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Sprich mit mir

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Über das Buch

T.C. Boyles neuer Roman über Wissenschaftler, Schimpansen und den Menschen im Tier

Sam, der zweijährige Schimpanse, den Professor Schemerhorn in eine TV-Show bringt, kann in der Gebärdensprache nicht nur einen Cheeseburger bestellen, sondern auch seinen Namen sagen. Wie ein Kind wächst der Affe umsorgt von Wissenschaftlern in Schemerhorns Pflegefamilie auf. Als die schüchterne Aimee dazu stößt, entspinnt sich eine einzigartige Beziehung: Sam erwidert nicht nur ihre Gefühle, er entwickelt sich regelrecht zu einem Individuum. Als jedoch die Vision Schemerhorns, der an das Menschliche im Tier glaubt, keine Schule macht, wird er für Tierexperimente von einer anderen Universität beschlagnahmt. Aimee ist am Boden zerstört und fasst einen verrückten Plan, um ihren engsten Freund zu retten.

leicht gekürzte Lesung mit Florian Lukas
9h 29min

Editionen (5)

ISBN9783844541519
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum25.01.21

Rezensionen & Bewertungen

172 Bewertungen

27 Rezensionen

3,8

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  • marie1896
    marie1896

    314 Follower

    4,0

    Eine Geschichte zum Nachdenken

    Das Buch lag sehr lange auf meinem SUB und ehrlich gesagt total ungerechtfertigt. Es ist eine wirklich gute Geschichte die mich zum Nachdenken angeregt hat. Was Tiere leisten können und wie Menschen handeln weil sie wie immer denken sie sind das höchste.

    11. Mai 2026

  • pj.jedi.1410
    pj.jedi.1410

    395 Follower

    4,5

    * „Was trennt uns vom Tier – und was verbindet uns?“* * Klug, unangenehm und stellenweise überraschend komisch. Ein Roman, der mehr über Menschen erzählt als über Tiere.*

    Der Roman „Sprich mit mir“ von T. C. Boyle erzählt von dem Schimpansen Sam, der in einem Forschungsprojekt Gebärdensprache lernen soll. Der Verhaltensforscher Guy Schermerhorn will beweisen, dass Menschenaffen ähnlich denken und fühlen wie Menschen. Die Studentin Aimee arbeitet in dem Projekt mit und entwickelt eine enge Beziehung zu Sam. Als das Experiment scheitert und Sam in ein anderes Labor gebracht wird, verschlechtern sich seine Lebensbedingungen drastisch. Aimee versucht, ihn zu retten, und gerät dabei in Konflikt mit den Wissenschaftlern und ihren eigenen Gefühlen. Der Roman stellt die Frage, wie weit Menschen das Recht haben, über Tiere zu bestimmen. „Sprich mit mir“ kann als Kritik an der Vorstellung gelesen werden, dass der Mensch grundsätzlich über dem Tier steht. T. C. Boyle zeigt, wie Wissenschaftler Tiere zugleich vermenschlichen und ausnutzen. Sam wird nicht nur als Versuchstier dargestellt, sondern als fühlendes Wesen mit eigener Persönlichkeit. Der Roman macht deutlich, dass Sprache allein nicht entscheidet, ob ein Lebewesen Würde und Rechte besitzt. Gleichzeitig zeigt er, wie schwer es Menschen fällt, zwischen echter Zuneigung und dem Wunsch nach Kontrolle zu unterscheiden. Dadurch wird „Sprich mit mir“ zu einer grundsätzlichen Frage danach, was Menschlichkeit eigentlich bedeutet. ⭐️⭐️⭐️⭐️,5 für „Sprich mit mir“ von T. C. Boyle. Besonders interessant fand ich die Perspektiven aus Sams Sicht – dadurch wird der Schimpanse zu einer echten Persönlichkeit. Guy ist einfach ein Arschloch und Moncrief der eigentliche Schurke der Geschichte. Aimee dagegen ist unglaublich liebevoll, und Sam nicht immer nur einfach einfach nur süß. Ein berührender Roman, der lange im Kopf bleibt. Boyle erzählt das mit viel Tempo, Ironie und einem genauen Blick für menschliche Schwächen. Ich mag seine Art. #SprichMitMir #TCBoyle #MenschUndTier #EthikUndWissenschaft Und

    * „Was trennt uns vom Tier – und was verbindet uns?“*

* Klug, unangenehm und stellenweise überraschend komisch.
Ein Roman, der mehr über Menschen erzählt als über Tiere.*

    30. März 2026

  • liko
    liko

    11 Follower

    3,5

    Wechselhaft

    Anfang war deutlich stärker als der Schluss und hat mich gepackt. Ich wollte weiterlesen und mehr über die Forschung und Schimpansen erfahren, aber leider kippte es ab der Mitte in eine melancholische, hoffnungslose Stimmung ohne den erhofften Wissensinput. Sam war ein absolut faszinierender Charakter, auch Aimee war stark und spannend, aber mit Guy konnte ich nicht richtig warm werden. Das Mimimi um seine Karriere war mir irgendwan zu viel. Die Innensicht von Sam und die Art wie er Gebärden gelernt hat war wirklich interessant, aber ich fand es schade, dass keine Chance auf einen Ausweg oder eine Lösung gegeben wurde. Das Ende selbst hat aus den gegebenen Umständen das beste rausgeholt und bot Stoff zum Nachdenken.

    9. Jan. 2026

3 von 27 Rezensionen

Autorin / Autor

Über T.C. Boyle

Tom Coraghessan Boyle, geboren 1948 in Peekskill, N.Y., ist der Autor von zahlreichen Romanen und Erzählungen, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit lehrte Boyle bis 2012 Creative Writing an der University of Southern California in Los Angeles. Von ihm erschienen zuletzt u.a. »Blue Skies« (Roman, 2023), »I Walk Between the Raindrops« (Stories, 2024) und »No Way Home« (Roman, 2025).

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