
361 Follower
#Histo-Liebe💛
Das Buch ist großartig und hat mir sehr viele schöne Lesestunden geschenkt.
11. Jan. 2026
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11. Jan. 2026
Blick ins Buch
Ein fesselnder historischer Krimi von der New-York-Times-Bestsellerautorin Ariel Lawhon
Dieser historische Krimi ist inspiriert vom Leben und Tagebuch der Martha Ballard, einer berühmten Hebamme aus dem 18. Jahrhundert, die sich dem bestehenden Rechtssystem widersetzte und so in die amerikanische Geschichte einging.
Maine, 1789: Als der Kennebec River zufriert und die Leiche eines toten Mannes im Eis sichtbar wird, soll Martha Ballard den Leichnam untersuchen und die Todesursache feststellen. Als Hebamme und Heilerin ist sie in vieles eingeweiht, was sich hinter verschlossenen Türen in der Kleinstadt Hallowell abspielt. Ihr Tagebuch ist eine Aufzeichnung aller Geburten und Todesfälle, Verbrechen und Debakeln, die sich in der engen Gemeinschaft ereignen. Monate zuvor dokumentierte Martha die Einzelheiten einer angeblichen Vergewaltigung, die von zwei der angesehensten Herren der Stadt begangen wurde – einer von ihnen wurde nun tot im Eis aufgefunden. So ist Martha sich sicher, dass sie es hier mit einem Mord zu tun hat. Doch ein örtlicher Arzt widerlegt ihre Schlussfolgerung und erklärt den Tod für einen Unfall. Martha ist entschlossen, den schockierenden Mord auf eigene Faust zu untersuchen.
Im Laufe eines Winters, während der Prozess näher rückt und Gerüchte und Vorurteile zunehmen, ist Martha beharrlich auf der Suche nach der Wahrheit. Ihr Tagebuch gerät bald in den Mittelpunkt des Skandals, verwickelt diejenigen, die sie liebt, in die Sache und zwingt Martha, zu entscheiden, wo ihre eigene Loyalität liegt.
Clever, vielschichtig und subversiv stellt Ariel Lawhons neuestes Werk eine unbeugsame Heldin vor, die sich weigerte, etwas Geringeres als die Gerechtigkeit zu akzeptieren, in einer Zeit, in der es galt, Frauen am besten nur zu sehen und nicht zu hören. »Der gefrorene Fluss« ist eine spannende und zärtliche Geschichte über eine bemerkenswerte Frau, die ein beispielloses Erbe hinterlassen hat und dennoch bis heute fast vergessen ist.
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Das Buch ist großartig und hat mir sehr viele schöne Lesestunden geschenkt.
11. Jan. 2026
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11. Jan. 2026

1102 Follower
Die Autorin Ariel Lawhon nimmt sich der Lebensgeschichte von Martha Ballard an, einer Hebamme, die von 1735 bis 1812 gelebt hat und die über 1000 Babys zur Welt brachte. Martha Ballard schrieb Tagebuch und dies diente als Vorlage für diesen historischen Roman. Entstanden ist eine Geschichte die nicht nur Einblicke in das damalige Dorfleben gibt, vor allem in Hinblick auf die Rolle und den Stand der Frau in der Gesellschaft, sondern es ist auch ein Kriminalroman, der das Justizsystem, dass damals noch in den Kinderschuhen steckte, genauer beleuchtet. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil und ich war von Anfang an von der Geschichte gefesselt. Martha ist eine starke Frau, die sich nicht nur mit Herzblut um ihre Patientinnen kümmert, die ihre Familie liebevoll umsorgt, sondern, die für Gerechtigkeit kämpft und sich für andere einsetzt. Dabei riskiert sie es, selber verletzt zu werden, sowohl durch Worte als auch Taten. Bei allem was geschieht, bleibt Martha standhaft in Moral und Ethik. Sie ist nicht naiv, sie weiß genau wo sie steht und das Männer allein durch ihr Geschlecht andere Möglichkeiten haben als Frauen, und dass das auch noch lange so bleiben wird. "Danke", sage ich und stehe auf. Doktor lächelt. "Wofür?" "Dafür, mich daran zu erinnern, ich bin nicht Gott." Wieder dieses Lachen, wie Wasser über Felsen. "Hattest du das vergessen?" "Nein, nur dass es einige Wunden gibt, die ich niemals heilen werde." Innerhalb ihres Wirkungskreises versucht Mistress Ballard das Beste aus ihrer Situation zu machen und will dies auch für andere Frauen erreichen. Nebenbei geht sie Spuren, Aussagen und Hinweisen nach, um einen Mord aufzuklären, der in ihrer Gemeinschaft geschehen ist. Den Titel des Buches "Der gefrorene Fluss", der erfreulicher Weise wortgetreu aus dem Amerikanischen übersetzt wurde, hätte die Autorin nicht besser wählen können. Der Fluss ist eine der Lebensadern des Dorfes. Er versorgt die Menschen mit Wasser und Nahrung. Er ist ein Transportweg für Güter und treibt die Mühle an. Im Winter, die Jahreszeit in der die Handlung der Geschichte stattfindet, steht der Fluss allerdings still. Eine dicke Eisschicht bedeckt das Wasser. Nun dient er als Brücke für Reisende und als Grab für eine Leiche. Er wird so lange stillstehen, bis der Frühling die Kälte vertreibt und bis Gerechtigkeit den Sündern widerfährt. Frauen, wie Martha Ballard, haben dazu beigetragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ihre Geschichte zeigt mir aber auch, dass sich noch nicht genug getan hat, vor allem wenn ich mir die heutige Arbeitssituation von Hebammen so ansehe. Die Menschen, die versorgen, erziehen, heilen und pflegen, bekommen noch immer nicht die Anerkennung, die sie verdienen. Ich habe das Buch sehr gemocht und kann eine klare Lese-Empfehlung aussprechen.
26. Feb. 2026
Die Autorin Ariel Lawhon nimmt sich der Lebensgeschichte von Martha Ballard an, einer Hebamme, die von 1735 bis 1812 gelebt hat und die über 1000 Babys zur Welt brachte. Martha Ballard schrieb Tagebuch und dies diente als Vorlage für diesen historischen Roman. Entstanden ist eine Geschichte die nicht nur Einblicke in das damalige Dorfleben gibt, vor allem in Hinblick auf die Rolle und den Stand der Frau in der Gesellschaft, sondern es ist auch ein Kriminalroman, der das Justizsystem, dass damals noch in den Kinderschuhen steckte, genauer beleuchtet. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil und ich war von Anfang an von der Geschichte gefesselt. Martha ist eine starke Frau, die sich nicht nur mit Herzblut um ihre Patientinnen kümmert, die ihre Familie liebevoll umsorgt, sondern, die für Gerechtigkeit kämpft und sich für andere einsetzt. Dabei riskiert sie es, selber verletzt zu werden, sowohl durch Worte als auch Taten. Bei allem was geschieht, bleibt Martha standhaft in Moral und Ethik. Sie ist nicht naiv, sie weiß genau wo sie steht und das Männer allein durch ihr Geschlecht andere Möglichkeiten haben als Frauen, und dass das auch noch lange so bleiben wird. "Danke", sage ich und stehe auf. Doktor lächelt. "Wofür?" "Dafür, mich daran zu erinnern, ich bin nicht Gott." Wieder dieses Lachen, wie Wasser über Felsen. "Hattest du das vergessen?" "Nein, nur dass es einige Wunden gibt, die ich niemals heilen werde." Innerhalb ihres Wirkungskreises versucht Mistress Ballard das Beste aus ihrer Situation zu machen und will dies auch für andere Frauen erreichen. Nebenbei geht sie Spuren, Aussagen und Hinweisen nach, um einen Mord aufzuklären, der in ihrer Gemeinschaft geschehen ist. Den Titel des Buches "Der gefrorene Fluss", der erfreulicher Weise wortgetreu aus dem Amerikanischen übersetzt wurde, hätte die Autorin nicht besser wählen können. Der Fluss ist eine der Lebensadern des Dorfes. Er versorgt die Menschen mit Wasser und Nahrung. Er ist ein Transportweg für Güter und treibt die Mühle an. Im Winter, die Jahreszeit in der die Handlung der Geschichte stattfindet, steht der Fluss allerdings still. Eine dicke Eisschicht bedeckt das Wasser. Nun dient er als Brücke für Reisende und als Grab für eine Leiche. Er wird so lange stillstehen, bis der Frühling die Kälte vertreibt und bis Gerechtigkeit den Sündern widerfährt. Frauen, wie Martha Ballard, haben dazu beigetragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Ihre Geschichte zeigt mir aber auch, dass sich noch nicht genug getan hat, vor allem wenn ich mir die heutige Arbeitssituation von Hebammen so ansehe. Die Menschen, die versorgen, erziehen, heilen und pflegen, bekommen noch immer nicht die Anerkennung, die sie verdienen. Ich habe das Buch sehr gemocht und kann eine klare Lese-Empfehlung aussprechen.
26. Feb. 2026

62 Follower
Das Buch stand schon etwas länger in meinem Bücherregal und ich war mir nie sicher, wann der richtige Zeitpunkt zum lesen ist. Ich hätte es schon eher lesen sollen. Die Geschichte um Martha hat mich von Anfang an fasziniert. Das Leben in dieser Zeit, das ungerechte Rechtssystem, die Behandlung von Frauen. All das zu lesen gibt einem zu denken. Ich habe mit Martha gebangt, gelitten, mich gefreut. Ich liebe ihre Familie. Ich hätte auch gern so einen liebenden Ehemann. Die Geschichte hat mich sehr berührt und hat sich tief in mein Herz geschlichen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
4. Jan. 2026
Das Buch stand schon etwas länger in meinem Bücherregal und ich war mir nie sicher, wann der richtige Zeitpunkt zum lesen ist. Ich hätte es schon eher lesen sollen. Die Geschichte um Martha hat mich von Anfang an fasziniert. Das Leben in dieser Zeit, das ungerechte Rechtssystem, die Behandlung von Frauen. All das zu lesen gibt einem zu denken. Ich habe mit Martha gebangt, gelitten, mich gefreut. Ich liebe ihre Familie. Ich hätte auch gern so einen liebenden Ehemann. Die Geschichte hat mich sehr berührt und hat sich tief in mein Herz geschlichen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.
4. Jan. 2026
3 von 407 Rezensionen
Seitenbasierte Kommentare

Ungewohnt, eine Geschichte in der Gegenwartsform zu lesen.
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Autorin / Autor
Ariel Lawhon ist New York Times Bestsellerautorin historischer Romane. Ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Söhnen in den sanften Hügeln außerhalb von Nashville, Tennessee.Sandrine Mittelstädt ist gebürtige Berlinerin und arbeitet als Schauspielerin, Sprecherin und Sängerin. Noch während der Schulzeit begann sie eine klassische Gesangsausbildung. Auf die Liebe zur Musik folgte die Schauspielausbildung am »Schauspiel München«. Sie wechselte bald von der Theaterbühne zum Fernsehen und spielt seitdem regelmäßig in Fernsehproduktionen wie »Der ZÜRICH Krimi«, »SOKO« oder »Tatort«. Seit 2007 ist sie auch als Synchron- und Hörbuchsprecherin tätig und mit verschiedenen Lesungen oder Liederabenden on Tour.
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