Blick ins Buch

Romane

Von der Schönheit

3,5(28)
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Über das Buch

Wenn Howard Belsey etwas hasst, dann sind es neokonservative Menschen. Ein Paradebeispiel ist für ihn sein Erzfeind Monty Kipps, wie er Universitätsprofessor und Rembrandt-Experte. Als sich Howards Sohn Jerome in Montys bildschöne Tochter verliebt, fühlt sich Howard genötigt, einzuschreiten – erotische, intellektuelle und familiäre Verwicklungen und Katastrophen nehmen ihren Lauf. Komisch und rasant schildert Zadie Smith liebenswerte und unvergessliche Charaktere, und mit subtilem Geschick erzählt Jasmin Tabatabai von Schönheit, Hautfarbe, Politik, Selbsttäuschung und allzu Menschlichem.

Editionen (4)

ISBN9783899409307
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum25.08.06

Rezensionen & Bewertungen

28 Bewertungen

5 Rezensionen

3,5

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  • stier
    stier

    247 Follower

    3,0

    Es sind Alltagssituationen, in denen die Handelnden mit ihren Stärken und Unzulänglichkeiten beschrieben werden. Es gibt die Guten und die Bösen, die Offenen und Zugeknöpften, die Liberalen und die Konservativen. Jeder beharrt auf seinem Standpunkt, gerade diejenigen ganz besonders, von denen der Leser eigentlich annehmen sollte, dass sie sich eines Besseren belehren lassen würden. Doch mitnichten. Das Leben plätschert dabei so vor sich hin. Bis zu einem Ende, das man angesichts der Handlungsarmut bereits herbeigesehnt hat. Das Buch plätschert so dahin. Weder besonders mitreißend, noch besonders langweilig.

    1. Dez. 2024

  • katiiisbooks
    katiiisbooks

    29 Follower

    3,5

    Kluger Roman mit teilweise sperriger Sprache

    Von der Schönheit ist ein Familienroman, der im amerikanischen Universitätsmilieu angesiedelt ist. Im Mittelpunkt steht die Familie Belsey, deren inneren Konflikte sich durch das Aufeinandertreffen mit einer rivalisierenden Professorenfamilie schonungslos entladen. Die Stärken des Romans liegen einerseits bei den Figuren, die mir zwar allesamt irgendwie unsympathisch waren, die aber differenziert ausgearbeitet sind. Auch inhaltlich bearbeitet Zadie Smith hier für sie typische Themen wie Identität, Kultur, Klasse und Moral sehr klug. Ich habe mich allerdings im Lesefluss stellenweise schwergetan. Die Sprache empfand ich oft als anstrengend, insbesonders durch die zahlreichen akademischen Diskussionen musste ich mich durchkämpfen. Insgesamt also kein Buch für zwischendurch, sondern eines das aufmerksam gelesen sein will. Dann aber kann es durch die komplexen Figuren und die steilweise subtil, teilweise ganz deutlich behandelten gesellschaftlichen Themen ein Leseerlebnis sein.

    14. Jan. 2026

  • jennaholmes
    jennaholmes

    48 Follower

    1,5

    Auf dem Klappentext steht "komisch, rasant und liebenswert", ich habe nichts davon empfunden. Es hat ewig gedauert dieses Buch zu lesen, es war langatmig und irgendwie fand ich keinen der Charaktere richtig interessant. Schade, ich hatte soviel Gutes über Zadie Smith gehört.

    5. Dez. 2025

3 von 5 Rezensionen

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