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Romane

Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk

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Über das Buch

Edition 2021! NEU herausgegeben! "Also sie ham uns den Ferdinand erschlagen"... Mit diesen Worten beginnt in einer Gaststube für Schwejk eine absurde Abenteuerreise zu Beginn des 1. Weltkrieges. Und neben dem braven Soldaten sind es die staatlichen Institutionen des 1. Weltkrieges, wie Polizei, Militär, Gericht, Hofraterei, das da lebenswahr und naturgetreu aufmarschiert und dessen Schilderung dem Buch jenen eigenen Reiz verleiht. Stets schafft Schwejk sich neue Freunde oder bringt lächerliche Autoritäten, die weder sich selbst noch andere ausstehen können, zur Weißglut. Dabei hilft ihm sein unerschöpfliches Repertoire an Anekdoten, sein Mut zu handeln und seine treuherzige und stoische Gelassenheit. Schwejk wurde mit seiner Art der Pflichterfüllung zum Vorbild für unzählige Autoren, Kabarettisten, Darsteller und Lebenskünstler, die die Bürokratie, die Monarchie, die Armee, den Krieg, das Krankenhaus oder einfach den alltäglichen Wahnsinn zum Ziel ihrer satirischen Federzüge und Sprachübungen machten. Dieses Werk wurde in die ZEIT-Bibliothek der "100 Bücher" aufgenommen und beinhaltet ein ausführliches Nachwort zum Autor, zur Übersetzung und zum Schwejk.

Editionen (28)

ISBN9783347223332
Verlagtredition
Erscheinungsdatum19.03.21
Seitenzahl656

Rezensionen & Bewertungen

12 Bewertungen

2 Rezensionen

3,6

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  • buecherfee0111
    buecherfee0111

    65 Follower

    3,0

    3,5 Sterne Eine sehr unterhaltsame Anti-Kriegs Satire aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Als Leser erfährt man die Abenteuer des etwas dummen tschechischen Soldaten Schwejk auf seinem Weg an die Front und dann auch später an der Front im Gebiet der heutigen Ukraine. Das Buch erzählt von den Greueltaten und dem Hunger, dem die Soldaten genauso ausgeliefert waren, wie der Willkür einiger Offiziere und Generäle. Der erste Teil hat mir am besten gefallen. Leider fällt das Buch in den anderen Teilen leicht ab. Vor allem diese wirklich ständigen Erzählungen von Schwejk, was er mit Bekannten schon alles ähnliches erlebt hat, fand ich etwas ermüdent. Trotzdem hat sich die Lektüre für mich gelohnt. Ich konnte sogar ein paar Parallelen der damaligen Kriegspropaganda zu dem heutigen Krieg in der Ukraine feststellen. Daran merkt man, dass sich zwar die Waffen und Gründe für Kriege mit der Zeit ändern mögen, aber nicht die Vorgehensweise.

    10. Feb. 2023

  • buecherfee0111
    buecherfee0111

    65 Follower

    3,0

    3,5 Sterne Eine sehr unterhaltsame Anti-Kriegs Satire aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Als Leser erfährt man die Abenteuer des etwas dummen tschechischen Soldaten Schwejk auf seinem Weg an die Front und dann auch später an der Front im Gebiet der heutigen Ukraine. Das Buch erzählt von den Greueltaten und dem Hunger, dem die Soldaten genauso ausgeliefert waren, wie der Willkür einiger Offiziere und Generäle. Der erste Teil hat mir am besten gefallen. Leider fällt das Buch in den anderen Teilen leicht ab. Vor allem diese wirklich ständigen Erzählungen von Schwejk, was er mit Bekannten schon alles ähnliches erlebt hat, fand ich etwas ermüdent. Trotzdem hat sich die Lektüre für mich gelohnt. Ich konnte sogar ein paar Parallelen der damaligen Kriegspropaganda zu dem heutigen Krieg in der Ukraine feststellen. Daran merkt man, dass sich zwar die Waffen und Gründe für Kriege mit der Zeit ändern mögen, aber nicht die Vorgehensweise.

    22. Jan. 2023

Autorin / Autor

Über Jaroslav Hašek

Jaroslav Hašek (1883-1923) war ein tschechischer Schriftsteller und Satiriker. Mit seinem Schwejk schuf er einen der bekanntesten Figuren der Literaturgeschichte. Hasek war ein scharfzüngiger Redakteur, Satiriker und Herausgeber. Er arbeitete für verschiedene Prager Zeitungen. Leider verstarb er mit knapp 40 Jahren viel zu früh an den Folgen seines Alkoholkonsums.

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