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Das Geld

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Über das Buch

Dieses Werk ist Teil der Buchreihe TREDITION CLASSICS. Der Verlag tredition aus Hamburg veröffentlicht in der Buchreihe TREDITION CLASSICS Werke aus mehr als zwei Jahrtausenden. Diese waren zu einem Großteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhältlich. Mit der Buchreihe TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, tausende Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bücher zu verlegen - und das weltweit! Die Buchreihe dient zur Bewahrung der Literatur und Förderung der Kultur. Sie trägt so dazu bei, dass viele tausend Werke nicht in Vergessenheit geraten.

Editionen (13)

ISBN9783847237518
VerlagTREDITION CLASSICS
Erscheinungsdatum18.10.13
Seitenzahl472

Rezensionen & Bewertungen

3 Bewertungen

2 Rezensionen

2,5

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  • semjon.pfalz
    semjon.pfalz

    38 Follower

    2,0

    Der Roman hat mich teilweise aufgeregt, abgestoßen, genervt und gelangweilt. Eine Berg- und Talfahrt in Sachen Lesevergnügen wie bei der volatilsten Aktie an der Börse. Er ist meiner Ansicht nach kein Vergleich mit Germinal. Wahrscheinlich ist es für einen Autor wie Zola einfacher, ein packendes Buch über Menschen zu schreiben, die am Rande des Existenzminimums stehen, als über die Reichen und Gierigen. Während die Personen in Germinal durchaus Ambivalenzen hatten, sind die Börsenmakler, Bankbesitzer, Geldeintreiber und Spekulanten in diesem Roman alle einseitig schlecht und insgesamt blaß. Obwohl Zola ja über die Bestie Mensch seinen Romanzyklus schrieb, ist es in diesem Roman weniger der Mensch, sondern vielmehr der Kapitalismus als solches, der in der Kritik steht. Die Spekulanten schaffen keinen Gegenwert, sondern treiben die Kurse künstlich in die Höhe. Ich bin wahrscheinlich zu befangen, um das Buch mit der nötigen Distanz zu beurteilen. Mein Beruf ist es, solche Wirtschaftsverbrechen aufzudecken und am besten im Vorfeld zu verhindern. Die Finanzmärkte sind heutzutage so stark reguliert, weil Menschen wie der Protagonist Saccard in der Realität immer wieder auftauchten und durch dolose Handlungen nicht nur den Arbeitgeber, sondern den gesamten Finanzmarkt in einer Krise stürzen konnten. Die Beispiele aus dem realen Leben, wie z.B. die Barings Bank, Herstatt-Bank, Lehman Brothers, Wirecard sind allesamt interessanter und vielschichtiger als Zolas Fiktion. Es war mir einfach zu platt von der Aussage und zu lehrmeisterhaft, wie Zola die Geschichte dieses Börsenbetrugs durch Aktienrückkäufe und Insiderhandel erzählte.

    14. Apr. 2024

  • semjon
    semjon

    73 Follower

    2,0

    Der Roman hat mich teilweise aufgeregt, abgestoßen, genervt und gelangweilt. Eine Berg- und Talfahrt in Sachen Lesevergnügen wie bei der volatilsten Aktie an der Börse. Er ist meiner Ansicht nach kein Vergleich mit Germinal. Wahrscheinlich ist es für einen Autor wie Zola einfacher, ein packendes Buch über Menschen zu schreiben, die am Rande des Existenzminimums stehen, als über die Reichen und Gierigen. Während die Personen in Germinal durchaus Ambivalenzen hatten, sind die Börsenmakler, Bankbesitzer, Geldeintreiber und Spekulanten in diesem Roman alle einseitig schlecht und insgesamt blaß. Obwohl Zola ja über die Bestie Mensch seinen Romanzyklus schrieb, ist es in diesem Roman weniger der Mensch, sondern vielmehr der Kapitalismus als solches, der in der Kritik steht. Die Spekulanten schaffen keinen Gegenwert, sondern treiben die Kurse künstlich in die Höhe. Ich bin wahrscheinlich zu befangen, um das Buch mit der nötigen Distanz zu beurteilen. Mein Beruf ist es, solche Wirtschaftsverbrechen aufzudecken und am besten im Vorfeld zu verhindern. Die Finanzmärkte sind heutzutage so stark reguliert, weil Menschen wie der Protagonist Saccard in der Realität immer wieder auftauchten und durch dolose Handlungen nicht nur den Arbeitgeber, sondern den gesamten Finanzmarkt in einer Krise stürzen konnten. Die Beispiele aus dem realen Leben, wie z.B. die Barings Bank, Herstatt-Bank, Lehman Brothers, Wirecard sind allesamt interessanter und vielschichtiger als Zolas Fiktion. Es war mir einfach zu platt von der Aussage und zu lehrmeisterhaft, wie Zola die Geschichte dieses Börsenbetrugs durch Aktienrückkäufe und Insiderhandel erzählte.

    23. Feb. 2024

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