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Der Distelfink

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Über das Buch

"'Der Distelfink' lässt einen nicht mehr los." TAZ

Es passiert, als Theo Decker dreizehn Jahre alt ist. An dem Tag, an dem er mit seiner Mutter ein New Yorker Museum besucht, verändert ein schreckliches Unglück sein Leben für immer. Er verliert sie unter tragischen Umständen und bleibt auf sich gestellt zurück. Theo versinkt in tiefer Trauer. Auch das Gemälde, das seit dem fatalen Ereignis verbotenerweise in seinem Besitz ist und ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Jahr kommt er weiter von seinem Weg ab und droht, in kriminelle Kreise abzurutschen. Und das Gemälde scheint ihn geradezu in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen zu ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt …

Sonderausgabe zum Taschenbuch.

(3 mp3-CD, Laufzeit: 33h 26)

Editionen (5)

ISBN9783844519457
VerlagDer Hörverlag
Erscheinungsdatum19.10.15

Rezensionen & Bewertungen

805 Bewertungen

133 Rezensionen

4,1

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  • buchmagie
    buchmagie

    271 Follower

    5,0

    Übersetzt von Rainer Schmidt und Kristian Lutze "Und so gern ich an eine Wahrheit jenseits der Illusion glauben möchte, glaube ich doch inzwischen, dass es sie nicht gibt. Denn zwischen der 'Realität' auf der einen Seite und dem Punkt, an dem der Geist die Realität trifft, gibt es eine mittlere Zone, einen Regenbogenrand, wo die Schönheit ins Dasein kommt, wo zwei sehr unterschiedliche Oberflächen sich mischen und verwischen und bereitstellen, was das Leben nicht bietet: Und das ist der Raum, in dem alle Kunst existiert und alle Magie" S. 1021 Monumental, ein Meisterwerk, ein Kunststück, grandios und unglaublich. Und von Preisen überhäuft. Ich glaube, Der Distelfink von Donna Tartt wurde so hoch in den Himmel gelobt, dass selbst der kleine Vogel, der seine Artbezeichnung für den Titel hergab und zugleich für das gleichnamige Kunstwerk von Carel Fabritius steht, ihn dort kaum noch erreichen könnte. Dementsprechend galt es nun für das überschäumende kleine Leserinnenherz in mir, diese Bildungslücke endlich zu füllen. Und ich gebe zu: Ich erwartete viel. Ich war gespannt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Distelfink, der all seine Superlative und Preise natürlich mehr als verdient hat, ist für mich persönlich aber vor allem eines: der Grund, warum Bücher geschrieben werden – und der Grund, warum ich sie so sehr liebe. Verregnete, durchgelesene Schmökersonntage, das Buch unmöglich wegzulegen, weil es so fesselnd, so allumfassend und so intensiv erzählt wird, dass man in der Geschichte lebt und liebt. Unmöglich, ihr zu entkommen, auch in Zeiten, in denen man die Nase gerade einmal nicht ins Buch steckt. Figuren, Charaktere, Weggefährt:innen – so unglaublich detailreich beschrieben, dass sie dir möglicherweise im Supermarkt den Bund Bananen reichen, weil du sie einfach nicht aus dem Kopf bekommst. Und eine so unfassbar genial erzählte Geschichte, die dich nicht mehr loslässt, lange noch, nachdem du die letzte Seite gelesen hast. All das war Der Distelfink für mich. Ein weiteres Meisterstück von Donna Tartt, die mit ihrem unfassbaren und unvergleichlichen Erzähltalent mir ein weiteres Lieblingsbuch geschenkt hat. Wunderschöne Sätze, die man sich am liebsten allesamt einrahmen möchte. Was ist diese Frau für eine geniale Künstlerin? Der Distelfink ist eine unwiderstehliche, tieftraurige, innige, tragische und manchmal auch hoffnungsvolle Geschichte, die dem Weg von Theo Decker folgt. Bei einem Museumsbesuch verliert er bei einer Explosion seine Mutter, gerät dabei in den Besitz des Kunstwerks Der Distelfink und dieses tragische Ereignis bestimmt fortan seinen weiteren Lebensweg. Genauso wie das Bild selbst, das weiterhin in Theos Besitz ihm durch sein Leben folgt und ihn auf die eine oder andere Weise – positiv wie negativ – beeinflusst. Und genau das macht Tartt so großartig: die Verflechtung des Bildes mit Theos Geschichte. Gleichzeitig ein „Klotz am Bein“, aber auch Sinnbild des Verlustes seiner geliebten Mutter und somit unmöglich aus der Hand zu geben. Der Distelfink ist ein Leseereignis, eine großartige Geschichte über Tragik, Schicksal, Verlust und Trauer, aber auch über Freundschaft und Hoffnung. Für mich persönlich kommt es zwar nicht ganz an Die geheime Geschichte heran, aber trotzdem ist Der Distelfink ein Buch, das ich auf seine ganz eigene Art und Weise niemals wieder vergessen werde.

    20. Apr. 2026

  • lesemadi
    lesemadi

    98 Follower

    5,0

    Donna Tartt hat’s einfach drauf!🐤

    Wow wow wow! Ich weiß garnicht, wie ich eine Rezension zu diesem Buch schreiben soll, ohne dass sie viel zu lang und ausschweifend wird. Donna Tartt weiß einfach, wie es geht. Ich habe auch schon „die geheime Geschichte“ von ihr gelesen und fand es grandios, aber der Distelfink ist einfach zu einem Lieblingsbuch geworden. Niemand kann so schreiben wie Donna Tartt! Es geht um den 13-jährigen Theo, der bei einem schlimmen Unfall seine Mutter verliert. Bei diesem Unfall spielt das Gemälde „Der Distelfink“ eine besondere Rolle. Und damit fängt eigentlich alles an, Theo gerät vom rechten Weg ab und gelangt so in eine Abwärtsspirale, die kaum mehr aufzuhalten ist. Manchmal hätte ich das Buch gerne geschüttelt, um Theo wach zu rütteln, aber dann ist mir eingefallen, dass es ja nur eine ausgedachte Figur ist… 5/5 ⭐️

    Donna Tartt hat’s einfach drauf!🐤

    4. Feb. 2026

  • sayana
    sayana

    103 Follower

    4,0

    Der Distelfink - 4/5

    Ist schon ein bisschen her, dass ich das Buch gelesen hab. Der Distelfink“ ist ein dickes Brett (über 1.000 Seiten), aber jede Seite wert. Es ist eine Mischung aus Abenteuerroman, tiefgründiger Charakterstudie und einer Liebeserklärung an die Kunst. Ich mochte es total.

    8. Feb. 2026

3 von 133 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

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ca201
ca2018. Feb. 2026

So gut geschrieben.. als ob ich selbst mit im Taxi sitze und den „religiösen Firlefanz“ vor mir sehe..

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Autorin / Autor

Über Donna Tartt

Donna Tartt ist eine amerikanische Autorin, die für ihre in vierzig Sprachen übersetzten Romane stets von Kritik und Publikum gefeiert wurde. Ihr erster Roman, »Die geheime Geschichte«, wurde 1992 veröffentlicht. Im Jahr 2003 erhielt sie den WH Smith Literary Award für ihren Roman »Der kleine Freund«, der auch für den Orange Prize for Fiction nominiert war. Für ihren zuletzt geschriebenen Roman, »Der Distelfink«, wurde sie mit dem Pulitzer-Preis und der Andrew Carnegie Medal for Fiction ausgezeichnet.

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