
294 Follower
Ein Genremix und ein leichter Aufguss von älteren King Werken
King selbst hat mal in einem Interview „Love“ als sein bislang bestes Buch bezeichnet. Diese Aussage kann ich leider nicht nachvollziehen. „Love“ ist 2006 erschienen als King seine großen und bedeutsamen Werke schon lange hinter sich hatte und auch fühlt sich das Buch wie ein leichter Aufguss an, denn sowohl die Angst vor einem verrückten Fan als auch das Erschaffen einer Parallelwelt hat King bereits in anderen Werken besser und origineller als Themen benutzt und als Geschichte verarbeitet. Auch ein Schriftsteller ist wie bei Kings Werken wie üblich dieses Mal wieder eine zentrale Figur. Das Buch war für mich ein bunter Mix aus verschiedenen Genres. Es war vor allem eine Liebesgeschichte und unsere Hauptfigur Lisey Landon erinnert sich zurück an die gemeinsamen Jahre mit ihrem verstorbenen Ehemann dem Schriftsteller Scott Landon. Gleichzeitig wurden noch viele Horror- und Fantasyelemente miteingebaut. Mit über 700 Seiten ist das Buch für seine Verhältnisse zwar noch dünn aber grundsätzlich ist „Love“ sehr zäh und die Längen im Buch spürt man auch. Auch waren für mich die Figuren Lisey und Scott keine starken Sympathieträger, die mich von Anfang bis zum Ende fesseln konnten. So einige Handlungsstränge wurden gut mit in die Geschichte eingefädelt wie zum Beispiel mit der Figur Zack McCool, der das Leben von Lisey auf dem Kopf stellt und auf das schriftstellerische Nachlass von Scott abgesehen hat oder auch die Kindheit von Scott anhand von Rückblicken. Doch aufgrund der vielen Zeitsprüngen und der teilweise langsamen Handlung mit einigen King typischen Höhepunkten, ist das für mich eher ein schwacher King. Ein schwacher King, den man lesen kann aber nicht lange in Erinnerung bleibt.

1. Mai 2026
Ein Genremix und ein leichter Aufguss von älteren King Werken
King selbst hat mal in einem Interview „Love“ als sein bislang bestes Buch bezeichnet. Diese Aussage kann ich leider nicht nachvollziehen. „Love“ ist 2006 erschienen als King seine großen und bedeutsamen Werke schon lange hinter sich hatte und auch fühlt sich das Buch wie ein leichter Aufguss an, denn sowohl die Angst vor einem verrückten Fan als auch das Erschaffen einer Parallelwelt hat King bereits in anderen Werken besser und origineller als Themen benutzt und als Geschichte verarbeitet. Auch ein Schriftsteller ist wie bei Kings Werken wie üblich dieses Mal wieder eine zentrale Figur. Das Buch war für mich ein bunter Mix aus verschiedenen Genres. Es war vor allem eine Liebesgeschichte und unsere Hauptfigur Lisey Landon erinnert sich zurück an die gemeinsamen Jahre mit ihrem verstorbenen Ehemann dem Schriftsteller Scott Landon. Gleichzeitig wurden noch viele Horror- und Fantasyelemente miteingebaut. Mit über 700 Seiten ist das Buch für seine Verhältnisse zwar noch dünn aber grundsätzlich ist „Love“ sehr zäh und die Längen im Buch spürt man auch. Auch waren für mich die Figuren Lisey und Scott keine starken Sympathieträger, die mich von Anfang bis zum Ende fesseln konnten. So einige Handlungsstränge wurden gut mit in die Geschichte eingefädelt wie zum Beispiel mit der Figur Zack McCool, der das Leben von Lisey auf dem Kopf stellt und auf das schriftstellerische Nachlass von Scott abgesehen hat oder auch die Kindheit von Scott anhand von Rückblicken. Doch aufgrund der vielen Zeitsprüngen und der teilweise langsamen Handlung mit einigen King typischen Höhepunkten, ist das für mich eher ein schwacher King. Ein schwacher King, den man lesen kann aber nicht lange in Erinnerung bleibt.
1. Mai 2026








