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»Würden die Menschen sehen, wer ich wirklich bin, wäre New York ein Schlachtfeld, in dessen Rauchfahnen ich triumphierend auf den Leichen meiner Feinde stehe. Würden sie sehen, wer ich wirklich bin, würden sie Krieg gegen mich führen. Sie alle gegen mich allein. Und sie würden verlieren.« Endlich habe ich es geschafft, den ersten Teil der "Food Universe" Reihe von meinem SUB zu befreien. Nachdem mir Neon Birds sehr gut gefallen hat, war ich wirklich gespannt, was mich hier erwartet und mit welchen abgefahrenen Ideen Marie Grasshoff dieses Mal um die Ecke kommt. Wir begleiten Tycho, eine junge Barkeeperin aus New York, die durch den Tod ihrer Eltern traumatisiert ist und mit ihrer Alkoholsucht zu kämpfen hat. Außerdem ist sie ein Göttererbe und dadurch übernatürlich stark, vor allem wenn sie Alkohol getrunken hat. Diese Fähigkeit setzt sie ein um als "Captain Vodka", Menschen aus gewalttätigen Situationen zu retten. Ohne richtigen Plan lässt sie sich durchs Leben treiben, einziger Fixpunkt ist ihr bester Freund Logan und seine Familie, bis sie plötzlich der mysteriösen und gutaussehenden Grayson begegnet, die ihr Leben gehörig auf den Kopf stellt. Ich muss sagen, dass ich Tycho mochte, sie aber teilweise sehr naiv und unüberlegt handelt und sie das manchmal anstrengend und unsympathisch wirken lässt. Man mag sie schütteln und gleichzeitig fest in den Arm nehmen. Trotzdem fand ich ihren Kampf mit der Sucht und mit ihren Ängsten und Zweifeln gut dargestellt. Generell werden hier einige ernste Themen wie Sucht, Abhängigkeit und Manipulation durch andere Menschen behandelt und darüber aufgeklärt, ohne das es jemals belehrend oder predigend daherkommt. Was das Wordlbuilding angeht, hätte ich mir noch ein bisschen mehr Informationen gewünscht, sowohl was die Behörde, die Göttererben selbst, als auch die Sekte angeht. Trotzdem fand ich die Atmosphäre gelungen und vor allem die Action und die Kampfszenen haben mir gut gefallen. Den Spice hätte es für meinen Geschmack allerdings nicht gebraucht. Meine größten Kritikpunkte wären allerdings die Vorhersehbarkeit und das Pacing der Handlung. Mir war leider sehr schnell klar, auf was das alles hinauslaufen würde und stellenweise hat sich die Handlung dann doch sehr gezogen, vielleicht gerade weil ich den Twist quasi schon wusste. Das Ende fand ich allerdings wirklich gelungen und es hat mich gefreut, dass Tycho endlich etwas Frieden und auch Hoffnung für ihre Zukunft findet. Alles in allem eine interessante Geschichte mit einem sehr originellen und kreativen Magiesystem. Ein guter Read für zwischendurch, allerdings hat es mich nicht genug überzeugt, um auch die anderen Teile noch zu lesen.
1 Tage vor
»Würden die Menschen sehen, wer ich wirklich bin, wäre New York ein Schlachtfeld, in dessen Rauchfahnen ich triumphierend auf den Leichen meiner Feinde stehe. Würden sie sehen, wer ich wirklich bin, würden sie Krieg gegen mich führen. Sie alle gegen mich allein. Und sie würden verlieren.« Endlich habe ich es geschafft, den ersten Teil der "Food Universe" Reihe von meinem SUB zu befreien. Nachdem mir Neon Birds sehr gut gefallen hat, war ich wirklich gespannt, was mich hier erwartet und mit welchen abgefahrenen Ideen Marie Grasshoff dieses Mal um die Ecke kommt. Wir begleiten Tycho, eine junge Barkeeperin aus New York, die durch den Tod ihrer Eltern traumatisiert ist und mit ihrer Alkoholsucht zu kämpfen hat. Außerdem ist sie ein Göttererbe und dadurch übernatürlich stark, vor allem wenn sie Alkohol getrunken hat. Diese Fähigkeit setzt sie ein um als "Captain Vodka", Menschen aus gewalttätigen Situationen zu retten. Ohne richtigen Plan lässt sie sich durchs Leben treiben, einziger Fixpunkt ist ihr bester Freund Logan und seine Familie, bis sie plötzlich der mysteriösen und gutaussehenden Grayson begegnet, die ihr Leben gehörig auf den Kopf stellt. Ich muss sagen, dass ich Tycho mochte, sie aber teilweise sehr naiv und unüberlegt handelt und sie das manchmal anstrengend und unsympathisch wirken lässt. Man mag sie schütteln und gleichzeitig fest in den Arm nehmen. Trotzdem fand ich ihren Kampf mit der Sucht und mit ihren Ängsten und Zweifeln gut dargestellt. Generell werden hier einige ernste Themen wie Sucht, Abhängigkeit und Manipulation durch andere Menschen behandelt und darüber aufgeklärt, ohne das es jemals belehrend oder predigend daherkommt. Was das Wordlbuilding angeht, hätte ich mir noch ein bisschen mehr Informationen gewünscht, sowohl was die Behörde, die Göttererben selbst, als auch die Sekte angeht. Trotzdem fand ich die Atmosphäre gelungen und vor allem die Action und die Kampfszenen haben mir gut gefallen. Den Spice hätte es für meinen Geschmack allerdings nicht gebraucht. Meine größten Kritikpunkte wären allerdings die Vorhersehbarkeit und das Pacing der Handlung. Mir war leider sehr schnell klar, auf was das alles hinauslaufen würde und stellenweise hat sich die Handlung dann doch sehr gezogen, vielleicht gerade weil ich den Twist quasi schon wusste. Das Ende fand ich allerdings wirklich gelungen und es hat mich gefreut, dass Tycho endlich etwas Frieden und auch Hoffnung für ihre Zukunft findet. Alles in allem eine interessante Geschichte mit einem sehr originellen und kreativen Magiesystem. Ein guter Read für zwischendurch, allerdings hat es mich nicht genug überzeugt, um auch die anderen Teile noch zu lesen.
1 Tage vor








