Blick ins Buch

Sci-Fi

Die Zeitmaschine

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Über das Buch

London, 1895. Ein britischer Naturwissenschaftler führt im Kreis seiner Freunde eine Zeitmaschine im Miniaturformat vor. Als seine Ausführungen auf Unglauben stoßen und seine Demonstration als Taschenspielertrick abgetan wird, bricht er mit einer großen Version seiner Maschine selbst in die Zukunft auf. Zunächst scheint er in einem idyllischen Paradies gelandet zu sein, doch schließlich lernt er die finstere Schattenseite jener Welt kennen. Die Zeitmaschine gilt als eines der bahnbrechenden Werke der aufkeimenden Science Fiction Literatur im ausgehenden 19. Jahrhundert. Unzählige Adaptionen in andere Medien wie Film, Hörspiel und Comic folgten, darunter die vielfach gerühmte Verfilmung aus dem Jahr 1960 von George Pal. Zu den bekanntesten literarischen Fortführungen des Romans zählen Zeitschiffe von Stephen Baxter, The Space Machine von Christopher Priest, The Steam Man of the Prairie von Joe R. Lansdale und Die Landkarte der Zeit von Félix J. Palma.

Editionen (45)

ISBN9783738098242
Verlagneobooks
Erscheinungsdatum02.01.17
Seitenzahl153

Rezensionen & Bewertungen

396 Bewertungen

59 Rezensionen

3,7

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  • robins
    robins

    157 Follower

    3,0

    Ein Grundstein für das Genre der Science-Fiction 😊

    Die Geschichte eines namenlosen Zeitreisenden, der in eine ferne Zukunft katapultiert wird oder besser geradelt wird😅, konfrontiert mit einer faszinierenden wie düsteren Vision der Menschheit. Die friedlichen Eloi und die furchteinflößenden Morlocks stehen symbolisch für gesellschaftliche Entwicklungen und soziale Ungleichheiten. Auch wenn der sprachliche Stil aus heutiger Sicht stellenweise etwas antiquiert wirkt und die Handlung in Teilen eher ruhig voranschreitet, überzeugt der Roman durch seine wegweisende Idee, philosophische Tiefe und kritische Reflexion über Fortschritt und Zivilisation. Ein Klassiker der Science-Fiction.

    25. Mai 2025

  • dari1991
    dari1991

    300 Follower

    3,0

    Wie der Titel es vermuten lässt, geht es hier um einen Mann, der durch die weit entfernte Zukunft reist. Dabei trifft er auch auf die Zukunft der Menschen, die sich in Eloi und Morlocks aufgeteilt haben. Vor allem der gesellschaftliche Aspekt spielt hier eine große Rolle. Wie geht es mit der Gesellschaft so wie wir sie kennen (und wie sie in Teilen schon vor 100 Jahren war) weitergeht. Das Buch war gut, allerdings fand ich es nicht sehr interessant.

    10. Jan. 2026

  • bookswithchristina
    bookswithchristina

    150 Follower

    4,0

    H. G. Wells’ „Die Zeitmaschine“ ist ein zeitloser Klassiker der Science-Fiction, der weit über eine einfache Zukunftsreise hinausgeht. Der Roman verbindet wissenschaftliche Vision, gesellschaftliche Analyse und philosophische Tiefe zu einem Werk, das bis heute nichts von seiner Relevanz verloren hat. Im Mittelpunkt steht ein namenloser Zeitreisender, der in die Zukunft reist und dort mit einer schockierenden Zukunft der Menschheit konfrontiert wird. Die Welt hat sich in zwei Spezies aufgespalten: die oberirdisch lebenden, kindlich-naiven Eloi und die unterirdischen, technisch versierten Morlocks. Was zunächst wie eine Utopie wirkt, entpuppt sich rasch als düsteres Spiegelbild sozialer Ungleichheit und Klassenkonflikte. Wells entwirft eine radikal pessimistische Vision über die Folgen gesellschaftlicher Spaltung: Fortschritt führt nicht zu einer besseren Welt, sondern zum Zerfall menschlicher Kultur und Moral. Besonders beeindruckend ist die erzählerische Mischung aus wissenschaftlicher Neugier, philosophischer Nachdenklichkeit und dystopischer Spannung. Durch die Rahmenhandlung wird zusätzlich eine glaubwürdige Distanz geschaffen, die das Unglaubliche real erscheinen lässt. Die Figuren selbst sind eher archetypisch gestaltet, doch das dient dem Zweck des Romans: Die Welt, die Ideen und die Warnung stehen über den individuellen Charakteren. Wells zeigt, dass Zukunftstechnologie zwar Türen öffnet, aber keine Antworten auf moralische Probleme liefert. Verblüffend ist, wie modern die zentrale Idee des Buches wirkt. Obwohl „Die Zeitmaschine“ 1895 erschien, liest sich seine Botschaft heute aktueller denn je. Themen wie soziale Spaltung, Entfremdung, technologische Abhängigkeit und gesellschaftlicher Verfall sind in unserer Gegenwart erschreckend wiederzuerkennen. Dass ein über 120 Jahre altes Werk so präzise Ängste und Entwicklungen unserer Zeit vorausdenken konnte, ist nichts weniger als erstaunlich.

    24. Nov. 2025

3 von 59 Rezensionen

Autorin / Autor

Über H. G. Wells

Herbert George Wells wurde am 21. September 1866 in Bromley, Kent geboren. Der junge Wells wurde zunächst von seinen Eltern bei einem Textilkaufmann und einem Apotheker in die Lehre geschickt. Schließlich jedoch konnte Wells dank eines Stipendiums seine Schulbildung fortsetzen und den Beruf des Lehrers ergreifen. Mit dem Erfolg seines ersten Romans, Die Zeitmaschine (1895) und weiterer Werke wie Die Insel des Dr. Moreau (1896), Der Unsichtbare (1897), Krieg der Welten (1898) und Die ersten Mensc

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