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Feinfühlig & lebensnah
Eva sehnt sich früh nach Unabhängigkeit, ist fleißig und beruflich relativ erfolgreich, bekommt jung ein Kind von einem Mann, der ihr eigentlich nicht entspricht und von dem sie sich auch schnell wieder trennt und schlittert schließlich in eine toxische Beziehung, die sie bis nach Deutschland führt. Evas Geschichte ist trotz ihrer Tragik unglaublich humorvoll und fesselnd erzählt. Besonders gut gefallen hat mir, dass Eva so viel mehr als ein Opfer ist; sie ist eine komplexe Persönlichkeit mit Stärken und Schwächen, einem angespannten Verhältnis zu ihren eigenen Eltern und vielen Träumen für sich selbst, aber auch für ihren Sohn Mario. Milica Vučković stellt dabei eine feine Beobachtungsgabe für komplexe Beziehungsmuster und viel Empathie für alle ihre Charaktere unter Beweis und hat es geschafft, eine berührende Erzählung zu schreiben, die sich absolut real anfühlt. Natürlich ist die toxische Beziehung zu Viktor, einem krankhaft eifersüchtigen Manipulator und Soziopath, der aber auch seine eigene Hintergrundgeschichte hat, ein zentrales Thema des Romans, doch auch Evas Beziehung zu ihrer Familie, ihrem Sohn und anderen Menschen in ihrem Umfeld werden sehr eindrücklich beschrieben, ohne dass der Roman überladen wirkt oder an Tempo verliert. Diese unglaubliche Vielschichtigkeit auf nicht einmal 200 Seiten hat das Buch für mich so besonders gemacht. Ein Lob auch der Übersetzerin Rebekka Zeinzinger, die es geschafft hat, diesen Roman mit all seinen Nuancen ins Deutsche zu übersetzen. Große Leseempfehlung und ein potentielles Jahreshighlight für mich
21. Apr. 2025
Feinfühlig & lebensnah
Eva sehnt sich früh nach Unabhängigkeit, ist fleißig und beruflich relativ erfolgreich, bekommt jung ein Kind von einem Mann, der ihr eigentlich nicht entspricht und von dem sie sich auch schnell wieder trennt und schlittert schließlich in eine toxische Beziehung, die sie bis nach Deutschland führt. Evas Geschichte ist trotz ihrer Tragik unglaublich humorvoll und fesselnd erzählt. Besonders gut gefallen hat mir, dass Eva so viel mehr als ein Opfer ist; sie ist eine komplexe Persönlichkeit mit Stärken und Schwächen, einem angespannten Verhältnis zu ihren eigenen Eltern und vielen Träumen für sich selbst, aber auch für ihren Sohn Mario. Milica Vučković stellt dabei eine feine Beobachtungsgabe für komplexe Beziehungsmuster und viel Empathie für alle ihre Charaktere unter Beweis und hat es geschafft, eine berührende Erzählung zu schreiben, die sich absolut real anfühlt. Natürlich ist die toxische Beziehung zu Viktor, einem krankhaft eifersüchtigen Manipulator und Soziopath, der aber auch seine eigene Hintergrundgeschichte hat, ein zentrales Thema des Romans, doch auch Evas Beziehung zu ihrer Familie, ihrem Sohn und anderen Menschen in ihrem Umfeld werden sehr eindrücklich beschrieben, ohne dass der Roman überladen wirkt oder an Tempo verliert. Diese unglaubliche Vielschichtigkeit auf nicht einmal 200 Seiten hat das Buch für mich so besonders gemacht. Ein Lob auch der Übersetzerin Rebekka Zeinzinger, die es geschafft hat, diesen Roman mit all seinen Nuancen ins Deutsche zu übersetzen. Große Leseempfehlung und ein potentielles Jahreshighlight für mich
21. Apr. 2025







