1977: Das Zuhause der 14-jährigen Christine ist das ehemals mondäne Hotel Waldeshöh am Rennsteig im Thüringer Wald. Seit der Teilung Deutschlands liegt es hinter Stacheldraht in der Sperrzone direkt an der Grenze. Niemand darf das Waldstück ohne Passierschein betreten. Fast scheint es, als habe die DDR das Hotel und seine Bewohner vergessen. 2017: Milla findet im Thüringer Wald zufällig den überwucherten Keller des Hotels Waldeshöh. Dieser Ort lässt die junge Frau nicht mehr los, und so macht sie sich auf die Suche nach Christine, um mehr über das Hotel zu erfahren ...
Eine sehr lesenswerte Geschichte über eine Familie, die in der ehemaligen DDR zwangsenteignet wurde.
Die Handlung des Buches verläuft auf zwei Zeitachsen.
2017 Milla findet im einem Waldstück am Remnsteig einen Eingang zu dem Keller des ehemaligen Hotel Waldeshöh. Sie will d8esen Lost Place für sich erobern und alles darüber erfahren. Dadurch lernt sie die Familie Dresswl kennen, denrn das Waldstück und Hotel gehörte.
Auf der zweiten Zeitachse von 1945 -1977 erfährt man über die Geschichte der Familie und des Hotels. Wie es so damals war, in der DDR.
27. Apr. 2026
4,0
Eine sehr lesenswerte Geschichte über eine Familie, die in der ehemaligen DDR zwangsenteignet wurde.
Die Handlung des Buches verläuft auf zwei Zeitachsen.
2017 Milla findet im einem Waldstück am Remnsteig einen Eingang zu dem Keller des ehemaligen Hotel Waldeshöh. Sie will d8esen Lost Place für sich erobern und alles darüber erfahren. Dadurch lernt sie die Familie Dresswl kennen, denrn das Waldstück und Hotel gehörte.
Auf der zweiten Zeitachse von 1945 -1977 erfährt man über die Geschichte der Familie und des Hotels. Wie es so damals war, in der DDR.
Ich lese sonst nur e Reader, Bücher meist zu Hause darum habe ich für das Buch länger gebraucht 😶🌫️
Diese Geschichte erzählt hauptsächlich von der Familie Dressel und ihr Hotel am Rennsteig im Thüringer Wald.
Eine Frau (Milla) ist auf der Suche nach "Lost Places " findet den Keller eines Hotels was es nicht mehr gibt im Thüringer Wald.
Ich finde es bewunderswert wie die Familie kämpft in der schweren Nachkriegs und DDR Zeit.
Am meisten die Mutter Jahanna, die den Wunsch das Hotel wieder betreiben zu können nicht aufgibt bis zur Enteignung.
Da kommen einfach welche und siedeln sie weg. 🫨
Aber dieses Buch handelt viel von der Zeit im Hotel.
Aber auch Milla wird in dieser Familie mit integriert sie ist schon sehr tief mit drin auf Spurensuche.
Traurig war warum sie umgesiedelt wurden und durch wen. Dieser Mensch ist seit dem auch nicht mehr froh gewesen immer in der Furcht das die Wahrheit raus kommt....
1. Mai 2024
4,0
Familiengeschichte in einer schweren Zeit
Ich lese sonst nur e Reader, Bücher meist zu Hause darum habe ich für das Buch länger gebraucht 😶🌫️
Diese Geschichte erzählt hauptsächlich von der Familie Dressel und ihr Hotel am Rennsteig im Thüringer Wald.
Eine Frau (Milla) ist auf der Suche nach "Lost Places " findet den Keller eines Hotels was es nicht mehr gibt im Thüringer Wald.
Ich finde es bewunderswert wie die Familie kämpft in der schweren Nachkriegs und DDR Zeit.
Am meisten die Mutter Jahanna, die den Wunsch das Hotel wieder betreiben zu können nicht aufgibt bis zur Enteignung.
Da kommen einfach welche und siedeln sie weg. 🫨
Aber dieses Buch handelt viel von der Zeit im Hotel.
Aber auch Milla wird in dieser Familie mit integriert sie ist schon sehr tief mit drin auf Spurensuche.
Traurig war warum sie umgesiedelt wurden und durch wen. Dieser Mensch ist seit dem auch nicht mehr froh gewesen immer in der Furcht das die Wahrheit raus kommt....
"Wo seid ihr als erstes hingefahren nach der Grenzöffnung? Paris? NewYork?
Christine und Andreas tauschten einen Blick und mussten lachen. "Also die anderen sind alle in den Westen gefahren. Bloß die Familie Dressel, die wollte unbedingt in die Sperrzone der DDR."
Und diese Entscheidung wird ihnen niemand verdenken können, der dieses Buch gelesen hat. Denn in dem 500 Meter breiten Schutzstreifen - zwischen den Welten, nicht im Westen aber auch nicht richtig im Osten - war ihr Zuhause: das Hotel Waldeshöh am Rennsteig.
Auch wenn ich über diverse Booktube-Kanäle im letzten Jahr viele neue Autoren, Bücher und auch Genres für mich entdeckt habe, so ist der Roman "Was uns erinnern lässt" von Kati Naumann auf dem klassischen Weg bei mir eingezogen: bei einem gemütlichen Bummel durch in meinem Heimatstädtchen. Ein schönes Cover, ein vielversprechender Klappentext und eine total begeisterte Buchhändlerin - die Buchhändlerin meines Vertrauens - haben mich das Buch ganz schnell kaufen lassen und als ich es im Februar 2020 gelesen hatte, war auch ich begeistert und hatte eines meiner Jahreshighlights gefunden.
Der Roman ist in zwei Erzählstränge aufgeteilt. Neben dem Erzählstrang in der Vergangenheit, der im April 1945 beginnt und das Leben der Familie Dressel zur Zeit der Teilung Deutschlands behandelt, lernen wir im zweiten Erzählstrang die alleinerziehende Mutter Milla kennen, die, auf der Suche nach Lost Places, bei einer Wanderung im Thüringer Wald auf die Überreste des Hotels Waldeshöh stößt, dessen Geschichte sie nicht mehr loslässt.
Auch mich hat die Geschichte, die in diesem Roman erzählt wird, lange Zeit nicht losgelassen. Mit absolut wunderbaren und liebenswerten, aber auch sehr eigenwilligen Charakteren (von denen ich eine ganz besonders in Herz geschlossen habe, deren Namen ich aber nicht nennen will um niemanden zu beeinflussen oder zu spoilern - jeder der das Buch gelesen hat, weiß eh, wen ich meine) und dem so wundervollen Setting am Rennsteig im Thüringer Wald hat mir Kati Naumann absolute Lese-Wohlfühlmomente geschenkt. Vor allem die Beschreibungen von "Dressels Forst" haben in mir den unbedingten Wunsch geweckt, jetzt sofort und ohne Umwege am Rennsteig auf den Spuren der Familie Dressel wandern zu gehen.
In diesem Buch steckt so viel mehr als nur der geschichtliche Part der Teilung Deutschlands. Es geht um Freundschaft, Liebe und Einsamkeit, um Familie, Zusammenhalt, Erinnerungen, Kindheit und Heimat, um Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, Wiedergutmachung, Verzeihen. Ich hatte als echt hessisch Mädche trotz der nahegelegenen Rhön und Grenze zur ehemaligen DDR, nur sehr wenige Berührungspunkte zum "anderen Teil Deutschlands." Wanderungen in der Rhön und ein Urlaub am ungarischen Plattensee (Balaton), bei dem wir zwei junge Familien aus Thüringen kennenlernten, das war es im Prinzip für mich. In diesem Roman hatte ich aber das Gefühl ganz nah, "live" dabei gewesen zu sein, und mich würde sehr interessieren, wie das Buch auf Lesebegeisterte wirkt, die in der DDR aufgewachsen sind.
Es ist ein großartiges Buch mit vielen Gänsehautmomenten, das zwar eine fiktive Geschichte erzählt, in der aber mehr als nur ein Funken Wahrheit versteckt zu sein scheint!
25. Sept. 2023
5,0
"Wo seid ihr als erstes hingefahren nach der Grenzöffnung? Paris? NewYork?
Christine und Andreas tauschten einen Blick und mussten lachen. "Also die anderen sind alle in den Westen gefahren. Bloß die Familie Dressel, die wollte unbedingt in die Sperrzone der DDR."
Und diese Entscheidung wird ihnen niemand verdenken können, der dieses Buch gelesen hat. Denn in dem 500 Meter breiten Schutzstreifen - zwischen den Welten, nicht im Westen aber auch nicht richtig im Osten - war ihr Zuhause: das Hotel Waldeshöh am Rennsteig.
Auch wenn ich über diverse Booktube-Kanäle im letzten Jahr viele neue Autoren, Bücher und auch Genres für mich entdeckt habe, so ist der Roman "Was uns erinnern lässt" von Kati Naumann auf dem klassischen Weg bei mir eingezogen: bei einem gemütlichen Bummel durch in meinem Heimatstädtchen. Ein schönes Cover, ein vielversprechender Klappentext und eine total begeisterte Buchhändlerin - die Buchhändlerin meines Vertrauens - haben mich das Buch ganz schnell kaufen lassen und als ich es im Februar 2020 gelesen hatte, war auch ich begeistert und hatte eines meiner Jahreshighlights gefunden.
Der Roman ist in zwei Erzählstränge aufgeteilt. Neben dem Erzählstrang in der Vergangenheit, der im April 1945 beginnt und das Leben der Familie Dressel zur Zeit der Teilung Deutschlands behandelt, lernen wir im zweiten Erzählstrang die alleinerziehende Mutter Milla kennen, die, auf der Suche nach Lost Places, bei einer Wanderung im Thüringer Wald auf die Überreste des Hotels Waldeshöh stößt, dessen Geschichte sie nicht mehr loslässt.
Auch mich hat die Geschichte, die in diesem Roman erzählt wird, lange Zeit nicht losgelassen. Mit absolut wunderbaren und liebenswerten, aber auch sehr eigenwilligen Charakteren (von denen ich eine ganz besonders in Herz geschlossen habe, deren Namen ich aber nicht nennen will um niemanden zu beeinflussen oder zu spoilern - jeder der das Buch gelesen hat, weiß eh, wen ich meine) und dem so wundervollen Setting am Rennsteig im Thüringer Wald hat mir Kati Naumann absolute Lese-Wohlfühlmomente geschenkt. Vor allem die Beschreibungen von "Dressels Forst" haben in mir den unbedingten Wunsch geweckt, jetzt sofort und ohne Umwege am Rennsteig auf den Spuren der Familie Dressel wandern zu gehen.
In diesem Buch steckt so viel mehr als nur der geschichtliche Part der Teilung Deutschlands. Es geht um Freundschaft, Liebe und Einsamkeit, um Familie, Zusammenhalt, Erinnerungen, Kindheit und Heimat, um Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, Wiedergutmachung, Verzeihen. Ich hatte als echt hessisch Mädche trotz der nahegelegenen Rhön und Grenze zur ehemaligen DDR, nur sehr wenige Berührungspunkte zum "anderen Teil Deutschlands." Wanderungen in der Rhön und ein Urlaub am ungarischen Plattensee (Balaton), bei dem wir zwei junge Familien aus Thüringen kennenlernten, das war es im Prinzip für mich. In diesem Roman hatte ich aber das Gefühl ganz nah, "live" dabei gewesen zu sein, und mich würde sehr interessieren, wie das Buch auf Lesebegeisterte wirkt, die in der DDR aufgewachsen sind.
Es ist ein großartiges Buch mit vielen Gänsehautmomenten, das zwar eine fiktive Geschichte erzählt, in der aber mehr als nur ein Funken Wahrheit versteckt zu sein scheint!