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Romane

Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

3,8(115)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Wir warten alle darauf, gefunden zu werden …

Auch Anthony Peardew, der auf seinen Streifzügen durch die Stadt Verlorenes aufsammelt. Jeden Gegenstand bewahrt er sorgfältig zu Hause auf. Er hofft, so ein vor langer Zeit gegebenes Versprechen einlösen zu können. Doch ihm läuft die Zeit davon. Laura übernimmt sein Erbe, ohne zu ahnen, auf welch große Aufgabe sie sich einlässt. Überrascht erkennt sie, welche Welt sich ihr in Anthonys Haus eröffnet.

Ein Roman über verlorene Dinge und zweite Chancen. Über einzelne Handschuhe, schönes Teegeschirr, begabte Nachbarinnen, unerwartete Freundschaften und zeitlose Liebe.

"Und so fing ich mit meiner Sammlung verlorener Dinge an. Vielleicht dachte ich, wenn ich jeden verlorenen Gegenstand rettete, den ich fand, würde jemand das Einzige auf der ganzen Welt retten, an dem mir wirklich etwas lag, und ich würde es eines Tages zurückbekommen, um mein gebrochenes Versprechen doch noch einzulösen." Anthony Peardew

Editionen (5)

ISBN9783548290867
VerlagUllstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum12.10.18
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

115 Bewertungen

26 Rezensionen

3,8

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  • mateicee
    mateicee

    322 Follower

    3,0

    „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ ist für mich ein Roman mit viel Herz, der jedoch nicht ganz hält, was seine Grundidee verspricht. Besonders gelungen fand ich einige Nebenfiguren: Sunshine mit ihrer warmherzigen, direkten Art, Freddy als ruhigen, stabilen Gegenpol und vor allem die berührende, humorvolle Dynamik zwischen Eunice und Bomber, die für mich das emotionale Zentrum des Buches bildete. Diese Figuren wirken lebendig, glaubwürdig und deutlich runder als die eigentliche Protagonistin. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir dagegen schwer. Die abrupten Perspektivwechsel zwischen Laura und Eunice sind zunächst verwirrend, da sie stilistisch nicht klar voneinander abgesetzt sind. Auch die eingeschobenen Mini-Erzählungen zu den verlorenen Gegenständen haben mich anfangs eher aus dem Lesefluss gerissen, statt etwas zur Atmosphäre beizutragen. Sobald man die Struktur verstanden hat, funktioniert es besser, aber die Orientierung kostet unnötig Energie. Mit der Hauptfigur Laura selbst wurde ich im Verlauf des Romans immer weniger warm. Anfangs konnte ich ihre Situation noch nachvollziehen, doch je weiter die Handlung voranschritt, desto passiver, selbstmitleidiger und unsympathischer erschien sie mir. Ihre Entwicklung bleibt flach, ihre emotionalen Reaktionen wirken oft inkonsistent, und im Vergleich zu den starken Nebenfiguren fällt sie deutlich ab. Für eine Protagonistin, die eigentlich den Kern der Gegenwartsebene tragen soll, bleibt sie mir zu blass. Am störendsten empfand ich jedoch das plötzlich sehr aktive und aggressive Spukelement rund um die verstorbene Ehefrau. Für mich passte dieser übernatürliche Einschlag überhaupt nicht in den ansonsten eher realistischen, warmen Ton des Romans. Er fühlte sich wie ein stilistischer Fremdkörper an und nahm der Geschichte einen Teil ihrer Glaubwürdigkeit. Ohne dieses Element hätte sich die Verbindung der beiden Zeitebenen wesentlich organischer und stimmiger ergeben. Insgesamt ist „Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge“ für mich ein Buch mit schönen Momenten und liebenswerten Nebenfiguren, dessen erzählerische Schwächen und strukturellen Brüche jedoch deutlich auffallen. Ein durchaus nettes Leseerlebnis, aber kein rundes. 3 von 5 Sternen.

    5. Dez. 2025

  • bookscatssusi
    bookscatssusi

    50 Follower

    5,0

    Es war ein zufallsfund…

    Aber ich bin sehr froh dieses Buch gefunden zu haben ☺️ Schöner Schreibstil Schöne Geschichte

    21. Juli 2025

  • thegreatescape
    thegreatescape

    84 Follower

    2,0

    Was soll das sein???

    Aufgrund des Covers und des Klappentextes geht man davon aus, ein leicht-lockeres Buch in der Hand zu haben. Doch der Eindruck trügt. Es folgt eine Geschichte auf zwei Zeitebenen, die sich jedoch so ähnlich sind, dass man einige Kapitel braucht, um alles auseinander zu halten. Dann folgen Kurzgeschichten zu den gefundenen Sachen, die u.a. von Selbstmord, sexuellem Mißbrauch und häuslicher Gewalt handeln. Alle Charaktere in dem Buch sind in schwarz/weiß gezeichnet, also nur gut oder nur böse, alles in allem sehr vorhersehbar und voll von Klischees. Am Ende dann ein einigermaßen rührendes Happy End, das aber das Buch auch nicht mehr retten kann. Schade!

    9. Okt. 2024

3 von 26 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Ruth Hogan

Ruth Hogan ist selbst begeisterte Sammlerin von Fundstücken. Sie lebt mit Mann und drei Hunden in einem etwas chaotischen viktorianischen Haus in Bedford, England. Ein schwerer Autounfall und eine Krebserkrankung brachten sie zum Schreiben. Die schlaflosen Nächte hat sie am Schreibtisch verbracht, das Ergebnis ist ihr erster Roman über das Finden von Dingen und Geschichten.

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