Blick ins Buch

Romane

Die Arbeit der Nacht

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Über das Buch

Jonas erwacht. Es ist ein Morgen wie jeder andere. Kaffee zum Frühstück. Die Zeitung liegt nicht vor der Wohnungstür, wie letzten Monat schon einmal. Als im Radio, Fernsehen und Internet auch nur Rauschen kommt, beginnt die erste Irritation. Das Telefon bei seiner Freundin klingelt ins Leere. Jonas tritt auf die Straße. Jetzt ist keine Täuschung mehr möglich. Er ist allein. Kann ein Mensch leben, wenn die Menschen verschwunden sind? Ihre Welt und ihre Dinge sind geblieben: Straßen, Supermärkte, Bahnhöfe, alles ist leer. Jonas irrt durch Wien, durch die vertrauten Straßen, durch die Wohnungen, die ihm bekannt sind, doch nichts gibt ihm Antwort: Ist er der einzige Überlebende einer Katastrophe? Haben die Einwohner die Stadt verlassen und sind woanders? Und gibt es nicht doch Anzeichen für die Gegenwart anderer, oder bildet er sich das nur ein? Thomas Glavinic erzählt mit ständig wachsender Spannung von einem Menschen, der erfährt, was Menschsein heißt, als es keine Menschen mehr gibt, als die Erinnerungen an die eigene Vergangenheit das einzige Leben in einer toten Welt zu werden scheinen.

Editionen (5)

ISBN9783899034141
VerlagHörbuch Hamburg
Erscheinungsdatum08.02.07

Rezensionen & Bewertungen

41 Bewertungen

10 Rezensionen

3,3

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  • missyliest
    missyliest

    312 Follower

    5,0

    Klare Empfehlung! Jonas wacht am Morgen des vierten Juli auf. Er tut, was er jeden Morgen tut. Dann geht er zur Bushaltestelle und wartet auf den Bus. Allerdings kommt der Bus nicht und die Straßen Wiens sind menschenleer.... Dieses Buch, dessen Sprache leicht zugänglich ist, regt permanent zum Nachdenken an. Ohne übliche Elemente eines Thrillers oder Horrorromans gefriert einem beim Lesen das Blut, während Jonas eine Welt entdeckt, die mit seinem Alltag vor dem vierten Juli nicht mehr viel gemeinsam hat. Ein tolles und sehr unheimliches Gedankenexperiment!

    22. Jan. 2024

  • veromarcy
    veromarcy

    41 Follower

    1,0

    Nicht meine Welt.

    Ich habe mir das Buch mal vor x Jahren gekauft, da ich begonnen habe auszumisten und lese was noch offen steht das ist einer davon. Hab von nov bis jetzt gebraucht 🙈😃 war froh es als Hörbuch gefunden zu haben. Mag sein dass die Geschichte gut ist, aber absolut nicht Meins. Drum kommt's weg 😄

    20. Apr. 2024

  • anjarie
    anjarie

    38 Follower

    1,5

    Bemüht, aber nicht geschafft

    Ich habe wirklich versucht in das Buch reinzukommen, aber es gestaltete sich als sehr zäh… Ich habe jetzt 2 Wochen immer wieder geschaut, ob ich reinkomme, aber nach 121 Seiten habe ich nun aufgegeben. Ich möchte andere Geschichten des Autors schon, aber hier mag ich Jonas nicht folgen.

    28. Mai 2024

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Thomas Glavinic

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren. Sein erster Roman »Carl Haffners Liebe zum Unentschieden« erschien 1998. Danach folgten u. a. die Romane »Der Kameramörder«, der mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet wurde, »Wie man leben soll« und »Die Arbeit der Nacht«. »Das bin doch ich« stand 2007 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschienen die Romane »Das größere Wunder« und »Der Jonas-Komplex«. Zahlreiche der Romane wurden für die Bühne adaptiert und verfilmt. Seine Werke sind in 20 Sprachen übersetzt. Thomas Glavinic lebt in Wien und Rom.

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