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Romane

tschick

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Über das Buch

Andrej Tschichatschow, genannt Tschick, ist der Neue in der Klasse, der von der ersten Sekunde an keinen guten Eindruck hinterlässt. Wortkarg und mit Alkoholfahne begrüßt er seine Mitschüler, die den Jungen für ein Mitglied der Russenmaa halten. Mit einer Mischung aus Abscheu und Faszination beobachtet auch Maik den Neuankömmling, hat aber eigentlich eigene Probleme. Seine Mutter muss zum wiederholten Mal für einen Entzug in die „Schönheitsklinik“, während sein Vater die Geliebte mit auf Geschäftsreise nimmt. Als Tschick mit einem „geliehenen“, hellblauen Lada vorfährt, zögert Maik nicht lange. Was hält ihn in schon hier? Herrndorf spricht die Sprache seiner Protagonisten, ohne krampfhaft mit der Zeit gehen zu wollen. Der Blick seines Helden Maik auf das Leben berührt, ist ehrlich und unverbraucht. Dass man den Protagonisten kein Gesicht geben muss, um sie erlebbar zu machen, beweisen Laura Olschoks wirkungsvolle Illustrationen. Ihre überraschenden Perspektiven nehmen den Betrachter mit ins „Wunderland“ Deutschland, dem Maik und Tschick auf ihrem Trip begegnen – skurril, düster und doch durchsetzt von Lichtblicken.

Editionen (20)

ISBN9783864060632
VerlagEdition Büchergilde
Erscheinungsdatum15.09.16
Seitenzahl288

Rezensionen & Bewertungen

2660 Bewertungen

312 Rezensionen

3,2

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  • mai_reads
    mai_reads

    105 Follower

    2,5

    Es hätte wirklich schlimmer werden können

    Wir haben Tschick in den letzten Wochen als Schullektüre behandelt. Das war wahrscheinlich gut, sonst hätte ich es wahrscheinlich auf Seite 50 mit einem Stern abgebrochen (Ich sage nur Frauen und Unterwäsche). Neben dem Inhalt hat mich allerdings auch die Sprache gestört. Die ständigen Beleidigungen und wie meine Lehrerin sagen würde "vulgären Kraftausdrücke🧐" haben mich so gestört und wirkten einfach unrealistisch. Aber am Ende wurde es definitiv besser und auch die Jungs wurden sehr viel sympathischer. So haben die letzten Kapitel wirklich viel Spaß gemacht (Flußpferd) und hatten einige unerwartet Wendungen. Es gibt sicher bessere Schullektüren aber sicher auch schlechtere. Wenn jemand von euch Tschick auch als Schullektüre liest, schreibt mir gerne, dann schicke ich euch meine Charakterisierungen und wenn ich sie zurück bekomme habe, dann auch meine KA über Isa (muss allerdings warten bis ich wieder Bilder über Reado schicken kann)

    17. März 2026

  • anjato
    anjato

    662 Follower

    3,0

    Schulliteratur! Überraschend recht spannend geschrieben.

    Ich habe das Buch parallel zu unser Tochter mitgelesen. Die Geschichte ist ganz gut und interessant geschrieben. Allerdings ist es wirklich in der Jugendsprache geschrieben, was mit etwas zu salopp teils ist. Den Film haben wir vorab geschaut. Was gut so war, denn das Buch ist deutlich detaillierter geschrieben und lässt die Gefühle, Gedanken und Vorstellungen besser zur Geltung kommen. Es zeigt, dass Aussenseiter durch gewisse Erlebnisse deutlich selbstbewusster werden und unerwartete Freundschaften trotz Vorurteilen entstehen können.

    1. Jan. 2026

  • ananas_book123
    ananas_book123

    87 Follower

    0,5

    Schlimm, Schlimmer, Tschick! 😬

    Schlimmer geht für mich ein Buch nicht. Dieses Buch zeigt wie asozial Menschen sein können, Kinder leben auf dem Müll und haben kein Zuhause. Würde ich niemanden empfehlen. Es ist ein schlimmes Werk. Hauptcharaktere sind dumm und einfach. Maik klaut einfach das Auto seines Vater und will weg fahren. (Er ist 14) Hä!!! Ich verstehe es nicht.

    13. Okt. 2025

3 von 312 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Wolfgang Herrndorf

Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, hat Malerei studiert und u.a. für die Titanic gezeichnet. 2002 erschien sein Debütroman In Plüschgewittern, 2007 der Erzählband Diesseits des Van-Allen-Gürtels und 2010 der Roman Tschick. Wolfgang Herrndorf wurde u.a. mit dem Deutschen Erzählerpreis, dem Deutschen Jugendliteraturpreis, dem Hans-Fallada-Preis und dem Leipziger Buchpreis ausgezeichnet. Er starb am 26. August 2013.

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