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Jugendbücher

The Third Man

3,3(47)
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Über das Buch

Editionen (12)

ISBN9783125361195
VerlagKlett Sprachen GmbH
Erscheinungsdatum27.09.20
Seitenzahl101

Rezensionen & Bewertungen

47 Bewertungen

6 Rezensionen

3,3

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  • karagounis
    karagounis

    68 Follower

    3,5

    Der dritte Mann - In einer Stadt der Trümmer zerbricht auch jede Gewissheit.

    Der dritte Mann ist ein ruhiger, eher nachdenklicher Roman, der im Wien der Nachkriegszeit spielt. Die zerstörte Stadt prägt die Stimmung deutlich: Alles wirkt unsicher, düster und von Misstrauen durchzogen. Ich habe das Buch vor allem als Geschichte über Freundschaft und Verrat gelesen. Rollo Martins kommt nach Wien, um einem Freund zu helfen, und gerät Schritt für Schritt in einen moralischen Konflikt. Besonders Harry Lime bleibt im Gedächtnis – charmant, aber kalt und rücksichtslos. Seine Haltung macht viele Szenen beklemmend. Der Roman erzählt langsam und ohne große Effekte. Das passt zur Atmosphäre, kann sich aber stellenweise etwas zäh anfühlen. Spannung entsteht weniger durch Handlung als durch die Frage, wie weit Loyalität gehen darf. Insgesamt ist Der dritte Mann ein solides, stimmungsvolles Buch, das mehr zum Nachdenken als zum Mitfiebern einlädt. Von mir 7 von 10 P.

    Der dritte Mann - In einer Stadt der Trümmer zerbricht auch jede Gewissheit.

    16. Dez. 2025

  • yumit
    yumit

    4 Follower

    3,0

    Hab es in der Schule gelesen am Anfang interessant aber das Ende war sehe zäh und langweilig

    31. März 2023

  • 4,0

    Kurzweilig und überaus spannend. Ein toller Agenten-Klassiker

    3. Feb. 2024

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Graham Greene

Graham Greene wurde am 2. Oktober 1904 in Berkhamsted in Großbritannien geboren und starb am 3. April 1991 in Vevey in der Schweiz. Er war ein britischer Schriftsteller, Journalist und Drehbuchautor. Henry Graham Greene war das vierte von sechs Kindern und wuchs in einer einflussreichen Großfamilie auf. Seine Schulzeit an der örtlichen Internatsschule war schwierig, da sein Vater der Schulleiter war und Greene so stets im Loyalitätskonflikt mit seinen Mitschülern stand. Er wurde depressiv und erhielt mit 16 eine sechsmonatige psychoanalytische Behandlung in London. Er studierte danach Geschichte in Oxford und veröffentlichte 1925 den Gedichtband „Babbling April“, der jedoch keine Beachtung fand. Während seiner Arbeit als Journalist lernte er seine spätere Ehefrau kennen, die ihn dazu bewog, zum Katholizismus überzutreten. Sie bekamen zwei Kinder. Den Durchbruch als Schriftsteller schaffte Greene 1932 mit dem Roman „Stamboul Train“, in den USA bekannt als „Orient Express“. Er entdeckte das Reisen aufgrund eines Gerichtsprozesses, vor dem er floh. Aus seinem Aufenthalt in Mexiko entstand sein Meisterwerk „The Power and the Glory“. Im Zweiten Weltkrieg arbeitet er für den britischen Geheimdienst in Afrika – daraus entstand später der Roman „Our Man in Havanna“. Angetrieben von Langeweile stürzte Greene sich in Alkohol und Affären und reiste viel. Seine Ehe zerbrach 1947. Als Schriftsteller war er bis zuletzt aktiv, schrieb unter anderem „The Tenth Man“ und wurde mehrfach für den Literaturnobelpreis nominiert. Die düstere Atmosphäre in seinen Romanen wurde unter dem Begriff „Greeneland“ bekannt. Zahlreiche seiner Werke wurden verfilmt, oftmals war Greene selbst Drehbuchautor. Seine letzten Jahre verbrachte Graham Greene am Genfer See in der Schweiz, wo er am 3. April 1991 starb.

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