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Aufbrechen

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Über das Buch

Tsitsi Dangarembga gilt als eine der radikalsten weiblichen Stimmen des afrikanischen Kontinents. »Aufbrechen« schildert den zähen Kampf des Mädchens Tambu um höhere Bildung und wie sie allmählich dem Stammes- und Dorfleben entschlüpft. Aber alles hat seinen Preis … Dieser Roman ist das ausgezeichnete Porträt einer Gesellschaft, die von Kolonialismus und Patriarchat dominiert wird und deren jüngere Generation von Frauen um Selbstbestimmung kämpft. 2018 wurde der Roman in die BBC-Liste der »100 Bücher, die die Welt geprägt haben« aufgenommen.

Editionen (4)

ISBN9783944666686
VerlagOrlanda Verlag GmbH
Erscheinungsdatum16.12.19
Seitenzahl280

Rezensionen & Bewertungen

87 Bewertungen

16 Rezensionen

3,9

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  • afrikane
    afrikane

    54 Follower

    5,0

    Dieser Roman beschreibt das Leben eines Mädchens aus einem afrikanischen Dorf. Sie setzt mit Ehrgeiz und Fleiß ihr Recht auf Bildung durch. Dabei machen ihr der traditionelle Platz, der Frauen in der Gesellschaft zugewiesen wird Probleme, aber auch die immer noch kolonialistische Haltung der Weißen den Schwarzen gegenüber. Sie versucht, den Spagat zwischen dem Erreichen der Bildung und sich nicht von ihrer Kultur entfremden zu lassen zu bewältigen. Der Alltag im afrikanischen Dorf und die Zerrissenheit der einzelnen Menschen wird von der Autorin in Erzählform beschrieben und man erfährt nebenbei vieles über das Leben in einem afrikanischen Dorf. Ich bin gespannt auf das zweite Buch der Trilogie

    28. Juni 2024

  • linanaja
    linanaja

    40 Follower

    3,0

    Most of the read I could just think about how disgusted I am of the patriarchy.

    18. Juni 2025

  • mariloutini
    mariloutini

    26 Follower

    4,0

    Zwischen Tradition und Selbstbestimmung

    „Aufbrechen“ erzählt die Kindheit eines mutigen und klugen Mädchens im Simbabwe der 1960er- und 70er-Jahre, das patriarchale Strukturen hinterfragt und aufzubrechen versucht. Besonders eindrücklich fand ich die Erkenntnis: „Es hing nicht von Armut ab oder von mangelnder Bildung oder von Tradition. Es hing von keinem der Dinge ab, in denen ich bisher den Grund gesehen hatte. Männer erzeugten Opfer, wohin sie auch gingen.“ Zudem zeigt das Buch sehr authentisch den inneren Konflikt junger Menschen, die zwischen völlig gegensätzlichen Kulturen aufwachsen. Es ist insgesamt ein großartiges Buch, auch wenn es sich nicht immer ganz flüssig lesen lässt. Vor allem die Passagen, in denen über die Zukunft einzelner Familienmitglieder diskutiert und entschieden wird, empfand ich als etwas zäher. Das liegt vermutlich auch daran, dass die Streit- und Gesprächskultur dort deutlich anders ist, als viele Leser*innen hier es gewohnt sind. Ich bin noch unentschlossen, ob ich auch Teil 2 und 3 lesen werde.

    9. Mai 2026

3 von 16 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Tsitsi Dangarembga

Tsitsi Dangarembga ist Filmemacherin, Dramaturgin und Schriftstellerin. 1988 veröffentlichte sie ihren Roman »Nervous Conditions«, der in zahlreiche Sprachen über-setzt wurde. Das Buch gilt als der erste afrikanische Frauenroman. 1992 gründete sie ihre eigene Produktionsfirma Nyerai Films. Tsitsi Dangarembga setzt sich intensiv für die Förderung filmschaffender Frauen in Simbabwe und anderen afrikanischen Ländern ein. Sie ist Gründerin der Organisation Women Filmmakers of Simbabwe und Direktorin des International Images Film Festival for Women in Harare. Seit 2009 steht Tsitsi Dangarembga dem Creative Arts for Progress in Africa Trust vor. 2021 erhielt sie den PEN Pinter Prize sowie den PEN International Award for Freedom of Expression. Sie ist Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2021.

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