
1102 Follower
Jungs und Mädels, holt die Romantasy-Bingokarte raus, heute werden Gewinne eingestrichen!!!
Ich bin ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht von diesem Buch. Es ist mal wieder so ein Fall von: außen wunderschön, innen leider ziemlich schwach. Dabei klingt die Geschichte eigentlich vielversprechend. Es geht um die weiße Hexe Edda, die plötzlich dunkle magische Fähigkeiten entwickelt und deshalb ans Crescent College geschickt wird. Dort begegnet sie dem düsteren Hexer Morvin, der sie immer mehr in seinen Bann zieht. Die Geschichte plätschert für meinen Geschmack nur so dahin. Am Ende, wird es einmal kurz spannend für 3 Sekunden und dann puff. Dabei hätte es richtig spannend werden können. Wirklich! Aber dieses Potenzial wird einfach nicht genutzt. Der Schreibstil von Karina Schnell ist zwar grundsätzlich gut – man kann das Buch flüssig lesen und kommt schnell voran. Trotzdem hätte ich mir an vielen Stellen mehr Reife und Tiefe gewünscht. Die Figuren sind alle über 20, verhalten sich aber oft wie 12-Jährige. Es fehlt einfach an echten Emotionen und an glaubwürdiger Charakterentwicklung. SPOILER ALERT Edda macht zwar eine kleine Entwicklung durch – sie lässt sich am Anfang stark von Morvin beeinflussen und trifft am Ende immerhin vernünftigere Entscheidungen. Aber das kommt alles sehr plötzlich und wirkt nicht wirklich verdient. Alleine wäre sie da vermutlich gar nicht hingekommen, obwohl ein bisschen gesunder Menschenverstand schon gereicht hätte. Was mich aber am meisten gestört hat: Dieses Buch ist voller halbgare Ideen (@pen_ce zwinker, zwonker). Dinge werden angefangen und dann nicht zu Ende gedacht. Worldbuilding? Kaum vorhanden. Magiesystem? Wird nur teilweise erklärt. Spannende Ansätze? Verlaufen im Sand. Es fühlt sich an wie ein unfertiges Konzept. Und dann diese Beziehung zwischen Edda und Morvin… schwierig. Sehr klischeehaft und ehrlich gesagt auch ziemlich toxisch. Sie ist oft naiv, lässt sich manipulieren, und er ist dieses typische kontrollierende, arrogante „Bad Boy“-Klischee. Ich hatte das Gefühl, ich lese dieselbe Dynamik zum hundertsten Mal. Wenn ich eine Romantasy-Bingokarte gehabt hätte, hätte ich wirklich im Minutentakt „Bingo“ rufen können. Emotionen? Fehlanzeige. Es gibt kaum echte Spannung zwischen den Figuren, keine Tiefe in den Beziehungen. Selbst Nebenfiguren wie Eddas Freundin Myr, werden aufgebaut und verschwinden am Ende fast ganz aus der Geschichte. Alles wirkt unfertig und oberflächlich. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich das Buch genervt. Für mich fühlt sich das Ganze wie Einheitsbrei an. Als hätte man einfach alle bekannten Zutaten genommen, aber vergessen zu würzen oder mal etwas Neues auszuprobieren. Es fehlt der Mut, aus dem bekannten Muster auszubrechen oder der Geschichte eine eigene Note zu geben. Ich habe das Gefühl die Autorin ist auf Nummer sicher gegangen, hat bei mir aber damit nichts als Augenrollen erreicht. Es wäre erfrischend gewesen, wenn die Autorin ihren Lesern und Leserinnen mehr zugetraut hätte und dem Mainstream mal den Rücken gekehrt hätte. Dann wäre ich vielleicht daran interessiert gewesen, wie die Geschichte endet. Aber so waren mir die Protas und ihr Schicksal total egal, egaler geht es schon gar nicht mehr. Ich habe das Buch mit Mühe beendet und war aber beim Lesen einfach nur frustriert. Eine Empfehlung kann ich hier definitiv nicht aussprechen.
20. Apr. 2026
Jungs und Mädels, holt die Romantasy-Bingokarte raus, heute werden Gewinne eingestrichen!!!
Ich bin ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht von diesem Buch. Es ist mal wieder so ein Fall von: außen wunderschön, innen leider ziemlich schwach. Dabei klingt die Geschichte eigentlich vielversprechend. Es geht um die weiße Hexe Edda, die plötzlich dunkle magische Fähigkeiten entwickelt und deshalb ans Crescent College geschickt wird. Dort begegnet sie dem düsteren Hexer Morvin, der sie immer mehr in seinen Bann zieht. Die Geschichte plätschert für meinen Geschmack nur so dahin. Am Ende, wird es einmal kurz spannend für 3 Sekunden und dann puff. Dabei hätte es richtig spannend werden können. Wirklich! Aber dieses Potenzial wird einfach nicht genutzt. Der Schreibstil von Karina Schnell ist zwar grundsätzlich gut – man kann das Buch flüssig lesen und kommt schnell voran. Trotzdem hätte ich mir an vielen Stellen mehr Reife und Tiefe gewünscht. Die Figuren sind alle über 20, verhalten sich aber oft wie 12-Jährige. Es fehlt einfach an echten Emotionen und an glaubwürdiger Charakterentwicklung. SPOILER ALERT Edda macht zwar eine kleine Entwicklung durch – sie lässt sich am Anfang stark von Morvin beeinflussen und trifft am Ende immerhin vernünftigere Entscheidungen. Aber das kommt alles sehr plötzlich und wirkt nicht wirklich verdient. Alleine wäre sie da vermutlich gar nicht hingekommen, obwohl ein bisschen gesunder Menschenverstand schon gereicht hätte. Was mich aber am meisten gestört hat: Dieses Buch ist voller halbgare Ideen (@pen_ce zwinker, zwonker). Dinge werden angefangen und dann nicht zu Ende gedacht. Worldbuilding? Kaum vorhanden. Magiesystem? Wird nur teilweise erklärt. Spannende Ansätze? Verlaufen im Sand. Es fühlt sich an wie ein unfertiges Konzept. Und dann diese Beziehung zwischen Edda und Morvin… schwierig. Sehr klischeehaft und ehrlich gesagt auch ziemlich toxisch. Sie ist oft naiv, lässt sich manipulieren, und er ist dieses typische kontrollierende, arrogante „Bad Boy“-Klischee. Ich hatte das Gefühl, ich lese dieselbe Dynamik zum hundertsten Mal. Wenn ich eine Romantasy-Bingokarte gehabt hätte, hätte ich wirklich im Minutentakt „Bingo“ rufen können. Emotionen? Fehlanzeige. Es gibt kaum echte Spannung zwischen den Figuren, keine Tiefe in den Beziehungen. Selbst Nebenfiguren wie Eddas Freundin Myr, werden aufgebaut und verschwinden am Ende fast ganz aus der Geschichte. Alles wirkt unfertig und oberflächlich. Je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat mich das Buch genervt. Für mich fühlt sich das Ganze wie Einheitsbrei an. Als hätte man einfach alle bekannten Zutaten genommen, aber vergessen zu würzen oder mal etwas Neues auszuprobieren. Es fehlt der Mut, aus dem bekannten Muster auszubrechen oder der Geschichte eine eigene Note zu geben. Ich habe das Gefühl die Autorin ist auf Nummer sicher gegangen, hat bei mir aber damit nichts als Augenrollen erreicht. Es wäre erfrischend gewesen, wenn die Autorin ihren Lesern und Leserinnen mehr zugetraut hätte und dem Mainstream mal den Rücken gekehrt hätte. Dann wäre ich vielleicht daran interessiert gewesen, wie die Geschichte endet. Aber so waren mir die Protas und ihr Schicksal total egal, egaler geht es schon gar nicht mehr. Ich habe das Buch mit Mühe beendet und war aber beim Lesen einfach nur frustriert. Eine Empfehlung kann ich hier definitiv nicht aussprechen.
20. Apr. 2026








