Das Grauen kommt nicht aus Gräbern oder aus dem Weltraum. Es ist mitten unter uns und steckt in jeder Handtasche. Das Handy ist ein moderner Heilsbringer, doch kommen mit dem Klingelton Wahnsinn und Tod.
Clayton Riddell ist geschäftlich in Boston und macht sich gerade auf die Heimfahrt, da geht die Welt unter. Alle Menschen, ein Handy am Ohr haben, laufen wie auf einen geheimen Befehl hin Amok. Clay will unbedingt herausfinden, wie es um seine Frau und vor allem um seinen Sohn Johnny steht, der gerade in der Schule war, als der mörderische Irrsinn losging. Zu ihm muss Clay Kontakt aufnehmen, bevor ein anderer es per Handy tut. Die Suche nach Johnny wird zur Schreckensmission durch eine apokalyptische Welt.
Das Buch ist toll!
Ich denke wer King mag wird hier seine Freude haben.
Der Aufbau dauert etwas aber ab einem gewissen Punkt packt dieses Buch einen dermassen, das es schwer fällt es aus der Hand zu legen. Stichwort Lumpenmann.
Die Charaktere sind wieder toll ausgearbeitet und man begleitet die Truppe gerne auf ihrem Horrortrip. Denn nichts andres ist Puls.
Stephen King ist einfach ein Meister seines Fachs.
Witzig auf seine Art, schonungslos und schockierend. Dafür braucht es oft nicht mal übernatürliche Monster. Die kalte Realität gewisser Dinge reicht vollkommen aus um ein Schaudern auszulösen!
Absolute Empfehlung! ♡
21. Mai 2024
4,5
Gruselig!!!
Das Buch ist toll!
Ich denke wer King mag wird hier seine Freude haben.
Der Aufbau dauert etwas aber ab einem gewissen Punkt packt dieses Buch einen dermassen, das es schwer fällt es aus der Hand zu legen. Stichwort Lumpenmann.
Die Charaktere sind wieder toll ausgearbeitet und man begleitet die Truppe gerne auf ihrem Horrortrip. Denn nichts andres ist Puls.
Stephen King ist einfach ein Meister seines Fachs.
Witzig auf seine Art, schonungslos und schockierend. Dafür braucht es oft nicht mal übernatürliche Monster. Die kalte Realität gewisser Dinge reicht vollkommen aus um ein Schaudern auszulösen!
Absolute Empfehlung! ♡
"Im Grund seines Wesens ist der Mensch nämlich gar kein Homo sapiens. Unser Kern ist Wahnsinn. Die oberste Direktive ist Mord. Was Darwin nicht gesagt hat, weil er zu höflich war, meine Freunde, ist die Tatsache, dass wir uns die Erde nicht untertan gemacht haben, weil wir die cleversten oder bloß die gemeinsten, sondern immer die verrücktesten, mörderischsten Arschlöcher im gesamten Dschungel waren. Und genau das hat der Puls vor fünf Tagen zum Vorschein gebracht."
Endlich hab ich mal "Puls" von Stephen King beendet. Und darüber bin ich auch echt froh, denn es war schon auch eine Tortur sich mehr als 500 Seiten zu gemüte zu führen.
Aber mal von vorn:
Inhalt:
Ich weiß nicht, was ich mir erwartet habe, denn es war eigentlich von Anfang an klar, dass es um Technik geht, aber das war nun schon echt wild. Nicht mehr als Vermutungen, die mehr als nur an den Haaren herbei gezogen sind.
Doch sonst: Der Beginn hat mir gefallen. Stumpfes Niedermetzeln, da kann man bei einem Thriller nichts falsch machen. Doch rückblickend war der ganze Teil danach eine zähe Reise. Viel ist irgendwie nicht passiert, aber irgendwie auch wieder nicht.
Um mal die Rezensionen anderer aufzugreifen- es hätte als Kurzgeschichte auch gereicht.
Das Ende war, obwohl ich das schon zuvor wusste, recht plötzlich und vollkommen nichtsaussagend. Da versteht man das ganze Konzept des Buches eh nicht und dann wird sich nicht mal die Mühe gemacht, einen vernünftigen Ausgang zu liefern.
Die Charaktere:
Mit denen konnte ich auch nur teilweise warm werden. Sie waren gar nichts besonderes. Zusätzlich konnte ich mich mit Clay als den wichtigsten Hauptcharakter auch nicht identifizieren.
Die Phoner waren zwar ganz gut beschrieben worden, aber mehr auch nicht. Außerdem verstehe ich wirklich nicht, welche Rolle der Lumpenmann jetzt direkt in der Handlung schlussendendlich spielt.
Schreibstil:
Stephen King zeichnet sich wohl durch seine detaillierten Beschreibungen aus, aber das war schon viel. Nicht direkt störend, aber so hätte man das Buch ohne inhaltliche Einbußen kürzen können. Es war generell etwas kompliziert, aber gut.
Insgesamt war es irgendwo noch okay. Da mir "Dolores" jedoch so gut gefallen hat, setzte bei mir schon eine Enttäuschung ein.
So schnell erstmal genug von Stephen King.
Für die teilweise mitreißende Atmosphäre: 2,75 ⭐️
15. Dez. 2024
2,5
"Im Grund seines Wesens ist der Mensch nämlich gar kein Homo sapiens. Unser Kern ist Wahnsinn. Die oberste Direktive ist Mord. Was Darwin nicht gesagt hat, weil er zu höflich war, meine Freunde, ist die Tatsache, dass wir uns die Erde nicht untertan gemacht haben, weil wir die cleversten oder bloß die gemeinsten, sondern immer die verrücktesten, mörderischsten Arschlöcher im gesamten Dschungel waren. Und genau das hat der Puls vor fünf Tagen zum Vorschein gebracht."
Endlich hab ich mal "Puls" von Stephen King beendet. Und darüber bin ich auch echt froh, denn es war schon auch eine Tortur sich mehr als 500 Seiten zu gemüte zu führen.
Aber mal von vorn:
Inhalt:
Ich weiß nicht, was ich mir erwartet habe, denn es war eigentlich von Anfang an klar, dass es um Technik geht, aber das war nun schon echt wild. Nicht mehr als Vermutungen, die mehr als nur an den Haaren herbei gezogen sind.
Doch sonst: Der Beginn hat mir gefallen. Stumpfes Niedermetzeln, da kann man bei einem Thriller nichts falsch machen. Doch rückblickend war der ganze Teil danach eine zähe Reise. Viel ist irgendwie nicht passiert, aber irgendwie auch wieder nicht.
Um mal die Rezensionen anderer aufzugreifen- es hätte als Kurzgeschichte auch gereicht.
Das Ende war, obwohl ich das schon zuvor wusste, recht plötzlich und vollkommen nichtsaussagend. Da versteht man das ganze Konzept des Buches eh nicht und dann wird sich nicht mal die Mühe gemacht, einen vernünftigen Ausgang zu liefern.
Die Charaktere:
Mit denen konnte ich auch nur teilweise warm werden. Sie waren gar nichts besonderes. Zusätzlich konnte ich mich mit Clay als den wichtigsten Hauptcharakter auch nicht identifizieren.
Die Phoner waren zwar ganz gut beschrieben worden, aber mehr auch nicht. Außerdem verstehe ich wirklich nicht, welche Rolle der Lumpenmann jetzt direkt in der Handlung schlussendendlich spielt.
Schreibstil:
Stephen King zeichnet sich wohl durch seine detaillierten Beschreibungen aus, aber das war schon viel. Nicht direkt störend, aber so hätte man das Buch ohne inhaltliche Einbußen kürzen können. Es war generell etwas kompliziert, aber gut.
Insgesamt war es irgendwo noch okay. Da mir "Dolores" jedoch so gut gefallen hat, setzte bei mir schon eine Enttäuschung ein.
So schnell erstmal genug von Stephen King.
Für die teilweise mitreißende Atmosphäre: 2,75 ⭐️
Chronologisches Leseprojekt Stephen King Part 49. Seit nunmehr 6 Jahren lese ich mich chronologisch durch das Werk von Stephen King. Mittlerweile bin ich mitten in den 2000ern angekommen. Ein Jahrzehnt, dass sich bei mir nicht vordergründig eingeprägt hat, aber doch einige Werke hervorgebracht hat, auf die ich mich erneut freue oder die ich nun zum ersten Mal lesen werde.
Meinen ersten Kontakt mit dem Roman „Puls" hatte ich beim Erscheinen damals auf der Leipziger Buchmesse, wo man von dem damaligen Cover Gast erschlagen wurde, da man es an jeder Ecke sah und auch ich fühlte mich da ein wenig erdrückt von der Präsenz. Und obwohl ich mit Stephen King damals schon viel unterwegs war hat mich dieser Roman überhaupt nicht interessiert und ich habe ihn links liegen gelassen. Der zweite Kontakt mit diesem Stoff war dann mit dieser grottigen Verfilmung, bei der mir eigentlich nur die Anfangssequenz in Erinnerung geblieben ist und der überhastete Schluss.
Nun bin ich bei meiner chronologischen Reise bei diesem Buch angelangt und hatte schon ein wenig Furcht, eines seiner schlechteren Werke zu lesen. So schlimm ist es zum Glück nicht geworden, aber auch nicht gut.
Doch zuerst die Frage, worum es geht. Durch einen nicht näher erklärten Puls werden von einem Moment auf den anderen alle Menschen, die in diesem Augenblick ein Handysignal am Ohr hatten, zu Psychopathen und bringen entweder sich selbst oder ihnen am nächsten stehende Menschen einfach um. Alles versinkt im Chaos, Flugzeuge stürzen ab und von jetzt auf gleich steht die Welt am Abgrund. In diesem Szenario lernen wir den Comiczeichner Clayton kennen, der diese Katastrophe als Zeuge überlebt und mit Tom und Alice weitere Überlebende findet, mit denen er sich zusammenschließt. Sie beschließen, zuerst Toms Zuhause aufzusuchen und dann nach Norden aufzubrechen, wobei bei Clay immer mehr der Wunsch reift, nach seinem Sohn und seiner Frau zu suchen.
Was ich bei King eigentlich immer schätze ist, dass er unglaublich gut Charaktere zeichnet und diese in seine Szenarien wirft. damit diese Figuren dann in diesem Szenario zurecht kommen müssen. Mal baut es sich langsam auf und eskaliert mittendrin oder, wie im Fall von Puls, eskaliert es gleich und danach geht es ums Überleben. Doch irgendwann war mir das egal, waren mit die Figuren egal. Der Beginn ist straff erzählt und selbst für Kingverhältnisse hart an der Schmerzgrenze des Ertragbaren. Danach finden sich die drei Hauptfiguren, die wir die meiste Zeit begleiten und so langsam formt sich ein Bild des Grauens und was überhaupt passiert ist. Und auch die Charaktere bilden sich gut heraus. Doch es mischen sich immer wieder Misstöne ins Erzählen und auch die innere Logik des Szenarios wird ständig über den Haufen geworfen. Auch bleibt die Dynamik in der Gruppe, die wir begleiten, immer wieder setzen, an manchen Stellen habe ich sogar das Gefühl gehabt, die Hauptfiguren gar nicht zu kennen. Es wirkte alles nicht in sich geschlossen und nicht konsistent genug, weshalb mir das Finale im Film in Ansätzen sogar besser gefallen hat als das im Buch, da es konsequent in seiner inneren Logik war.
Auch sprachlich konnte mich das Buch nicht überzeugen, was wohl auch in Teilen an der deutschen Übersetzung liegen mag. Doch eine Übersetzung ist manchmal auch nur so gut, was die Quelle ihr anbietet.
Alles in allem wirkt der Text vielleicht enttäuschender als ich letztendlich war, denn ich hatte auch definitv meinen Spaß mit dem Buch. Sehen wir die Anmerkungen vielmehr als Auffälligkeiten denn als harsche Kritik. Doch letztendlich bleibt für mich festzuhalten, dass dieses Buch nicht in meinen Rückblicken und Bestenlisten oder Top-irgendwas auftauchen wird.
15. Apr. 2025
3,0
Chronologisches Leseprojekt Stephen King Part 49. Seit nunmehr 6 Jahren lese ich mich chronologisch durch das Werk von Stephen King. Mittlerweile bin ich mitten in den 2000ern angekommen. Ein Jahrzehnt, dass sich bei mir nicht vordergründig eingeprägt hat, aber doch einige Werke hervorgebracht hat, auf die ich mich erneut freue oder die ich nun zum ersten Mal lesen werde.
Meinen ersten Kontakt mit dem Roman „Puls" hatte ich beim Erscheinen damals auf der Leipziger Buchmesse, wo man von dem damaligen Cover Gast erschlagen wurde, da man es an jeder Ecke sah und auch ich fühlte mich da ein wenig erdrückt von der Präsenz. Und obwohl ich mit Stephen King damals schon viel unterwegs war hat mich dieser Roman überhaupt nicht interessiert und ich habe ihn links liegen gelassen. Der zweite Kontakt mit diesem Stoff war dann mit dieser grottigen Verfilmung, bei der mir eigentlich nur die Anfangssequenz in Erinnerung geblieben ist und der überhastete Schluss.
Nun bin ich bei meiner chronologischen Reise bei diesem Buch angelangt und hatte schon ein wenig Furcht, eines seiner schlechteren Werke zu lesen. So schlimm ist es zum Glück nicht geworden, aber auch nicht gut.
Doch zuerst die Frage, worum es geht. Durch einen nicht näher erklärten Puls werden von einem Moment auf den anderen alle Menschen, die in diesem Augenblick ein Handysignal am Ohr hatten, zu Psychopathen und bringen entweder sich selbst oder ihnen am nächsten stehende Menschen einfach um. Alles versinkt im Chaos, Flugzeuge stürzen ab und von jetzt auf gleich steht die Welt am Abgrund. In diesem Szenario lernen wir den Comiczeichner Clayton kennen, der diese Katastrophe als Zeuge überlebt und mit Tom und Alice weitere Überlebende findet, mit denen er sich zusammenschließt. Sie beschließen, zuerst Toms Zuhause aufzusuchen und dann nach Norden aufzubrechen, wobei bei Clay immer mehr der Wunsch reift, nach seinem Sohn und seiner Frau zu suchen.
Was ich bei King eigentlich immer schätze ist, dass er unglaublich gut Charaktere zeichnet und diese in seine Szenarien wirft. damit diese Figuren dann in diesem Szenario zurecht kommen müssen. Mal baut es sich langsam auf und eskaliert mittendrin oder, wie im Fall von Puls, eskaliert es gleich und danach geht es ums Überleben. Doch irgendwann war mir das egal, waren mit die Figuren egal. Der Beginn ist straff erzählt und selbst für Kingverhältnisse hart an der Schmerzgrenze des Ertragbaren. Danach finden sich die drei Hauptfiguren, die wir die meiste Zeit begleiten und so langsam formt sich ein Bild des Grauens und was überhaupt passiert ist. Und auch die Charaktere bilden sich gut heraus. Doch es mischen sich immer wieder Misstöne ins Erzählen und auch die innere Logik des Szenarios wird ständig über den Haufen geworfen. Auch bleibt die Dynamik in der Gruppe, die wir begleiten, immer wieder setzen, an manchen Stellen habe ich sogar das Gefühl gehabt, die Hauptfiguren gar nicht zu kennen. Es wirkte alles nicht in sich geschlossen und nicht konsistent genug, weshalb mir das Finale im Film in Ansätzen sogar besser gefallen hat als das im Buch, da es konsequent in seiner inneren Logik war.
Auch sprachlich konnte mich das Buch nicht überzeugen, was wohl auch in Teilen an der deutschen Übersetzung liegen mag. Doch eine Übersetzung ist manchmal auch nur so gut, was die Quelle ihr anbietet.
Alles in allem wirkt der Text vielleicht enttäuschender als ich letztendlich war, denn ich hatte auch definitv meinen Spaß mit dem Buch. Sehen wir die Anmerkungen vielmehr als Auffälligkeiten denn als harsche Kritik. Doch letztendlich bleibt für mich festzuhalten, dass dieses Buch nicht in meinen Rückblicken und Bestenlisten oder Top-irgendwas auftauchen wird.
15. Apr. 2025
3 von 43 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Stephen King
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.