Blick ins Buch

Jugendbücher

Das Marmorbild

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Über das Buch

Die Hamburger Lesehefte PLUS umfassen neben dem Text und ausführlichen Wort- und Sacherläuterungen auch einen umfangreichen Materialteil, die Königs Materialien. Die Kombination schafft die Basis für eine eigenständige, vertiefende Analyse und fördert ein umfassendes Verständnis des Textes - ideal für den Einsatz im Schulunterricht.

Das zeichnet unsere Klassiker-Reihe aus: ungekürzter Originaltext (behutsam auf die neue Rechtschreibung angepasst) großzügiges Heftformat (DIN A5) in moderner Aufmachung lesefreundliches Textlayout (zeilen- und seitengleich mit den Hamburger Leseheften) breite Randspalte mit kurzen Worterläuterungen und Platz für eigene Notizen Biografie des Autors (alle wichtigen Infos kompakt zusammengefasst) ausführlicher Anmerkungs- bzw. Worterläuterungsteil umfangreicher Materialteil (nach Themenbereichen gebündelt) Navigationsleiste zur besseren Orientierung
Zum Inhalt:
Die romantische Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies und die Gefährdung des Menschen auf der Suche danach sind Gegenstand dieser Erzählung. In vielfältiger, oft symbolischer Weise erscheint dieses Verlangen nach der „schönen alten Zeit“: Der junge Dichter Florio begegnet auf der Reise nach Lucca Fortunato und Donati, die die erlösende und die dämonische Kraft der Poesie symbolisieren. Im nächtlichen Garten einer Herberge entdeckt er ein Marmorbild, das in ihm eine unbestimmte Sehnsucht weckt; auf der Suche nach der Erfüllung dieser Sehnsucht gerät der junge Poet auf einen Maskenball, auf dem ihm Fortunato die Göttin Venus in der Gestalt der Bianca zu- führt; die Verwirrung erreicht ihren Höhepunkt im Palast der Göttin. Aus der dämonischen Bezauberung rettet Florio nur das in der Ferne gesungene Lied Fortunatos. Florio erkennt seine wahre Bestimmung.

Editionen (22)

ISBN9783872916624
VerlagHamburger Lesehefte
Erscheinungsdatum16.04.24
Seitenzahl64

Rezensionen & Bewertungen

70 Bewertungen

12 Rezensionen

3,2

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  • ankeliest
    ankeliest

    64 Follower

    4,0

    Was in der Romantik die Statue war, die den jungen Mann vom rechten Weg abbringt und ihn in eine Traumwelt verführt, wäre heute ein Ki Account auf social Media. Spannend die alte Novelle und ihr Verwirrspiel so zu lesen.

    23. Aug. 2025

  • kamuwari
    kamuwari

    2 Follower

    4,0

    Das Buch musst ich im Abi lesen. Schreibstil ist im stressigen Altdeutsch und Story mittelmäßig (was vielleicht daran liegt das es sein erstes veröffentlichtes Werk ist). Das Gute ist das es recht kurz ist und alle Klischees über die Literatur der Epoche der Romantik in sich vereint. ABER VIEL INTRESSANTER IST WAS ZWISCHEN DEN ZEILEN STEHT. Den der männliche Hauptcharakter Florio hat defintiv Gefühle für sein Mentor und Idol Fortunato. Und dieser scheint ihm auch nicht abgeneigt zu seien wenn man sich das gegenseitige Angeschmachte auf den ersten Seite durchliest. Als Donati auftaucht (jemand der vorgibt aus Florios Heimat zu sein und Florio versucht mit der bösen Venus bekannt zu machen) entbrannt ein heftiger Eifersuchtskampf zwischen ihm und Fortunato. Letzterer "rettet" dann Florio als er kurz davor ist (und ich meine wirklich kurz davor) ist von Venus verführt zu werden. Natürlich nur weil sich einer sündigen Frau hinzugeben ganz ganz schlimme Konsequenzen gehabt hätte aber NA JA ICH WEIß JA NICHT. Vielleicht war auch jemand wirklich nur fett eifersüchtig. Aber am Ende schien dem Autor einzufallen, das es nicht unbedingt angesagt ist im 19.Jhd, zwei Männer glücklich und zufrieden in den Sonnenuntergang reiten zulassen. Darum wirft er auf den letzten beiden Seiten eine weibliche love intrest namens Bianca ein, die vorher überhaupt nicht relevant war und die in der gesamten ersten Hälfte des Buches nur mit "das Blumenmädchen" beschrieben wird. Ich könnte noch länger darauf eingehen das als am Ende des Buches, Florio die wahre Schönheit Bianca erkennt, sie als Junge verkleidet ist (vorher fand er sie ganz nett aber aufeinmal ist sie wunderschön). Aber lassen wir das. Als Florio und Bianca dann glücklich und zufrieden in den Sonnenuntergang reiten, kommt Fortunato übrigens mit. Mann kann also auf ein Happy End mit den beiden hoffen. Oder den dreien. Wir diskriminieren hier nicht. Fazit: Das Buch ist so queer wie es eine Novelle aus dem 19.Jhd. von einem katholischen Autor sein kann. Ich fand es äußert amüsant durchzulesen und darum klare 4 von 5 Sternen.

    13. Jan. 2024

  • ameliefis
    ameliefis

    9 Follower

    3,5

    Zauberhafter Klassiker✨

    Ich habe das Marmorbild als Lektüre im Zuge des Deutschunterrichts lesen „müssen“. Darüber bin ich sehr froh, denn ansonsten wäre ich wahrscheinlich nicht zu dem Buch gekommen. Obwohl es Anfang des 19. Jhdts. veröffentlicht worden ist, ließ es sich leicht lesen und ich bin geradezu durch die Seiten geflogen. Die traumhafte, verzauberte Atmosphäre Italiens wird wunderschön beschrieben und lässt den Leser beginnen zu träumen. Auch aufgrund der Kürze der Novelle würde ich das Marmorbild auch den Lesern ans Herz legen, die in die Welt der Klassiker einsteigen wollen.📚

    5. Feb. 2025

3 von 12 Rezensionen

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