Blick ins Buch

Krimis

DUNKELKAMMER

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Über das Buch

Es ist Winter in Innsbruck. Ein Obdachloser rettet sich in eine seit langem leerstehende Wohnung am Waldrand. Im Schlafzimmer findet er eine Leiche, die dort seit zwanzig Jahren unentdeckt geblieben war. Ein gefundenes Fressen für Pressefotograf David Bronski. Gemeinsam mit seiner Journalistenkollegin Svenja Spielmann soll er vom Tatort berichten und die Geschichte der Toten recherchieren. Dass dieser Fall jenseits des Spektakulären aber auch etwas mit ihm zu tun hat, verschweigt er.

Seit er denken kann, fotografiert Bronski das Unglück. Richtet seinen Blick auf das Dunkle in der Welt. Dort wo Menschen sterben, taucht er auf. Er hält das Unheil fest, ist fasziniert von der Stille des Todes. Es ist wie eine Sucht. Bronski ist dem Tod näher als allem anderen, er lebt nur noch für seine Arbeit und seine geheime Leidenschaft. Das Fotografieren, analog. Dafür zieht er sich zurück in seine Dunkelkammer. Es sind Kunstwerke, die er hier schafft. Porträts von toten Menschen. Es ist sein Versuch, wieder Sinn zu finden nach einem schweren Schicksalsschlag.

Editionen (3)

ISBN9783442757848
Verlagbtb
Erscheinungsdatum22.03.21
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

115 Bewertungen

22 Rezensionen

4,2

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  • caro_liest
    caro_liest

    62 Follower

    3,0

    Die Geschichte ist durchaus spannend, allerdings auch sehr vorhersehbar. Die Figuren bleiben leider alle ziemlich flach. Und die Dunkelkammer spielt in der Geschichte eigentlich keine Rolle. Was mich aber am meisten geärgert hat, war der riesen Logikfehler, dass eine Wohnung angeblich 20 Jahre leer stehen kann, ohne das niemand nach dem Rechten schaut und die Wohnung nicht verfällt. Da hätten beim Polizisten alle Alarmglocken schrillen müssen, es wird aber so hingenommen.

    8. Juni 2025

  • tastenklecks
    tastenklecks

    161 Follower

    3,0

    Unklar...?

    Stellenweise ist es mir langatmig vorgekommen. Vielleicht, weil viel Plot in der Vergangenheit & Erinnerungen spielt. Im letzten Drittel war es aber doch rasant. Scheint eine Reihe zu sein, ich werde sie aber nicht verfolgen...

    14. Apr. 2025

  • yannikng
    yannikng

    2 Follower

    4,0

    Klarer Schreibstil, spannende Handlung, Charaktere könnten mit mehr Tiefe beschrieben werden

    3. Juli 2025

3 von 22 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 5816%
caro_liest
caro_liest6. Juni 2025

Ich finde es ziemlich unrealistisch, dass eine Wohnung angeblich 20 Jahre leer steht ohne dass mal jemand nach dem Rechten schaut. Das Haus kann man dann vermutlich nicht mehr als Investition betrachten

Autorin / Autor

Über Bernhard Aichner

Bernhard Aichner (1972) schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke, er ist einer der erfolgreichsten Autoren Österreichs - aber er ist auch Fotograf. Bevor er sich der Werbefotografie zuwandte, war er jahrelang als Pressefotograf für den KURIER tätig. Bei der zweitgrößten Tageszeitung Österreichs erlernte er das journalistische Handwerk. Seine Aufgabengebiete waren vielfältig, im Besonderen war er von der Polizeifotografie fasziniert. Hier ging es um Unfälle, Mord und Naturkatastrophen. Aus diesem Grund siedelt Aichner nun seine neue Buchreihe genau in diesem Milieu an, in dem er sich jahrelang bewegt hat. Er weiß also aus erster Hand, worüber er schreibt. Für seine Kriminalromane wurde Aichner mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt mit dem Burgdorfer Krimipreis 2014, dem Crime Cologne Award 2015 und dem Friedrich Glauser Preis 2017. Mehrere seiner Werke wurden verfilmt, u.a. seine Totenfrau-Trilogie für Netflix/ORF.

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