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Romane

Das Geld

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Über das Buch

Émile Zola gilt als einer der großen französischen Romanciers des 19. Jahr-hunderts und als Leitfigur und Begründer der literarischen Strömung des Naturalismus. Während Zola zunächst lose Romane veröffentlichte und als Journalist arbei-tete, konzipierte er ab 1869 den überwiegenden Teil seiner Romane als Teile eines Zyklus mit dem Titel ' Les Rougon-Macquart. Histoire naturelle et sociale d'une famille sous le Second Empire '. Die insgesamt 20 Romane der Reihe befassen sich als Familiengeschichte mit den großen sozialen und politischen Fragen seiner Zeit. Hierbei spielt der Kampf zwischen der Bourgeoisie (verkörpert durch die Rougons) und der Unterschicht (verkörpert durch die Macquarts) eine entscheidende Rolle. Zola, selber ein gemäßigter Linker, wollte die eher konservativ ausgerichtete Literatur Frankreichs durch progressive Aspekte bereichern.Die 20 Romane des Zyklus sind in chronologischer Reihenfolge:1. Das Glück der Familie Rougon (ISBN: 9783945021392) 2. Die Beute (ISBN: 9783945021408)3. Der Bauch von Paris (ISBN: 9783945021415)4. Die Eroberung von Plassans (ISBN: 9783945021422)5. Die Sünde des Abbé Mouret (ISBN: 9783945021439)6. Seine Exzellenz Eugène Rougon (ISBN: 9783945021446)7. Der Totschläger (ISBN: 9783945021453)8. Ein Blatt Liebe (ISBN: 9783945021460)9. Nana (ISBN: 9783945021477)10. Ein feines Haus (ISBN: 9783945021484)11. Das Paradies der Damen (ISBN: 9783945021491)12. Die Freude am Leben (ISBN: 9783945021507)13. Germinal (ISBN: 9783945021514)14. Das Werk (ISBN: 9783945021521)15. Die Erde (ISBN: 9783945021538)16. Der Traum (ISBN: 9783945021545)17. Das Tier im Menschen (ISBN: 9783945021552)18. Das Geld (ISBN: 9783945021569) 19. Der Zusammenbruch (ISBN: 9783945021576)20. Doktor Pascal (ISBN: 9783945021583)

Editionen (13)

ISBN9783945021569
VerlagEuropäischer Hochschulverlag
Erscheinungsdatum21.12.15
Seitenzahl392

Rezensionen & Bewertungen

3 Bewertungen

2 Rezensionen

2,5

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  • semjon.pfalz
    semjon.pfalz

    38 Follower

    2,0

    Der Roman hat mich teilweise aufgeregt, abgestoßen, genervt und gelangweilt. Eine Berg- und Talfahrt in Sachen Lesevergnügen wie bei der volatilsten Aktie an der Börse. Er ist meiner Ansicht nach kein Vergleich mit Germinal. Wahrscheinlich ist es für einen Autor wie Zola einfacher, ein packendes Buch über Menschen zu schreiben, die am Rande des Existenzminimums stehen, als über die Reichen und Gierigen. Während die Personen in Germinal durchaus Ambivalenzen hatten, sind die Börsenmakler, Bankbesitzer, Geldeintreiber und Spekulanten in diesem Roman alle einseitig schlecht und insgesamt blaß. Obwohl Zola ja über die Bestie Mensch seinen Romanzyklus schrieb, ist es in diesem Roman weniger der Mensch, sondern vielmehr der Kapitalismus als solches, der in der Kritik steht. Die Spekulanten schaffen keinen Gegenwert, sondern treiben die Kurse künstlich in die Höhe. Ich bin wahrscheinlich zu befangen, um das Buch mit der nötigen Distanz zu beurteilen. Mein Beruf ist es, solche Wirtschaftsverbrechen aufzudecken und am besten im Vorfeld zu verhindern. Die Finanzmärkte sind heutzutage so stark reguliert, weil Menschen wie der Protagonist Saccard in der Realität immer wieder auftauchten und durch dolose Handlungen nicht nur den Arbeitgeber, sondern den gesamten Finanzmarkt in einer Krise stürzen konnten. Die Beispiele aus dem realen Leben, wie z.B. die Barings Bank, Herstatt-Bank, Lehman Brothers, Wirecard sind allesamt interessanter und vielschichtiger als Zolas Fiktion. Es war mir einfach zu platt von der Aussage und zu lehrmeisterhaft, wie Zola die Geschichte dieses Börsenbetrugs durch Aktienrückkäufe und Insiderhandel erzählte.

    14. Apr. 2024

  • semjon
    semjon

    73 Follower

    2,0

    Der Roman hat mich teilweise aufgeregt, abgestoßen, genervt und gelangweilt. Eine Berg- und Talfahrt in Sachen Lesevergnügen wie bei der volatilsten Aktie an der Börse. Er ist meiner Ansicht nach kein Vergleich mit Germinal. Wahrscheinlich ist es für einen Autor wie Zola einfacher, ein packendes Buch über Menschen zu schreiben, die am Rande des Existenzminimums stehen, als über die Reichen und Gierigen. Während die Personen in Germinal durchaus Ambivalenzen hatten, sind die Börsenmakler, Bankbesitzer, Geldeintreiber und Spekulanten in diesem Roman alle einseitig schlecht und insgesamt blaß. Obwohl Zola ja über die Bestie Mensch seinen Romanzyklus schrieb, ist es in diesem Roman weniger der Mensch, sondern vielmehr der Kapitalismus als solches, der in der Kritik steht. Die Spekulanten schaffen keinen Gegenwert, sondern treiben die Kurse künstlich in die Höhe. Ich bin wahrscheinlich zu befangen, um das Buch mit der nötigen Distanz zu beurteilen. Mein Beruf ist es, solche Wirtschaftsverbrechen aufzudecken und am besten im Vorfeld zu verhindern. Die Finanzmärkte sind heutzutage so stark reguliert, weil Menschen wie der Protagonist Saccard in der Realität immer wieder auftauchten und durch dolose Handlungen nicht nur den Arbeitgeber, sondern den gesamten Finanzmarkt in einer Krise stürzen konnten. Die Beispiele aus dem realen Leben, wie z.B. die Barings Bank, Herstatt-Bank, Lehman Brothers, Wirecard sind allesamt interessanter und vielschichtiger als Zolas Fiktion. Es war mir einfach zu platt von der Aussage und zu lehrmeisterhaft, wie Zola die Geschichte dieses Börsenbetrugs durch Aktienrückkäufe und Insiderhandel erzählte.

    23. Feb. 2024

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