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Das Kapital

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Über das Buch

Die Party ist vorbei. Der Crash ist da. Aus der Bankenkrise 2008 wurde über Nacht eine Krise der Weltwirtschaft. Da ist guter Rat teuer, und man beginnt sich an die Spekulationsblasen und Krisen der Vergangenheit zu erinnern. Kapitalismuskritik ist wieder in Mode, bleibt aber meist an der Oberfläche. Doch wie keinem anderen Ökonomen ist es vor 150 Jahren Karl Marx gelungen, die aberwitzigen Bewegungen des Kapitals und seinen Hang zur Selbstzerstörung zu beleuchten, vor allem wenn es sich um eine ungezügelte kapitalistische Marktwirtschaft handelt. Er beschreibt die historisch neuartigen Wachstumschancen dieser Wirtschaftsweise ebenso klarsichtig wie ihre dunklen Seiten. Und er gibt Antworten auf die Frage nach sozialer Gerechtigkeit.

Editionen (27)

ISBN9783869520124
VerlagOSTERWOLDaudio
Erscheinungsdatum17.08.09

Rezensionen & Bewertungen

14 Bewertungen

2 Rezensionen

3,7

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  • 5,0

    Slayyy Karl

    6. Aug. 2025

  • 1,0

    Das Kapital“ von Karl Marx ist ein Buch, das vor allem in seiner Theorie und seiner Schärfe auffällt. Marx bringt eine sehr kritische Sicht auf die Wirtschaft und die soziale Ungleichheit, doch leider fehlt es dem Werk an einer ausgewogenen Perspektive.

    Marx sieht den Kapitalismus als Ausbeutungssystem und kritisiert scharf die sozialen Strukturen, die seiner Meinung nach die Reichen begünstigen und die Armen ausbeuten. Dabei wird die Bedeutung der menschlichen Werte, der Solidarität und der moralischen Verantwortung oft aus den Augen verloren. Die Art und Weise, wie Marx die Gesellschaft und ihre Institutionen analysiert, ist durchzogen von einer negativen Weltsicht, die den menschlichen Geist und die Hoffnung auf positive Veränderungen eher untergräbt, als sie zu fördern. Es gibt kaum Raum für das, was Menschen zu einer Gemeinschaft zusammenführt, und alles wird in kalte, mathematisch-deterministische Kategorien gepresst. Statt auf individuelle Verantwortung und den Dialog zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Kräften einzugehen, setzt Marx auf eine sehr dogmatische Herangehensweise. Besonders enttäuschend ist, wie Marx komplexe soziale und wirtschaftliche Probleme auf einfache und radikale Lösungen reduziert. Dabei werden die positiven Aspekte vieler bestehender Systeme oder die Möglichkeit von Reformen völlig außer Acht gelassen. Auch die Rolle von Institutionen, die zum Wohl der Gemeinschaft arbeiten, wird pauschal abgewertet. Die eine große Lösung für alle gesellschaftlichen Fragen ist nicht nur unpraktisch, sondern auch unvollständig. Ein theoretisches Werk, das sehr wichtig für die Entwicklung von Ideen über soziale Gerechtigkeit war, aber heute mehr Fragen aufwirft, als es Antworten gibt. Es bietet eine sehr einseitige, oft pessimistische Sicht auf die Gesellschaft, die die Komplexität menschlicher Beziehungen und die Vielzahl von Ansätzen zur Lösung von Ungleichheit ignoriert.

    17. Nov. 2024

Autorin / Autor

Über Karl Marx

Karl Marx (1818–1883) unternahm eine wissenschaftliche Analyse des Kapitalismus und ist der einflussreichste Theoretiker des Sozialismus und Kommunismus.

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