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Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

3,8(115)
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Über das Buch

Ein großer Unterhaltungsroman voll englischem Humor – charmant gelesen von Rufus Beck

Jeder Gegenstand, den Anthony Peardew findet, hat eine Geschichte. Er sammelt und archiviert sie alle in seinem schönen viktorianischen Haus und plant, sie eines Tages an ihre ursprünglichen Besitzer zurückzugeben. Denn vor Jahren hat er selbst etwas verloren, das er bis heute sucht: ein Medaillon, das einst seiner großen Liebe gehörte und auf das er aufzupassen versprach. Das Alter zwingt Anthony, diese besondere Aufgabe an seine Assistentin Laura weiterzugeben. Doch diese ahnt nichts von dem Geheimnis, das hinter dem Erbe steckt. Gelingt es ihr, Anthony von seinem gebrochenen Versprechen zu erlösen?

Editionen (5)

ISBN9783869092409
VerlagHörbuch Hamburg
Erscheinungsdatum12.10.18

Rezensionen & Bewertungen

115 Bewertungen

26 Rezensionen

3,8

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  • mateicee
    mateicee

    322 Follower

    3,0

    „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ ist für mich ein Roman mit viel Herz, der jedoch nicht ganz hält, was seine Grundidee verspricht. Besonders gelungen fand ich einige Nebenfiguren: Sunshine mit ihrer warmherzigen, direkten Art, Freddy als ruhigen, stabilen Gegenpol und vor allem die berührende, humorvolle Dynamik zwischen Eunice und Bomber, die für mich das emotionale Zentrum des Buches bildete. Diese Figuren wirken lebendig, glaubwürdig und deutlich runder als die eigentliche Protagonistin. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir dagegen schwer. Die abrupten Perspektivwechsel zwischen Laura und Eunice sind zunächst verwirrend, da sie stilistisch nicht klar voneinander abgesetzt sind. Auch die eingeschobenen Mini-Erzählungen zu den verlorenen Gegenständen haben mich anfangs eher aus dem Lesefluss gerissen, statt etwas zur Atmosphäre beizutragen. Sobald man die Struktur verstanden hat, funktioniert es besser, aber die Orientierung kostet unnötig Energie. Mit der Hauptfigur Laura selbst wurde ich im Verlauf des Romans immer weniger warm. Anfangs konnte ich ihre Situation noch nachvollziehen, doch je weiter die Handlung voranschritt, desto passiver, selbstmitleidiger und unsympathischer erschien sie mir. Ihre Entwicklung bleibt flach, ihre emotionalen Reaktionen wirken oft inkonsistent, und im Vergleich zu den starken Nebenfiguren fällt sie deutlich ab. Für eine Protagonistin, die eigentlich den Kern der Gegenwartsebene tragen soll, bleibt sie mir zu blass. Am störendsten empfand ich jedoch das plötzlich sehr aktive und aggressive Spukelement rund um die verstorbene Ehefrau. Für mich passte dieser übernatürliche Einschlag überhaupt nicht in den ansonsten eher realistischen, warmen Ton des Romans. Er fühlte sich wie ein stilistischer Fremdkörper an und nahm der Geschichte einen Teil ihrer Glaubwürdigkeit. Ohne dieses Element hätte sich die Verbindung der beiden Zeitebenen wesentlich organischer und stimmiger ergeben. Insgesamt ist „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ für mich ein Buch mit schönen Momenten und liebenswerten Nebenfiguren, dessen erzählerische Schwächen und strukturellen Brüche jedoch deutlich auffallen. Ein durchaus nettes Leseerlebnis, aber kein rundes. 3 von 5 Sternen.

    5. Dez. 2025

  • bookscatssusi
    bookscatssusi

    50 Follower

    5,0

    Es war ein zufallsfund…

    Aber ich bin sehr froh dieses Buch gefunden zu haben ☺️ Schöner Schreibstil Schöne Geschichte

    21. Juli 2025

  • thegreatescape
    thegreatescape

    84 Follower

    2,0

    Was soll das sein???

    Aufgrund des Covers und des Klappentextes geht man davon aus, ein leicht-lockeres Buch in der Hand zu haben. Doch der Eindruck trügt. Es folgt eine Geschichte auf zwei Zeitebenen, die sich jedoch so ähnlich sind, dass man einige Kapitel braucht, um alles auseinander zu halten. Dann folgen Kurzgeschichten zu den gefundenen Sachen, die u.a. von Selbstmord, sexuellem Mißbrauch und häuslicher Gewalt handeln. Alle Charaktere in dem Buch sind in schwarz/weiß gezeichnet, also nur gut oder nur böse, alles in allem sehr vorhersehbar und voll von Klischees. Am Ende dann ein einigermaßen rührendes Happy End, das aber das Buch auch nicht mehr retten kann. Schade!

    9. Okt. 2024

3 von 26 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Ruth Hogan

Ruth Hogan ist selbst begeisterte Sammlerin von Fundstücken. Sie lebt mit Mann und drei Hunden in einem viktorianischen, etwas chaotischen Haus in Bedford, England. Ein schwerer Autounfall und eine Krebserkrankung brachten sie zum Schreiben. Die schlaflosen Nächte durch die Chemo hat sie am Schreibtisch verbracht, das Ergebnis ist ihr erster Roman Mr. Peardews Sammlung verlorener Dinge. Sie ist großer Fan des Dichters John Betjeman, ihr Lieblingswort ist Antimakassar und sie liest immer noch gerne die Inschriften auf Grabsteinen.

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