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Romane

Der dritte Mann

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Über das Buch

Wien 1945. Russen, Amerikaner, Franzosen und Briten haben die zerstörte Stadt besetzt. In den Trümmern blüht der Schwarzmarkt und Rollo Martins steht vor einem Rätsel: War sein Jugendfreund Harry Lime tatsächlich der gewissenlose Kopf einer Schieberbande? Ein Spiel mit Licht und Schatten – Annika Siems setzt den Kampf um eine alte Freundschaft im Zeichen von Korruption und Verbrechen eindrucksvoll in Szene. In den sepiafarbenen Tuschezeichnungen der Hamburger Künstlerin werden bekannte Wahrzeichen und der Untergrund der österreichischen Hauptstadt zur Kulisse eines düsteren Versteckspiels. Fast hört man beim Betrachten der Seiten das charakteristische Zither-Thema aus dem Film. Greene selbst betrachtete die Filmversion des britischen Regisseurs Carol Reed aus dem Jahr 1949 als Endfassung seiner Erzählung. Ob auf Leinwand oder als Roman: "Der dritte Mann" ist ein beispielloses Zeitdokument der Nachkriegsgeschichte. Noch viel stärker als das gleichnamige Drehbuch fasziniert der Roman durch schwarzen Humor und erzählerische Tiefe, die Annika Siems auf den Spuren von Hans Hillmann ("Fliegenpapier") eindrucksvoll visualisiert.

Editionen (12)

ISBN9783864060762
VerlagEdition Büchergilde
Erscheinungsdatum16.03.17
Seitenzahl208

Rezensionen & Bewertungen

47 Bewertungen

6 Rezensionen

3,3

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  • karagounis
    karagounis

    68 Follower

    3,5

    Der dritte Mann - In einer Stadt der Trümmer zerbricht auch jede Gewissheit.

    Der dritte Mann ist ein ruhiger, eher nachdenklicher Roman, der im Wien der Nachkriegszeit spielt. Die zerstörte Stadt prägt die Stimmung deutlich: Alles wirkt unsicher, düster und von Misstrauen durchzogen. Ich habe das Buch vor allem als Geschichte über Freundschaft und Verrat gelesen. Rollo Martins kommt nach Wien, um einem Freund zu helfen, und gerät Schritt für Schritt in einen moralischen Konflikt. Besonders Harry Lime bleibt im Gedächtnis – charmant, aber kalt und rücksichtslos. Seine Haltung macht viele Szenen beklemmend. Der Roman erzählt langsam und ohne große Effekte. Das passt zur Atmosphäre, kann sich aber stellenweise etwas zäh anfühlen. Spannung entsteht weniger durch Handlung als durch die Frage, wie weit Loyalität gehen darf. Insgesamt ist Der dritte Mann ein solides, stimmungsvolles Buch, das mehr zum Nachdenken als zum Mitfiebern einlädt. Von mir 7 von 10 P.

    Der dritte Mann - In einer Stadt der Trümmer zerbricht auch jede Gewissheit.

    16. Dez. 2025

  • yumit
    yumit

    4 Follower

    3,0

    Hab es in der Schule gelesen am Anfang interessant aber das Ende war sehe zäh und langweilig

    31. März 2023

  • 4,0

    Kurzweilig und überaus spannend. Ein toller Agenten-Klassiker

    3. Feb. 2024

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Graham Greene

Graham Greene (1904–1991) zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. Sein erster Roman, "The Man Within", beschrieb bereits den Konflikt zwischen Gut und Böse, der im Zentrum von Greenes Werk steht. Für "The Power and the Glory" erhielt er den Hawthorne-Preis. Greene wurde mehrmals als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt.

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