Blick ins Buch

Lyrik & Dramen

Andorra, 2 CDs, komplett gespielt im Original, mit zusätzlichen Erläuterungen. Entdecke. Dramen. Erläutert.

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Über das Buch

Max Frischs: Andorra in einer spannenden Hörspiel-Fassung auf 2 CDs, komplett gespielt im Original und mit zusätzlichen Erläuterungen. Max Frisch (1911-1991) schafft im erfundenen Modellstaat Andorra Konfliktlinien, anhand derer er beispielhaft Antisemitismus und Ausgrenzung Schwächerer darstellt. Max Frischs Andorra zählt zu den meistgespielten deutschsprachigen Dramen.

Editionen (10)

ISBN9783944063119
VerlagAmor Verlag
Erscheinungsdatum12.02.14

Rezensionen & Bewertungen

616 Bewertungen

48 Rezensionen

2,9

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  • flodde_lodde
    flodde_lodde

    576 Follower

    3,0

    📖 ✨„Andorra“ ✨📖 – ein Buch, das uns die Wahrheit über die Gesellschaft offenbart!

    Max Frisch erzählt in Andorra die Geschichte von Andri, einem jungen Mann, der sein Leben lang mit Vorurteilen konfrontiert wird. Alle reden ihm ein, wer er ist – bis er es selbst glaubt. Doch was passiert, wenn sich alles als Lüge herausstellt? Das Buch zeigt, wie schnell Menschen in Schubladen gesteckt werden und welche fatalen Folgen das haben kann. Eine kurze, aber sehr intensive Lektüre, die auch heute noch aktuell ist! 💭 Habt ihr Andorra gelesen? Wie fandet ihr es? #Andorra #MaxFrisch #Bookstagram #Leseliebe #Bücherwurm #Klassiker #Nachdenklich #Drama

    📖 ✨„Andorra“ ✨📖
– ein Buch, das uns die Wahrheit über die Gesellschaft offenbart!

    26. Feb. 2025

  • hjoline
    hjoline

    90 Follower

    1,0

    Ne einfach nur nein

    Also ich musste es als Schullektüre lesen. Und ich bin einfach nur verstört. Es sig ein grauenhaften Buch und ich hab mich wirklich einfach durchgequält. Wenn ich hier villeicht Deutschlehrer erreichen kann das Buch ist nicht so toll wie ihr denkt. Danke Max Frisch für dieses Trauma und diese schreckliche Leseerfahrung.

    19. Mai 2025

  • fraumarsupilami
    fraumarsupilami

    187 Follower

    5,0

    Eine Parabel über Hass, Ausgrenzung, Schuld, Vorurteile und Wegsehen 🏘️⚖️🧑‍⚖️

    Max Frischs Drama „Andorra“ ist ein zeitloses Stück über Antisemitismus, Hass, Hetze, Vorurteile, Schuld und die tragischen Folgen menschlicher Feigheit. Im Mittelpunkt steht der junge Andri, der von seinem Vater, einem Lehrer, als jüdisches Pflegekind ausgegeben wird, um eine Affäre mit einer Frau aus dem Nachbarstaat, den sogenannten „Schwarzen“, zu vertuschen. In der engen Gemeinschaft des fiktiven Staates Andorra wird Andri zum Sündenbock, seine vermeintliche jüdische Herkunft zum zentralen Angriffspunkt der Bewohner. Das Drama zeigt in zwölf Bildern, wie Andri zunehmend ausgegrenzt wird, sich vor lauter Indoktrination schließlich selbst mit den Vorurteilen identifiziert und am Ende bereit ist, das kollektive Schicksal der Juden anzunehmen – während die Gemeinschaft tatenlos zusieht und fleißig mitmischt. Es ist absehbar, dass es kein Happy End gibt. „Andorra“ ist ein erschütterndes Werk, das die Mechanismen von Antisemitismus eindringlich darstellt. Die Gemeinschaft steht sinnbildlich für jede Gesellschaft, die moralisch rein erscheinen möchte, aber ihre eigenen Fehler und Vorurteile nicht hinterfragt. Frisch führt vor, wie leicht Menschen bereit sind, Verantwortung von sich zu weisen, Schuld abzulehnen und passiv zuzusehen, während ein Einzelner zum Sündenbock gemacht wird. Dabei lässt er den Leser zwangsläufig die Frage stellen: Wann werden wir selbst mitschuldig – durch unser Wegsehen, unser Schweigen, unsere Tatenlosigkeit? Die sprachliche Gestaltung des Stücks ist anspruchsvoll. Frischs Sprache fordert den Leser oder Zuschauer mit präzisen Dialogen, einer klassischen Lexik und metaphorischen Bildern. Die scheinbar schlichte Darstellung des Lebens in Andorra offenbart bei genauerem Hinsehen viel tiefere Ebenen, die zum Nachdenken anregen. Wer eine leichte, vergnügsame Handlung erwartet, ist hier falsch. „Andorra“ verlangt Aufmerksamkeit und Reflexion, belohnt den Leser dafür aber mit einem vielschichtigen und beklemmenden Blick auf menschliches Verhalten. Erschreckend ist allerdings, wie viele Leser das Werk erstmal pauschal ablehnen. Eine Amazon-Bewertung lässt Folgendes verlauten: „Ich hoffe, 2019 wird niemand mehr gezwungen, es zu lesen“. Sowas spricht Bände und ich finde es erschreckend, wie viele Leser das zentrale Anliegen des Dramas überhaupt nicht verstehen. Literatur ist halt nicht nur Harry Potter und 50 Shades of Grey. Manchmal muss man eben auch die 🍐 etwas bemühen. Ja, auch Teenager. Gerade in einer Zeit, in der Ausgrenzung und Stereotypisierung aufgrund bestimmter Merkmale wie Aussehen, Religion oder Geschlecht weltweit wieder zunehmen, ist dieses Werk relevanter denn je. Deswegen mein dringlicher Rat: unbedingt lesen, unbedingt hypen und unbedingt die Botschaft weiter verbreiten! ❤️ ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

    6. Jan. 2025

3 von 48 Rezensionen

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