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Romane

Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk

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Über das Buch

Der Krieg als Farce Ein scheinbar naiver Tunichtgut entlarvt im bekanntesten Schelmenroman des 20. Jahrhunderts die gnadenlose Brutalität des Krieges. Josef Schwejk, vor Jahren von der einer Kommission für blöd erklärt, und daher vom Militärdienst bisher verschont, erhält nach dem Attentat von Sarajevo doch noch seine Einberufung in das österreichisch-ungarischen Herr. Von nun an erlebt man Schwejks Parforceritt gegen die Windmühlen des Militärs. Er wird von Dienstheer zu Dienstherr weitergegeben, einer unfähiger und dümmer als sein Vorgänger. Obrigkeitsdenken, Kadavergehorsam, Sterben fürs Vaterland treffen auf die Bauernschläue eines Zivilbürgers. Das ewige "Melde gehorsamst" mit dem der brave Soldat jeden zweiten Satz beginnt, wandelt sich in den Ohren des Lesers zu einem "Hör mal zu, Du dummer Lamettaträger …" Null Papier Verlag 1. Auflage Umfang: 977 Normseiten bzw. 1075 Buchseiten

Editionen (28)

ISBN9783954185566
VerlagNull Papier Verlag
Erscheinungsdatum11.02.15
Seitenzahl1075

Rezensionen & Bewertungen

12 Bewertungen

2 Rezensionen

3,6

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  • buecherfee0111
    buecherfee0111

    65 Follower

    3,0

    3,5 Sterne Eine sehr unterhaltsame Anti-Kriegs Satire aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Als Leser erfährt man die Abenteuer des etwas dummen tschechischen Soldaten Schwejk auf seinem Weg an die Front und dann auch später an der Front im Gebiet der heutigen Ukraine. Das Buch erzählt von den Greueltaten und dem Hunger, dem die Soldaten genauso ausgeliefert waren, wie der Willkür einiger Offiziere und Generäle. Der erste Teil hat mir am besten gefallen. Leider fällt das Buch in den anderen Teilen leicht ab. Vor allem diese wirklich ständigen Erzählungen von Schwejk, was er mit Bekannten schon alles ähnliches erlebt hat, fand ich etwas ermüdent. Trotzdem hat sich die Lektüre für mich gelohnt. Ich konnte sogar ein paar Parallelen der damaligen Kriegspropaganda zu dem heutigen Krieg in der Ukraine feststellen. Daran merkt man, dass sich zwar die Waffen und Gründe für Kriege mit der Zeit ändern mögen, aber nicht die Vorgehensweise.

    10. Feb. 2023

  • buecherfee0111
    buecherfee0111

    65 Follower

    3,0

    3,5 Sterne Eine sehr unterhaltsame Anti-Kriegs Satire aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Als Leser erfährt man die Abenteuer des etwas dummen tschechischen Soldaten Schwejk auf seinem Weg an die Front und dann auch später an der Front im Gebiet der heutigen Ukraine. Das Buch erzählt von den Greueltaten und dem Hunger, dem die Soldaten genauso ausgeliefert waren, wie der Willkür einiger Offiziere und Generäle. Der erste Teil hat mir am besten gefallen. Leider fällt das Buch in den anderen Teilen leicht ab. Vor allem diese wirklich ständigen Erzählungen von Schwejk, was er mit Bekannten schon alles ähnliches erlebt hat, fand ich etwas ermüdent. Trotzdem hat sich die Lektüre für mich gelohnt. Ich konnte sogar ein paar Parallelen der damaligen Kriegspropaganda zu dem heutigen Krieg in der Ukraine feststellen. Daran merkt man, dass sich zwar die Waffen und Gründe für Kriege mit der Zeit ändern mögen, aber nicht die Vorgehensweise.

    22. Jan. 2023

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