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Das Geld

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Über das Buch

Die Serie "Meisterwerke der Literatur" beinhaltet die Klassiker der deutschen und weltweiten Literatur in einer Sammlung für Ihren eBook Reader. Lesen Sie die besten Werke großer Schriftsteller,Poeten, Autoren und Philosophen auf Ihrem Reader. Dieses Werk bietet zusätzlich * Eine Biografie/Bibliografie des Autors. Der achtzehnte Teil der Rougon-Macquard-Reihe, der Saga einer französischen Familie unter dem Zweiten Kaiserreich, führt den Titel: " Das Geld." Alles Schöne und Heilsame, was mit Hilfe des Geldes gestiftet werden kann, alles Unheil und alle Schmach, die das Geld unter den Menschen täglich erzeugt, sind mit unerreichter Meisterschaft in dem großartigen Gemälde dargestellt, in welchem Zola uns die Bedeutung des Geldes im modernen Wirtschaftsleben zeigt. Der traurige Held, der im Mittelpunkte der Begebenheiten steht und eine führende Rolle spielt, ist uns nicht unbekannt: es ist Aristides Saccard, der Bauspekulant, den wir in dem Buche "Die Treibjagd" als den Gatten Renées kennen gelernt haben. Dank seiner Energie, Findigkeit und Zähigkeit, die sich mit einer vollkommenen Gewissenlosigkeit paarten, ist es diesem Manne, nachdem seine waghalsigen Spekulationen ihn ruiniert hatten, noch einmal gelungen, sich zu erheben und für kurze Zeit zu einer gebieterischen Macht in der Finanzwelt emporzuschwingen. In dieser kurzen Glanzperiode führte das Leben ihm eine starke, kluge und edle Frau - Karoline Hamelin - in den Weg, die ihr Los an das seinige knüpfend, in unsägliches Leid geriet, aber schließlich vermöge ihrer Seelenstärke ungebrochen und unbefleckt aus den schweren Prüfungen hervorging.

Editionen (13)

ISBN9783849618148
VerlagJazzybee Verlag
Erscheinungsdatum21.07.12
Seitenzahl472

Rezensionen & Bewertungen

3 Bewertungen

2 Rezensionen

2,5

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  • semjon.pfalz
    semjon.pfalz

    38 Follower

    2,0

    Der Roman hat mich teilweise aufgeregt, abgestoßen, genervt und gelangweilt. Eine Berg- und Talfahrt in Sachen Lesevergnügen wie bei der volatilsten Aktie an der Börse. Er ist meiner Ansicht nach kein Vergleich mit Germinal. Wahrscheinlich ist es für einen Autor wie Zola einfacher, ein packendes Buch über Menschen zu schreiben, die am Rande des Existenzminimums stehen, als über die Reichen und Gierigen. Während die Personen in Germinal durchaus Ambivalenzen hatten, sind die Börsenmakler, Bankbesitzer, Geldeintreiber und Spekulanten in diesem Roman alle einseitig schlecht und insgesamt blaß. Obwohl Zola ja über die Bestie Mensch seinen Romanzyklus schrieb, ist es in diesem Roman weniger der Mensch, sondern vielmehr der Kapitalismus als solches, der in der Kritik steht. Die Spekulanten schaffen keinen Gegenwert, sondern treiben die Kurse künstlich in die Höhe. Ich bin wahrscheinlich zu befangen, um das Buch mit der nötigen Distanz zu beurteilen. Mein Beruf ist es, solche Wirtschaftsverbrechen aufzudecken und am besten im Vorfeld zu verhindern. Die Finanzmärkte sind heutzutage so stark reguliert, weil Menschen wie der Protagonist Saccard in der Realität immer wieder auftauchten und durch dolose Handlungen nicht nur den Arbeitgeber, sondern den gesamten Finanzmarkt in einer Krise stürzen konnten. Die Beispiele aus dem realen Leben, wie z.B. die Barings Bank, Herstatt-Bank, Lehman Brothers, Wirecard sind allesamt interessanter und vielschichtiger als Zolas Fiktion. Es war mir einfach zu platt von der Aussage und zu lehrmeisterhaft, wie Zola die Geschichte dieses Börsenbetrugs durch Aktienrückkäufe und Insiderhandel erzählte.

    14. Apr. 2024

  • semjon
    semjon

    73 Follower

    2,0

    Der Roman hat mich teilweise aufgeregt, abgestoßen, genervt und gelangweilt. Eine Berg- und Talfahrt in Sachen Lesevergnügen wie bei der volatilsten Aktie an der Börse. Er ist meiner Ansicht nach kein Vergleich mit Germinal. Wahrscheinlich ist es für einen Autor wie Zola einfacher, ein packendes Buch über Menschen zu schreiben, die am Rande des Existenzminimums stehen, als über die Reichen und Gierigen. Während die Personen in Germinal durchaus Ambivalenzen hatten, sind die Börsenmakler, Bankbesitzer, Geldeintreiber und Spekulanten in diesem Roman alle einseitig schlecht und insgesamt blaß. Obwohl Zola ja über die Bestie Mensch seinen Romanzyklus schrieb, ist es in diesem Roman weniger der Mensch, sondern vielmehr der Kapitalismus als solches, der in der Kritik steht. Die Spekulanten schaffen keinen Gegenwert, sondern treiben die Kurse künstlich in die Höhe. Ich bin wahrscheinlich zu befangen, um das Buch mit der nötigen Distanz zu beurteilen. Mein Beruf ist es, solche Wirtschaftsverbrechen aufzudecken und am besten im Vorfeld zu verhindern. Die Finanzmärkte sind heutzutage so stark reguliert, weil Menschen wie der Protagonist Saccard in der Realität immer wieder auftauchten und durch dolose Handlungen nicht nur den Arbeitgeber, sondern den gesamten Finanzmarkt in einer Krise stürzen konnten. Die Beispiele aus dem realen Leben, wie z.B. die Barings Bank, Herstatt-Bank, Lehman Brothers, Wirecard sind allesamt interessanter und vielschichtiger als Zolas Fiktion. Es war mir einfach zu platt von der Aussage und zu lehrmeisterhaft, wie Zola die Geschichte dieses Börsenbetrugs durch Aktienrückkäufe und Insiderhandel erzählte.

    23. Feb. 2024

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