Blick ins Buch

Romane

Mörder ohne Gesicht

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Über das Buch

Auf einem abgelegenen Bauernhof in Südschweden wird ein altes Ehepaar brutal ermordet. "Ausländer, Ausländer!", die letzten Worte der sterbenden Bauersfrau lösen eine Welle der Gewalt gegen Fremde aus. Kommissar Kurt Wallander ermittelt: Wer war zu einer solch grausamen Tat fähig? Wie lässt sich verhindern, dass die Region nun von blindem Ausländerhass erfüllt wird? Höchstes psychologisches Gespür ist gefordert; Wallander und sein Team machen sich an die Arbeit. (2 CDs, Laufzeit: 1h 36)

Editionen (10)

ISBN9783867176033
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum12.04.10

Rezensionen & Bewertungen

192 Bewertungen

22 Rezensionen

3,6

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  • ceraci
    ceraci

    2336 Follower

    4,0

    1. Fall der Kurt Wallander Reihe 👮🏼‍♂️

    Mürrischer und eigenwilliger Kommissar Wallander, verleugnet das Offensichtliche, Frauen gegenüber etwas kritisch eingestellt Man merkt, dass dieses Buch im Jahr 1990 spielt. Keine Handys sondern Festnetz und manchmal Telefone in Einsatzfahrzeugen und Telefonzellen. Fax statt Emails, Kassettenrekorder, aber auch mittlerweile politisch inkorrekte Begriffe welche verwendet werden. Das sind nur einige Beispiele. Das Thema Ausländerfeindlichkeit und Einwanderung war schon damals so präsent, dass Mankell es zum Haupt-Thema des Krimis gemacht hat. Generell hat mir die Ermittlung gut gefallen, es ist vom Stil her anders als die heutigen modernen Krimis. Es wird vor allem die Ermittlungsarbeit detailliert dargestellt und auch dass diese lange dauern kann statt nur wenige Tage wie es in modernen Krimis den Anschein hat. Kommissar Wallander polarisiert, daher wird die Reihe nicht jedem gefallen.

    1. Fall der Kurt Wallander Reihe 👮🏼‍♂️

    17. Okt. 2025

  • hansdampf
    hansdampf

    200 Follower

    4,0

    Schwedenkrimi Chronologisch gesehen der zweite Krimi mit Kurt Wallander, dem griesgrämigen Kommissar und seiner Mannschaft in der Kleinstadt Ystadt in Schweden. Ein altes Bauernpaar wurde grauslig gemeuchelt, der erste Verdacht fällt auf Asylsuchende. Wenn man bedenkt, dass der Roman in Schweden 1991 erschienen ist, muss man feststellen, dass die Asyldebatte schon 35 Jahre köchelt. Die Polizeiarbeit wird im Krimi differenziert dargestellt, viele Sackgassen und keine blitzschnellen Ermittlungserfolge, das drosselt zwar das Tempo des Krimis, aber nicht unbedingt zu Ungunsten des Lesespasses. 1991 Ein Autotelefon mit schlechten Funknetz, die völlige Abwesenheit von Handys, DNA vielleicht vorhanden aber utopisch, bedeuteten damals eine ganz andere Ermittlungsarbeit als heute. Für geduldige Leser eine Bereicherung.

    9. Jan. 2026

  • thegreatescape
    thegreatescape

    84 Follower

    4,5

    Zeitlos gut!

    Das Buch ist ohne Zweifel in die Jahre gekommen, und doch ist man nach wenigen Seiten wieder tief drin in der Geschichte, in diesem grausamen Fall, bei dem zwei wehrlose alte Menschen bestialisch hingerichtet werden. Einige Sachen sind etwas konstruiert, anhand der extremen Grundspannung kann man darüber aber gut hinwegsehen. Leseempfehlung!

    5. Okt. 2025

3 von 22 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Henning Mankell

HENNING MANKELL wurde 1948 im schwedischen Härjedalen (bei Stockholm) geboren. Schon im Alter von 17 Jahren ging er an das Riks Theater und arbeitete bereits ab 1968 als Regisseur und Autor. Mit einer Reise nach Afrika erfüllte er sich 1972 einen Kindheitswunsch. Die Faszination für dieses Land ließ Henning Mankell auch in seiner schwedischen Heimat nicht mehr los. Seit 1990 widmete er sich den Fällen des Kommissar Wallander, die mittlerweile in 15 Sprachen übersetzt wurden und auch in Fernsehen und Kino weltweit erfolgreich sind. Der vielbeschäftigte Schriftsteller, Drehbuchautor und Intendant leitete seit 1996 das Teatro Avenida in Maputo. 2015 verstarb Henning Mankell im Alter von 67 Jahren.

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