Blick ins Buch

Biografien

Der Großinquisitor

3,7(20)
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Über das Buch

Der Heiland ist zurückgekehrt. Und zwar in das Spanien auf dem Höhepunkt der Inquisition. Er wirkt Wunder und man erkennt ihn wieder, aber er wird trotzdem angeklagt. Was bildet sich der neue Jesus eigentlich ein zu einer Zeit zurückzukehren, in welcher die Kirche endlich die weltliche und staatliche Macht zusammen in sich verkörpert? Noch die wurden die Gesetze Gottes so gut koordiniert wie jetzt und dann erscheint plötzlich dieser Unruhestifter. Heiland hin Heiland her - dabei muss es sich um einen zeitlichen Irrtum halten und dieser muss aufgeklärt werden.

Editionen (7)

ISBN9783959892568
VerlagLILYLA Hörbuch-Editionen
Erscheinungsdatum01.10.17

Rezensionen & Bewertungen

20 Bewertungen

6 Rezensionen

3,7

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  • arthurzturm
    arthurzturm

    171 Follower

    5,0

    Gelesen, um in "Die Brüder Karamasow" hineinzuschnuppern und ich wurde nicht enttäuscht. Es handelt sich um einen kurzen Dialog, der so viel Wert, Tiefgang und Aktualität besitzt, dass es auch mehrfach gelesen und darüber debattiert werden kann. Fantastisch!

    30. Jan. 2025

  • hns_rich
    hns_rich

    7 Follower

    4,0

    Ist die Freiheit eine Qual?

    Ich müsste lügen wenn ich sagen würde, die Parabel ist eine leichte Kost. Wenn man sich aber die Zeit nimmt und intensiv auf die Thematik einlässt, erschließt sich einem ein wirklich spannender Gedankengang: Braucht der Mensch Freiheit, um glücklich zu sein? Ist sie nicht eher eine Qual, von der er befreit werden soll? Die Argumentation ist interessant, nachvollziehbar und lässt einen über ein Grundgut der menschlichen Existenz zweifeln.

    7. Juni 2024

  • gheorginius
    gheorginius

    42 Follower

    3,5

    Nichts für Kirchenfans...

    An sich schneidet diese Erzählung ein ganz interessantes Thema an, entwirft bzw. eine Theorie, in der Dostojewski der Katholischen Kirche unterstellt, den Menschen absichtlich ihre gottgegebene Freiheit genommen zu haben, mit der sie angeblich überfordert sei. Der Mensch sehne sich danach, seine Freiheit aufzugeben, er wolle nichts mehr als jemanden oder etwas anzubeten, und die Freiheit, die in der Lehre Jesu verankert ist, mache sie unglücklich. Das ganze ist besonders faszinierend, da der Großinquisitor Jesus als Feind der Kirche ansieht, praktisch also als das Gegenteil dessen, was die Menschen brauchen. Die Kirche handle also zum Wohle der Menschen gegen Gott selbst, fast schon wie Wohltäter. Es ist ein interessanter Gedankengang, an dem auch wirklich etwas sein könnte.

    15. Feb. 2024

3 von 6 Rezensionen

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