick