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Die Zeitmaschine

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Über das Buch

Herbert George Wells (meist abgekürzt H. G. Wells; 1866-1946) war ein englischer Schriftsteller und - zusammen mit Jules Verne - ein Pionier der Science Fiction-Literatur. Er studierte Physik, Chemie, Geologie, Astronomie und Biologie, war von Beruf Historiker und Soziologe. Als Autor hatte er die größten Erfolge mit seinen frühen Science Fiction-Romanen 'Der Krieg der Welten', 'Die Insel des Dr. Moreau' und 'Die Zeitmaschine'.Der Held der Geschichte hat eine Maschine gebaut, mit deren Hilfe er durch die Zeit reisen will. Er zeigt die Funktionsweise an einem Modell mehreren Besuchern, die er zu diesem Zweck eingeladen hat. Das Verschwinden des Modells überzeugt sie nicht, sie glauben an einen Trick.Daraufhin reist er mit der Zeitmaschine in die Zukunft - in das Jahr 802701. Das vermeintliche Paradies, das er dort findet, stellt sich bald als Alptraum heraus. Die Menschheit hat sich in zwei Gesellschaften geteilt: den oberirdisch lebenden Eloi und den unterirdisch lebenden Morlocks.Während die kleinwüchsigen, kindlichen Eloi scheinbar sorgenfrei aber ohne Sinn und antriebslos wie im Paradies vor sich hinleben, hausen die lichtscheuen Morlocks unter Tage. Mit Grausen findet unser Held schließlich heraus, weshalb es unter den Eloi keine Älteren gibt und warum die Morlocks sie mit allem Notwendigen versorgen ... Schließlich gelingt es ihm unter großen Gefahren, wieder in den Besitz der Zeitmaschine zu gelangen und so zu fliehen.Zurück in der Gegenwart glauben ihm seine Besucher auch das Erlebte nicht, enttäuscht beschließt er, wieder in die Zukunft zu reisen - dieses Mal mit einer Kamera, um seine Geschichten belegen zu können. Aber von dieser Reise kehrt er nicht mehr zurück ...'Die Zeitmaschine' gilt als erster Science Fiction-Roman in der Literatur-Geschichte. Der Blick in die Zukunft und die Auseinandersetzung mit der Entwicklung unserer menschlichen Gesellschaft macht ihn aktueller denn je.

Editionen (45)

ISBN9783958707214
Verlagnexx verlag
Erscheinungsdatum03.02.25
Seitenzahl128

Rezensionen & Bewertungen

396 Bewertungen

59 Rezensionen

3,7

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  • robins
    robins

    157 Follower

    3,0

    Ein Grundstein für das Genre der Science-Fiction 😊

    Die Geschichte eines namenlosen Zeitreisenden, der in eine ferne Zukunft katapultiert wird oder besser geradelt wird😅, konfrontiert mit einer faszinierenden wie düsteren Vision der Menschheit. Die friedlichen Eloi und die furchteinflößenden Morlocks stehen symbolisch für gesellschaftliche Entwicklungen und soziale Ungleichheiten. Auch wenn der sprachliche Stil aus heutiger Sicht stellenweise etwas antiquiert wirkt und die Handlung in Teilen eher ruhig voranschreitet, überzeugt der Roman durch seine wegweisende Idee, philosophische Tiefe und kritische Reflexion über Fortschritt und Zivilisation. Ein Klassiker der Science-Fiction.

    25. Mai 2025

  • dari1991
    dari1991

    300 Follower

    3,0

    Wie der Titel es vermuten lässt, geht es hier um einen Mann, der durch die weit entfernte Zukunft reist. Dabei trifft er auch auf die Zukunft der Menschen, die sich in Eloi und Morlocks aufgeteilt haben. Vor allem der gesellschaftliche Aspekt spielt hier eine große Rolle. Wie geht es mit der Gesellschaft so wie wir sie kennen (und wie sie in Teilen schon vor 100 Jahren war) weitergeht. Das Buch war gut, allerdings fand ich es nicht sehr interessant.

    10. Jan. 2026

  • bookswithchristina
    bookswithchristina

    150 Follower

    4,0

    H. G. Wells’ „Die Zeitmaschine“ ist ein zeitloser Klassiker der Science-Fiction, der weit über eine einfache Zukunftsreise hinausgeht. Der Roman verbindet wissenschaftliche Vision, gesellschaftliche Analyse und philosophische Tiefe zu einem Werk, das bis heute nichts von seiner Relevanz verloren hat. Im Mittelpunkt steht ein namenloser Zeitreisender, der in die Zukunft reist und dort mit einer schockierenden Zukunft der Menschheit konfrontiert wird. Die Welt hat sich in zwei Spezies aufgespalten: die oberirdisch lebenden, kindlich-naiven Eloi und die unterirdischen, technisch versierten Morlocks. Was zunächst wie eine Utopie wirkt, entpuppt sich rasch als düsteres Spiegelbild sozialer Ungleichheit und Klassenkonflikte. Wells entwirft eine radikal pessimistische Vision über die Folgen gesellschaftlicher Spaltung: Fortschritt führt nicht zu einer besseren Welt, sondern zum Zerfall menschlicher Kultur und Moral. Besonders beeindruckend ist die erzählerische Mischung aus wissenschaftlicher Neugier, philosophischer Nachdenklichkeit und dystopischer Spannung. Durch die Rahmenhandlung wird zusätzlich eine glaubwürdige Distanz geschaffen, die das Unglaubliche real erscheinen lässt. Die Figuren selbst sind eher archetypisch gestaltet, doch das dient dem Zweck des Romans: Die Welt, die Ideen und die Warnung stehen über den individuellen Charakteren. Wells zeigt, dass Zukunftstechnologie zwar Türen öffnet, aber keine Antworten auf moralische Probleme liefert. Verblüffend ist, wie modern die zentrale Idee des Buches wirkt. Obwohl „Die Zeitmaschine“ 1895 erschien, liest sich seine Botschaft heute aktueller denn je. Themen wie soziale Spaltung, Entfremdung, technologische Abhängigkeit und gesellschaftlicher Verfall sind in unserer Gegenwart erschreckend wiederzuerkennen. Dass ein über 120 Jahre altes Werk so präzise Ängste und Entwicklungen unserer Zeit vorausdenken konnte, ist nichts weniger als erstaunlich.

    24. Nov. 2025

3 von 59 Rezensionen

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