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Romane

Tarabas

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Über das Buch

Oberst Nikolaus Tarabas sündigt erst und büßt danach. Erzählt werden die letzten sechs Jahre im Leben des Gutsbesitzersohnes Nikolaus Tarabas. Die Handlung führt von 1914 bis 1919 von New York nach Galizien. Hermann Hesse nennt am 6. Mai 1934 in der „Basler Zeitung“ den Tarabas eines seiner [Joseph Roths] schönsten Bücher und resümiert: Die Dichtung ist echt und sie reicht dorthin, wo es Buße und Heiligung gibt. Tarabas ist Joseph Roths erster in der Emigration geschriebener Roman und wurde 1934 veröffentlicht. Moses Joseph Roth wurde am 2. September 1894 in Brody bei Lemberg geboren und starb am 27. Mai 1939 in Paris. 1901-1905 Besuch der jüdischen Gemeindeschule und 1905-1913 des Kronprinz-Rudolf-Gymnasiums in Brody. Germanistik- und Philosophiestudium im damals österreichischen Lemberg und in Wien. Einjährig-Freiwilliger im 1. Weltkrieg. Ab 1918 Journalist in Wien, dann in Berlin. 1923-1932 Korrespondent der 'Frankfurter Zeitung', zahlreiche Beiträge und Artikelserien auch in anderen Blättern. Als Romancier setzt sich Roth zunächst mit den traumatischen Erfahrungen ehemaliger Frontoffiziere auseinander ('Flucht ohne Ende', 1927); später dann erfolgreich u.a. mit der mythisierenden Beschreibung der Habsburgermonarchie vor ihrem Untergang. Ab 1933 im Pariser Exil. Beginn der Mitarbeit an Exilzeitungen und -zeitschriften. Gezeichnet durch Schicksalsschläge, enttäuscht über die politischen Zustände und alkoholkrank starb Roth in einem Pariser Armenhospital.

Editionen (17)

ISBN9783944621722
VerlagReese, Lothar
Erscheinungsdatum10.09.14
Seitenzahl202

Rezensionen & Bewertungen

1 Bewertungen

1 Rezensionen

3,0

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  • mateicee
    mateicee

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    3,0

    Der Anfang des Buches fand ich ganz interessant. Tarabas, ein junger Russe hat sich aus jugendlichem Leichtsinn einer revolutionären Gruppe angeschlossen. Nach einem Bombenattentat hat er Glück, er wird freigesprochen, aber sein Vater verstößt ihn. Er bekommt genug Geld für die Überfahrt nach Amerika. Dort fühlt er sich jedoch nicht wohl und hat auch dort seine Probleme. Als dann die Nachricht vom Kriegsausbruch zwischen Österrich und Russland zu ihm dringt, hält ihn nichts mehr und er reist zurück. Zunächst wird er herzlich daheim empfangen, schafft es aber wieder verstoßen zu werden. Im Krieg zeichnet er sich vor allem durch seine Grausamkeit aus. Der Mittelteil dreht sich viel um das Kriegsgeschehen und Tarabas antisemitische Handlung. Das fand ich sehr anstrengend und auch langweilig zu lesen. Ist leider hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben.

    11. Aug. 2024

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