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Die Ermordung des Commendatore Band II

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Über das Buch

Hören Sie in Die Ermordung des Commendatore Band II: Eine Metapher wandelt sich wie die Geschichte des jungen Malers weitergeht.

Menshiki gibt ein zweites Bild in Auftrag: Der junge Maler soll die 13-jährige Marie porträtieren. Das Mädchen, so glaubt Menshiki, könnte seine Tochter sei. Während der Sitzungen entwickelt sich allmählich ein vertrautes Verhältnis zwischen dem Ich-Erzähler und seinem Modell. Marie ist eine aufmerksame Beobachterin, und so hat sie vieles, was sich rund um das Haus des Malers abspielt, bemerkt. Eines Tages ist Marie verschwunden. Der Ich-Erzähler ist überzeugt davon, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen ihrem Verschwinden und dem Gemälde Die Ermordung des Commendatore. Darüber könnte ihm allerdings nur der alte, demente Maler des Bildes Aufschluss geben.

Wozu ist ein Mensch fähig, von dem er nichts ahnt und das er weit von sich weisen würde? Diese Frage stellt sich der junge Maler, als er erfährt, was er tun muss, um Marie zu finden. Wäre er bereit, einen Menschen zu töten?

Editionen (11)

ISBN9783957131225
VerlagHörbuch Hamburg
Erscheinungsdatum30.04.18

Rezensionen & Bewertungen

282 Bewertungen

36 Rezensionen

4,0

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  • readzilla
    readzilla

    147 Follower

    4,0

    Zwischen Wirklichkeit und Metapher

    Mit Die Ermordung des Commendatore – Eine Metapher wandelt sich entführt Haruki Murakami erneut in eine rätselhafte, beinahe traumartige Welt zwischen Realität und Übernatürlichem. Die Geschichte beginnt ruhig, entwickelt aber schnell eine eigentümliche Spannung. Je tiefer man in die Handlung eintaucht, desto mehr verdichten sich die geheimnisvollen Ereignisse rund um das Gemälde, die seltsame Glocke im Wald und die rätselhafte Figur des Commendatore. Besonders die Begegnungen mit Menshiki und die Suche nach Marie verleihen dem Roman eine konstante unterschwellige Spannung. Murakamis typischer Stil – ruhig, präzise und gleichzeitig voller surrealer Momente – sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Realität und Metapher verschwimmen immer stärker miteinander, bis man als Leser selbst beginnt, über die Bedeutung der Ereignisse nachzudenken. Ein sehr spannender und atmosphärischer Roman, der durch seine geheimnisvolle Stimmung und die vielen offenen Deutungsebenen lange nachwirkt.

    Zwischen Wirklichkeit und Metapher

    11. März 2026

  • readzilla
    readzilla

    147 Follower

    4,0

    Wenn Stille plötzlich zu sprechen beginnt

    Mit „Die Ermordung des Commendatore – Eine Idee erscheint“ öffnet Haruki Murakami eine Tür in eine Welt, in der Realität und Traum langsam ineinanderfließen. Die Geschichte beginnt still: Ein namenloser Porträtmaler zieht sich nach der Trennung von seiner Frau in ein abgelegenes Haus in den Bergen zurück. Die Tage wirken zunächst leer, fast schwerelos – bis ein geheimnisvolles Gemälde auf dem Dachboden auftaucht und ein rätselhaftes Glockengeräusch aus dem Wald die Stille durchbricht. Murakami nimmt sich Zeit. Sehr viel Zeit. Er erzählt nicht laut, sondern flüstert. Die Handlung entwickelt sich langsam, beinahe meditativ, und gerade darin liegt der Reiz des Buches. Man liest nicht, um schnell Antworten zu bekommen – man liest, um sich in dieser merkwürdig schwebenden Atmosphäre zu verlieren. Zwischen Kunst, Einsamkeit und geheimnisvollen Begegnungen entsteht ein Sog, der typisch für Murakami ist: Man spürt, dass etwas Ungewöhnliches geschieht, auch wenn man es noch nicht greifen kann. Figuren wirken gleichzeitig real und rätselhaft, und das Gefühl bleibt, dass hinter jeder Szene noch eine zweite Wirklichkeit verborgen liegt. „Eine Idee erscheint“ ist deshalb weniger ein klassischer Romananfang als vielmehr ein langsames Öffnen eines Vorhangs. Murakami legt Spuren, stellt Fragen und erschafft eine Stimmung voller leiser Spannung – als würde sich eine Geschichte erst langsam selbst erfinden. Und genau dieses Gefühl macht den ersten Teil so faszinierend: Man weiß, dass das eigentliche Geheimnis erst noch beginnt.

    Wenn Stille plötzlich zu sprechen beginnt

    8. März 2026

  • lichtengel
    lichtengel

    48 Follower

    5,0

    Sehr gut! Ich bin zufällig auf Murakami gestoßen und habe das Buch mit Begeisterung gelesen. Voller Poesie, Kunst...hier verschmelzen Magie und Realität. Toller, besonderer Schreibstil... werde gleich den zweiten Teil lesen.

    15. Apr. 2025

3 von 36 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Haruki Murakami

Haruki Murakami, 1949 in Kyoto geboren, lebte über längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit höchsten Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Roman »Gefährliche Geliebte« entzweite das Literarische Quartett, mit »Mister Aufziehvogel« schrieb er das Kultbuch seiner Generation und »Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki« brachen in Japan alle Verkaufsrekorde. Auch in Deutschland standen die Titel an der Spitze der Bestsellerliste.

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