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Jugendbücher

Magic Tales - Verhext um Mitternacht

3,9(76)
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Über das Buch

Seit dem Tod seines Vaters hat Tristan unter dem Mobbing seiner Stiefbrüder zu leiden. Als einziger Unbegabter in einem Haus voller Hexen hat er den magischen Attacken nichts entgegenzusetzen und hält sich sicherheitshalber von allen außer seiner besten Freundin Mara fern. Doch das Eintreffen einer neuen Austauschschülerin aus Rom wirft seine Pläne durcheinander. Ela hätte keinen schlechteren Zeitpunkt für ihre Ankunft wählen können. Die gesamte Hexenwelt steckt mitten in den Vorbereitungen für das größte magische Event des Jahrzehnts. Ausgerechnet der magielose Tristan glaubt, Ela vor den Hexen beschützen zu müssen - dabei ist sie in einem ganz speziellen Auftrag unterwegs.

Editionen (3)

ISBN9783869744889
Verlagsteinbach sprechende bücher
Erscheinungsdatum16.09.20

Rezensionen & Bewertungen

76 Bewertungen

23 Rezensionen

3,9

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  • 4,0

    Der erste Band der ,,Magic Tales“ Dilogie der mich überrascht hat da ich eine klassische Märchenadaption mit Magie, einem Prinz und einer Prinzessin und einem Kuss um Mitternacht erwartet hatte doch stattdessen eine moderne und auf den Kopf gestellte Version des Aschenputtel Märchens mit Hexen bekommen habe. Da waren Tristan, das männliche ,,Aschenputtel“, seine Stiefmutter Carina und die zwei Stiefbrüder Noah und Chris, Schikanen und das eingesperrt sein im Zimmer, als die Familie auf einen Ball ging. Da waren Ela, seine gute Fee, die ihm Kleider und ein neues Aussehen bis Mitternacht gegeben hat und gleichzeitig der weibliche ,,Prinz“ war und mit ihm auf drei Bällen getanzt hat. Und dann waren da die Hexen, ein Hexenzirkel und ein hoher Rat, Jäger und Auguren und ein besonderes Ritual zur Walpurgisnacht, ein Occultatum, das verhinderte das Menschen Magie sahen sowie Wissende, in die Welt der Hexe eingeführte Menschen. Es gab ein Grimoire und Sigillen, Reisen per Sigillenfährte und Dekrete, magische Schriftrollen und eine geheime Prophezeiung, weiße Roben und rote, letztere gehörten den Dunkelhexen, die eine Bedrohung darstellten. Das war alles interessant und faszinierend, jedoch auch viel auf einmal, sodass ich etwas gebraucht habe um in die Geschichte zu finden. In dieser ging es um die Hexe Ela und ihre Schwester Gloria, ihre Rolle als Jägerin und eine Mission, ein Magie unterdrückendes Armband und eine falsche Identität. Es ging zudem um Tristan und seinen verstorbenen Vater, sein Leben als Geächteter und Training, seinen Wunsch der Hexenwelt zu entfliehen und seine Selbstbeherrschung. Beide Charaktere waren mir gleich sympathisch und ihre erste Begegnung war besonders, da gab es Gerüche und Gefühle, Visionen und Berührungen. Der erste Kuss der beiden jedoch und die Anziehung ging mir persönlich zu schnell und das Glücksgefühl und dass sie wie zwei Puzzleteile waren und der Schlagabtausch waren für mich persönlich etwas übertrieben. Am Ende ging es um Vorsätze und das Bauchgefühl, einen Auftrag der aus den Augen verloren wurde und Pläne die sich verflüchtigten sowie darum unentschlossen zu sein, zwischen dem zu schwanken, was man einem gelehrt hatte und dem, was man wollte. Es ging zudem um einen inneren Kampf und ein Geheimnis, um Verrat und Lügen sowie Schicksal und Bestimmung, Herz und Verstand und Tristans Worte: ,,Man musste wissen, wann es an der Zeit war, einen Rückzug zu machen, einen anderen Weg einzuschlagen.“

    6. Dez. 2025

  • vhora89
    vhora89

    111 Follower

    5,0

    Ein Highlight 😍 tolle Märchenadaption, hat mich vor der Leseflaute bewahrt

    Zuerst habe ich gar nicht verstanden, dass es eine Märchenadaption sein soll. Doch dann habe ich es im Klappentext nachgelesen, dass es sich um ein modernes Aschenputtel handelt. Und was soll ich sagen? Ich bin hellauf begeistert von dem Buch. Von Stefanie Hasse habe ich einige Bücher auf der Leseliste und dieses hier hat mich gleich angesprochen. Nach dem zu Ende lesen, musste ich mir gleich Band 2 ausleihen. Der handelt von zwei anderen Personen, die jedoch schon in diesem Band vorgestellt wurden. War jetzt tatsächlich ein Highlight für mich. Volle Leseempfehlung. 5+/5 ⭐

    Ein Highlight 😍 tolle Märchenadaption, hat mich vor der Leseflaute bewahrt

    30. Jan. 2024

  • 4,0

    Kurzweilig und magisch. Ich bin ohne große Erwartungen an die Geschichte herangegangen und wurde positiv überrascht. Ich habe zwar eine Weile gebraucht, um voll in die Geschichte reinzukommen und mich in ihr zurechtzufinden, aber dann konnte mich die Handlung immer mehr fesseln. Ich mochte das Worldbuilding und die Storyline und wollte unbedingt schnellstmöglich alle Geheimnisse lüften. Ich liebe Märchen und habe dementsprechend auch ein Herz für moderne Märchenadaptionen, auch wenn diese letztendlich nicht ganz so feministisch und "umgekehrt" war wie der Klappentext verspricht. Die Atmosphäre ist greifbar und die fantastischen Elemente ließen ihren Zauber auf mich wirken. Die Geschichte ist teilweise zwar recht vorhersehbar und bringt auch ein paar konstruiert wirkende Handlungselemente mit sich, aber im Gesamten ist sie nicht schlecht gemacht. Ungeahnte Verstrickungen und unerwartete Entwicklungen erhalten die Spannung aufrecht und ein paar actionreiche (Kampf-)Szenen sorgen für ordentlich Wirbel. Obwohl es viele ruhige Momente gibt und sich die Geschichte eher langsam aufbaut, habe ich mich zu keiner Zeit gelangweilt und wollte immerzu wissen wie es weitergeht. Ich habe bis zum Ende mitgefiebert und konnte es kaum erwarten, den heimlichen Bösewicht zu entlarven. Die Charaktere sind ziemlich stereotyp und nicht unbedingt tiefgründig, aber ich habe trotzdem ein paar liebenswerte Exemplare unter ihnen gefunden. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Adela und Tristan in der ersten Person Singular erzählt, sodass die Gefühle von beiden Protagonist:innen greifbar werden. Insbesondere in Adela konnte ich mich sehr gut hineinversetzen und habe sie für ihre Stärke bewundert. Ich mochte es, dass sie so selbstbewusst und unabhängig ist. Dieses Buch ist definitiv auf eine jüngere Leserschaft als mich zugeschnitten, aber ich mochte es trotzdem gerne. Es ist schöne leichte und doch atmosphärische Fantasy, die fesselt und gut unterhält. Manches wird vielleicht etwas einfach gelöst oder eben nicht unbedingt vielseitig beleuchtet, aber dadurch kann man bei der Geschichte auch gut abschalten. An einigen Stellen ist zwar noch Luft nach oben offen geblieben und insgesamt gab es vielleicht ein bisschen zu viel Hin und Her sowie Teenie-Drama, aber wenn man darüber hinwegsieht, kann diese Geschichte auch viel Spaß machen - Für mich ein klassischer Fall von "Kann man lesen, muss man aber auch nicht gelesen haben". Das Ende ist abgeschlossen und offen zugleich. Es bleiben zum Schluss auf jeden Fall noch ein paar Dinge ungeklärt, weswegen ich mich schon auf die Fortsetzung freue. 3,5/ 5 Sterne ⭐️

    3. Aug. 2023

3 von 23 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Stefanie Hasse

Stefanie Hasse lebt mit ihrem Mann und ihren lesebegeisterten Kindern in Süddeutschland. Wenn sie nicht gerade selbst in fremden Buchwelten versinkt oder darüber bloggt, denkt sie sich phantastisch-romantische Geschichten aus.

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