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„Codename Helene“ erzählt von einer Australierin, die sich im Frankreich der 40er Jahre ein neues Leben aufbaut und sich nach und nach in den Strudel der französischen Resistance und der Maquis hineinziehen lässt. Der Roman spielt überwiegend in den Vorkriegs- und Kriegsjahren des Zweiten Weltkriegs, springt dabei aber immer wieder in die Vergangenheit und wechselt stellenweise auch in die Perspektive anderer Figuren. Trotzdem bleibt alles klar und gut nachvollziehbar. Ich mag historische Romane, vor allem wenn sie die Gedankenwelt der ProtagonistInnen glaubwürdig einfangen und die Handlung dabei natürlich wirkt, ohne konstruiert oder aufgesetzt zu sein. Genau das funktioniert hier sehr gut. Die Entwicklung der Hauptfigur wirkt glaubwürdig. Von einer eher zurückhaltenden Rolle hin zu jemandem, der aktiv handelt und Risiken eingeht. Es ist das zweite Buch von Ariel Lawhon nach „Der gefrorene Fluss“, das ich gelesen habe und es wirkt völlig anders als dieser Roman. Während der gefrorene Fluss stark auf Atmosphäre und ein eher ruhiges, fast kammerspielartiges Setting setzt, ist Codename Helene deutlich dynamischer angelegt. Die Frage nach Mut und Identität sowie eine starke weibliche Hauptfigur verbinden allerdings beide Romane. Der Stil ist angenehm unaufgeregt. Es ist ein Buch, das seine Geschichte sauber und spannend erzählt. Am Ende bleibt für mich ein wirklich guter historischer Roman mit einer starken Hauptfigur, die im Gedächtnis bleibt. Vier von fünf ⭐️
4. Mai 2026
„Codename Helene“ erzählt von einer Australierin, die sich im Frankreich der 40er Jahre ein neues Leben aufbaut und sich nach und nach in den Strudel der französischen Resistance und der Maquis hineinziehen lässt. Der Roman spielt überwiegend in den Vorkriegs- und Kriegsjahren des Zweiten Weltkriegs, springt dabei aber immer wieder in die Vergangenheit und wechselt stellenweise auch in die Perspektive anderer Figuren. Trotzdem bleibt alles klar und gut nachvollziehbar. Ich mag historische Romane, vor allem wenn sie die Gedankenwelt der ProtagonistInnen glaubwürdig einfangen und die Handlung dabei natürlich wirkt, ohne konstruiert oder aufgesetzt zu sein. Genau das funktioniert hier sehr gut. Die Entwicklung der Hauptfigur wirkt glaubwürdig. Von einer eher zurückhaltenden Rolle hin zu jemandem, der aktiv handelt und Risiken eingeht. Es ist das zweite Buch von Ariel Lawhon nach „Der gefrorene Fluss“, das ich gelesen habe und es wirkt völlig anders als dieser Roman. Während der gefrorene Fluss stark auf Atmosphäre und ein eher ruhiges, fast kammerspielartiges Setting setzt, ist Codename Helene deutlich dynamischer angelegt. Die Frage nach Mut und Identität sowie eine starke weibliche Hauptfigur verbinden allerdings beide Romane. Der Stil ist angenehm unaufgeregt. Es ist ein Buch, das seine Geschichte sauber und spannend erzählt. Am Ende bleibt für mich ein wirklich guter historischer Roman mit einer starken Hauptfigur, die im Gedächtnis bleibt. Vier von fünf ⭐️
4. Mai 2026






