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Romane

Sommer wie Winter

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Über das Buch

Eindringlich, fesselnd, anrührend: ein hochspannendes Familiendrama, das die Ausmaße eines Kriminalfalls annimmt

Für Alexander Sommer, der als Pflegekind in einem Tiroler Bergdorf aufwächst, bekommt die ländliche Idylle schon früh Risse: Seine Kindheit ist geprägt von harter Arbeit auf dem Hof, der immer mehr Touristen beherbergt, von der Allmacht der Kirche und seinen strengen Pflegeeltern, die absoluten Gehorsam fordern. Und von der quälenden Frage, ob seine Mutter bei einem Unfall ums Leben gekommen ist – oder ihn einfach zurückgelassen hat.
Als Alexander sich schließlich auf die Suche macht, um das Geheimnis seiner Herkunft zu lüften, setzt er unweigerlich ein Drama in Gang, an dem seine Familie zu zerbrechen droht.

Wie Judith W. Taschler in ihrem Debüt-Roman Stück für Stück die ländliche Idylle eines Tiroler Bergdorfes auseinanderbrechen lässt und dabei aus den Perspektiven von verschiedenen Mitgliedern der Familie das Drama rund um das Pflegekind Alexander enthüllt, ist ebenso kunstvoll wie fesselnd und anrührend.
Mit dem ihr eigenen tiefen Mitgefühl für ihre Figuren und einer unnachahmlich klaren Sprache erzählt die Bestseller-Autorin die Geschichte eines Familiendramas, das noch lange nachwirkt.

»Noch Tage später hatte mich die Geschichte nicht losgelassen. Gibt es eine bessere Empfehlung für ein Buch?«
Christine Westermann, WDR

Editionen (3)

ISBN9783426308240
VerlagDroemer Taschenbuch
Erscheinungsdatum01.07.21
Seitenzahl208

Rezensionen & Bewertungen

115 Bewertungen

17 Rezensionen

3,9

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  • laroute
    laroute

    131 Follower

    3,0

    Das war eine nette Sommerlektüre - nicht mehr, nicht weniger. In knappen Therapiegesprächen (die gesamte Familie ist in psychologischer Betreuung, der Grund wird am Ende des Buches klar) wird der Kriminalroman erzählt. Irgendwann ist aber recht klar, worauf es hinauslaufen wird.

    8. Juli 2025

  • 3,0

    Mehr Konzept als Gefühl

    „Sommer wie Winter“ ist ein Roman, der sich wenig Mühe gibt, es seinen Leserinnen und Lesern leicht zu machen. Eine klassische Handlung gibt es kaum, stattdessen setzt sich der Text ausschließlich aus Ausschnitten von Therapiegesprächen zusammen. Aus diesen Gesprächsfetzen entsteht nach und nach das Bild einer Figur, die mit Erinnerungen, Verlusten und inneren Blockaden ringt. Vieles bleibt dabei bewusst unausgesprochen, manches muss man sich eher zusammenreimen als wirklich nachlesen. Diese Erzählweise ist zunächst interessant, nutzt sich aber schnell ab. Die Gespräche kreisen oft um ähnliche Themen, die Sprache bleibt sachlich und therapeutisch, wodurch Distanz entsteht. Wirklich nah kommt man der Hauptfigur selten, obwohl gerade das Setting und die aufkeimenden Fragen eigentlich Intimität verspricht. Statt Spannung oder Entwicklung stellt sich stellenweise ein Gefühl von Stillstand ein. So wirkt Sommer wie Winter eher wie ein formales Experiment als wie ein mitreißender Roman: clever konstruiert, aber emotional kühl und auf Dauer etwas ermüdend.

    2. Jan. 2026

  • elarama
    elarama

    215 Follower

    3,5

    Bedrückende Familiengeschichte

    Alexander Sommer wächst als Pflegekind bei den Winters auf. In der Familie schwelen immer mehr Konflikte über die Zeit, die sich an einem Abend entladen und einen Autounfall zur Folge haben. Im Gesprächen mit einem Psychologen im Krankenhaus erzählen dann einzelne Familienmitglieder, wie es zu all dem kam. Die Atmosphäre der Geschichte wird gefühlt immer dichter und lässt ab einem gewissen Punkt erahnen, warum es zu dem Unfall kam. Der Aufbau über die Mitschrift zu den Gesprächen ist erstmal etwas ungewohnt, aber auch da finde ich kommt man schnell hinein. Definitiv ein Buch, das länger nachhallt.

    25. Apr. 2024

3 von 17 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Judith W. Taschler

Autorenvita: Judith W. Taschler, 1970 in Linz geboren, ist im Mühlviertel aufgewachsen. Nach einem Auslandsaufenthalt und verschiedenen Jobs studierte sie Germanistik und Geschichte. Die in Innsbruck lebende Autorin schreibt Romane für ein breites Publikum. Auf der Basis berührender, eindringlicher Geschichten mit Identifikationspotential fesselt sie literarisch und belletristisch orientierte Leser gleichermaßen. Das brachte ihr für den Roman "Die Deutschlehrerin" im Jahr 2014 den Friedrich-Glauser-Preis ein sowie den Einstieg in die Spiegel-Bestsellerliste. Auch mit den nachfolgenden Romanen "Roman ohne U", "bleiben", "David" und "Das Geburtstagsfest" begeisterte sie Publikum wie Kritiker.Weitere Informationen unter: www.jwtaschler.at

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