Blick ins Buch

Thriller

Wenn das Licht gefriert

3,8(102)
Sofort lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Seit 40 Jahren schon ist Elisabeth mit Friedrich verheiratet - glücklich, trotz einiger Schicksalsschläge. Auch seine Alzheimererkrankung kann ihre Liebe nicht erschüttern. Doch eines Abends ist er besonders verwirrt. Während eines TV-Beitrags über den seit 22 Jahren ungeklärten Mord an der besten Freundin ihrer Tochter gibt er Verstörendes von sich. Er erwähnt Details, die er gar nicht kennen dürfte. In Elisabeth regt sich ein schlimmer Verdacht …

Editionen (3)

ISBN9783839265598
VerlagGmeiner-Verlag
Erscheinungsdatum09.09.20
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

102 Bewertungen

22 Rezensionen

3,8

Tippen zum Filtern

  • lycia2202
    lycia2202

    100 Follower

    4,0

    Manchmal ist weniger mehr :)

    Dieses Buch war mein erstes von dem Autor und ich muss sagen, ich mag seinen Schreibstil. Das Buch liest sich einfach und die einzelnen Konversationen zwischen den Protagonisten ist teilweise knapp gehalten, was einen gerade so durch die Seiten fliegen lässt. Wahrscheinlich muss man das mögen, aber ich fand es war mal eine gute Abwechslung zu anderen Büchern. Die Geschichte ist ein typischer Thriller bei dem man vermutet was passiert ist, man aber dennoch immer wieder überrascht wird. Ich habe tatsächlich mit den Opfern mit gefühlt, auch bei dem Alltag mit Demenz. Es ist nicht der beste Thriller aber für zwischendurch sehr nett und doch lesenswert :)

    7. März 2026

  • bookgirl145
    bookgirl145

    62 Follower

    3,5

    Das Ende war ein echter Pageturner. Ich konnte das Buch auf den letzten 100 Seiten nicht aus der Hand legen. Die ersten 200 Seiten waren auch gut, aber es war, für mein Empfinden, zu viel das Krankheitsbild von Friedrich erklärt worden. Aber das Ende... traurig, wunderschön, schockierend. Die Wendung hab ich nicht kommen sehen. Wahnsinn!! Danke!

    10. Okt. 2025

  • janababsi
    janababsi

    30 Follower

    5,0

    „Wenn das Licht gefriert“ ist der 2. Thriller des Autors Roman Klementovic, der mich voll und ganz überzeugen konnte. Ich habe die beiden Hörbücher direkt nacheinander gehört und wenn ich schon von „Wenn der Nebel schweigt“ begeistert war, so hat der Autor hier tatsächlich noch eine Schippe draufgelegt. Für die Einführung der Charaktere, allen voran Elisabeth und Friedrich, die Eltern der besten Freundin der ermordeten Anna, lässt der Autor sich sehr viel Zeit. Er beschreibt ausführlich den Alltag von Elisabeth und Friedrich, der seit einiger Zeit unter Alzheimer leidet. Elisabeth ist einfach nur bewundernswert, mit welcher Ruhe und Gelassenheit sie auf die immer wiederkehrenden Fragen oder Diskussionen mit Friedrich reagiert, der sich fünf Minuten später an nichts mehr erinnern kann und vielleicht die gleiche Diskussion noch einmal vom Zaun bricht. Ebenso werden die Nebencharaktere ausführlich dargestellt: Thomas und Monika, die Eltern der ermordeten Anna, deren Ex-Freund Markus, Elisabeths Tochter Valerie, Schwiegertochter Sarah und Sohn Philipp, sowie Friedrichs Bruder Norbert und der Ex-Polizist Harald, der vor 22 Jahren die Ermittlungen im „Mordfall Anna“ leitete, wobei jedem einzelnen in dieser Geschichte eine eigene Rolle zugeteilt wurde. Die Geschichte wird jedoch durch Elisabeth und Friedrich getragen und der Tatsache, dass Friedrich während der Sendung „Mörder im Visier“, die sich mit dem 22 Jahre zurückliegenden Mord an Anna beschäftigt, ein Detail erwähnt, das er gar nicht wissen kann. In Elisabeth bricht eine Welt zusammen: Sollte sie seit 22 Jahren mit einem Mörder verheiratet sein? Sie kann Friedrich nicht fragen, aber sie kann es auch nicht ignorieren und so macht sie sich auf die Suche nach der Wahrheit. Nicht alle Handlungen von Elisabeth sind für mich nachvollziehbar, manchmal habe ich mich auch einfach nur gefragt, wie dumm man sein kann sich in Situationen zu begeben, von denen man von vorne herein weiß, dass sie gefährlich sind oder sein können. Elisabeth hat ganz oft großes Glück, aber hätte sie sich im Sessel zurückgelehnt, wäre die Wahrheit wohl niemals ans Licht gekommen. Wie schon in „Wenn der Nebel schweigt“ lenkt der Autor auch hier den Verdacht immer wieder geschickt auf andere Personen, jeder könnte Anna getötet haben. Die Auflösung ist wieder spannend, gelungen und überraschend. Wieder einmal kann der Leser tief in menschliche Abgründe schauen Das Ende kommt ein wenig brutal daher, das hätte es nicht gebraucht, aber so findet die Geschichte einen Abschluss. Ich habe schon das nächste Buch des Autors im Auge 🙂

    14. Aug. 2024

3 von 22 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Roman Klementovic

Roman Klementovic, geboren 1982 in Wien, arbeitete viele Jahre im Marketing bevor er seine Liebe zum Schreiben entdeckte. Seitdem ist er kaum von seinem Notebook zu trennen und tüftelt ständig an neuen Geschichten.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick