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Romane

Große Erwartungen

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Über das Buch

Wie gebannt steht der kleine Pip in dem geheimnisumwitterten Haus der reichen Miss Havisham und bestaunt eine mit Staub bedeckte Hochzeitstafel. Die exzentrische alte Besitzerin empfängt ihn bei Kerzenlicht in einem verblichenen Brautkleid, das sie nicht abgelegt hat, seit ihr Bräutigam sie vor Jahrzehnten am Hochzeitstag verließ. Nun soll Pip ihr mit Kartenspielen die Zeit vertreiben helfen. Während der allwöchentlichen Besuche verliebt er sich bald in Miss Havishams Adoptivtochter, die schöne Estella, und beginnt von Reichtum und Bildung zu träumen – schier unerfüllbare Wünsche für den Waisenjungen und Schmiedelehrling. Da eröffnet ihm plötzlich ein Rechtsanwalt die Aussicht auf „große Erwartungen“ – ein unbekannter Gönner will ihn zu einem Gentleman erziehen lassen. Bald hat Pip sein einfaches Leben im Dorf vergessen und führt in London ein unbekümmertes und verschwenderisches Dasein. Erst das Auftauchen seines Wohltäters reißt ihn aus seinen Illusionen. Unversehens gerät er in eine lebensgefährliche Lage, aus der er sich nur mit Hilfe seiner Freunde befreien kann.

Editionen (27)

ISBN9783841203182
VerlagAufbau digital
Erscheinungsdatum05.01.12

Rezensionen & Bewertungen

190 Bewertungen

22 Rezensionen

3,9

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  • luzifer
    luzifer

    360 Follower

    3,5

    „Heaven knows we need never be ashamed of our tears, for they are rain upon the blinding dust of earth, overlying our hard hearts.“

    „Große Erwartungen“ ist ein Roman, dem man sofort anmerkt, warum er als Klassiker gilt. Die Sprache ist wunderschön, fast schon poetisch, und es gibt so einige Zitate, die im Kopf bleiben. Auch die Message – dass es im Leben auf mehr ankommt, als auf Geld oder gesellschaftlichen Status – ist zeitlos und wichtig. Trotzdem hat mich das Buch nicht wirklich gepackt. Die Geschichte zieht sich an vielen Stellen ziemlich und echte Spannung kam bei mir kaum auf. Manche Figuren sind interessant, zum Beispiel Miss Havisham mit ihrem sehr seltsamen Auftreten, aber mit den meisten konnte ich nicht so richtig mitfühlen. Auch Pip, der Hauptcharakter, bleibt irgendwie distanziert und hat mich emotional nicht erreicht.

    1. Juni 2025

  • selfonashelf
    selfonashelf

    193 Follower

    4,0

    Not an easy book to get through but the Stars and Swords podcast made me do it. :) it's hard to rate a classic, so I'm going by how much it reached me emotionally.

    10. Juni 2024

  • lese_verliebt
    lese_verliebt

    335 Follower

    3,5

    Lesenswerter Coming-of-Age Klassiker, der aber ruhig ein bisschen kürzer hätte sein können 🫣✨

    24. Apr. 2026

3 von 22 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Charles Dickens

CHARLES DICKENS wurde 1812 in Landport (bei Portmouth) als Sohn eines Angestellten im Marinezahlamt geboren. 1824-26 besuchte er eine höhere Privatschule (Wellington House Academy) und arbeitete anschließend als Advokatenschreiber und Gerichtsreporter. 1831-36 nahm er den Beruf des Parlamentsstenographen/-berichterstatter für liberale bürgerliche Zeitungen an. Er begründete 1846 die radikale bürgerliche Zeitung „Daily News“. Seine literarische Laufbahn begann er unter dem Schriftstellernamen Boz mit scharf beobachteten und witzigen Skizzen aus dem Londoner Leben („Sketches by Boz“). Berühmt wurde er durch „Die Pickwickier“ (1837). Seine frühen Romane „Oliver Twist“ (1838), „Nicholas Nickleby“ (1839), „Der Raritätenladen“ (1841) sowie die jährlichen Weihnachtsgeschichten machten Dickens zu einem der gefeiertsten Schriftsteller seiner Zeit. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und erfuhren zahlreiche Bearbeitungen für Film und Bühne. Er starb 1870 in Gadshill Place (bei Rochester). Weitere wichtige Werke: „Leben und Abenteuer Martin Chuzzlewits“ (1843/44), „Dombey und Sohn“ (1848), „Ein Weihnachtslied in Prosa“ (1844), „David Copperfield“ (1849/50), „Bleak House“ (1852/53), „Klein Dorrit“ (1855/57), „Harte Zeiten“ (1854) u. a. „Große Erwartungen“ erschien 1861. Noch zu Lebzeiten wurde Charles Dickens zur Legende. Als er starb, fragte ein kleines Mädchen bange: “Charles Dickens ist tot? Wird dann auch der Weihnachtsmann sterben?“

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