Blick ins Buch

Historische Romane

Die steinerne Schlange

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Über das Buch

Deutschland, 213 n. Chr.: Quintus Severus Silvanus kommt zu den Sueben, um den Stammesfürsten zur Heerfolge für einen von Kaiser Caracalla geplanten Feldzug aufzufordern. Als Quintus Gerhild zu Gesicht bekommt, will er sie als Geliebte mitnehmen. Gerhild sträubt sich jedoch und besteht auf einen Wettkampf. Sie tritt selbst gegen Quintus an, besiegt ihn und blamiert ihn damit vor dem ganzen Stamm. Quintus gibt sich damit nicht zufrieden, er sinnt auf Rache. Er will die junge Germanin als Sklavin haben und sie beherrschen. Doch dies sind nicht die einzigen Abenteuer, die Gerhild bestehen muss ...

Editionen (5)

ISBN9783838777283
VerlagLübbe Audio
Erscheinungsdatum08.10.15

Rezensionen & Bewertungen

30 Bewertungen

4 Rezensionen

3,8

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  • literallylu
    literallylu

    145 Follower

    4,0

    Schöner historischer Roman

    Wieder sehr spannend, ein flüssiger Schreibstil und viele, aber überschaubare Charaktere mit verschiedenen Charaktereigenschaften. Insbesondere wieder eine starke Protagonistin, die sich ihren Gegnern wiedersetzt! Am Ende hat es sich für mich etwas gezogen. Außerdem hätte ich gerne mehr Szenen in Rom gehabt. Insgesamt verlief mir alles zu glatt im Vergleich zu anderen Iny Lorentz Romanen. Daher ein sehr gutes Buch für Einsteiger!

    23. Apr. 2026

  • phini
    phini

    17 Follower

    2,5

    Zu viel Glück auf einmal - das war dann schon nicht mehr schön.

    Nach meinen letzten Büchern, hatte ich mal wieder Lust auf einen richtig klassischen historischen Roman. Und was ist dafür besser geeignet als ein Buch von Iny Lorentz!? Dachte ich... Das hat sich leider nicht bestätigt. Für mich bisher das schwächste Buch, das ich von ihnen gelesen habe. Gut war natürlich wieder - ganz im Iny Lorenz Stil - eine starke weibliche Hauptperson. Aber dass ihr einfach alles - wirklich ALLES - gelingt, hat dem ganzen die Spannung genommen. Ich habe einiges über die Zeit des Römischen Reichs gelernt, das hat mir gut gefallen. Ansonsten fehlte es dem Buch und den Charakteren irgendwie an Tiefe. Es zog sich ganz schön in die Länge. Wenn mich jemand nach einem historischen Roman fragen würde, würde ich diesen hier nicht empfehlen.

    10. März 2024

  • keksisbaby
    keksisbaby

    97 Follower

    3,0

    Gerhild lebte mit ihrem Volk eigentlich recht ruhig jenseits des Limes der Römer. Sie treiben Handel mit ihnen und stellen Heere für die Feldzüge. Doch das genügt den Römern nicht. Cesar will seinen Herrschaftsbereich ausweiten und noch mehr germanische Stämme unter das römische Joch zwingen. Dies durchzuführen ist die Aufgabe des Statthalters Quintus. Der bekleckert sich dabei nicht gerade mit Ruhm, schändet, tötet oder versklavt die Germanen. Quintus findet Gefallen an der jungen Fürstentochter und hätte sie gern als Konkubine, doch da hat er seine Rechnung ohne die tollkühne Frau gemacht. Mehr als einmal gelingt es ihr sich seinem Einfluss zu entziehen. Sie erkennt, dass die verstreuten Stämme zusammenhalten müssen um sich Rom zu widersetzen. Doch dafür müssen sie ihre Querelen untereinander beenden und das ist manchmal leichter gesagt als getan. Mit ihrer Tollkühnheit und ihrem Mut erwirbt sich Gerhild schnell den Ruf als Wuodans Schildmaid und schon bald folgen ihr immer mehr Germanen, auf dem Feldzug gegen das Imperium. Wenn man wie ich 15 Romane von Iny Lorentz gelesen hat, erkennt man ein bestimmtes Muster hinter den Geschichten. Eine junge Frau trotzt Tod und Teufel, egal in welcher Epoche und findet am Ende die Liebe ihres Lebens. Die Guten sind bis zur Selbstaufgabe angefüllt mit allen wünschenswerten Tugenden, wohingegen die Bösen stereotypisch finstere Pläne schmieden, nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind und nicht einen Funken Anstand im Leibe haben. Was ihnen über kurz oder lang zum Verhängnis wird. Auffallend ist das jeder Mann egal wie sich die politische Umgebung gerade gestaltet, danach trachtet ein Weib in die Büsche zu ziehen und seinen Speer in ihr Fleisch zu versenken. Nach dem Objekt der Begierde wird auch dann gerne mal das politische Kalkül und die Ziele ausgerichtet. Von daher werden Entscheidungen auch hier gern mal mit der unteren Gürtellinie getroffen und nicht mit dem Hirn. Also alles schön schwarz/weiß ohne Grauzone. Aber wie gesagt, nach 15 Romanen habe ich nichts anderes erwartet und von daher möchte ich mich darüber nicht mokieren. Gerhild war mir ein bisschen zu viel des Guten. Sogar für einen Iny Lorentz Roman. Egal was sie anfasst und anfängt, immer gelingt ihr dies und immer hat sie noch einen genialen Plan in der Hinterhand. Sie allein besiegt ein Heer von 2000 römischen Soldaten und der Fiesling bekommt am Ende was er verdient. Was mich sonst versöhnt ist das ich wenigstens einen Eindruck bekomme von der beschriebenen Epocheö. In diesem Buch jedoch nicht und das obwohl ich hinterher die historischen Erklärungen zu der Story gelesen habe. Im Wesentlichen war es diesmal nur eine Zusammenfassung der Geschichte. Schade, vielleicht bin ich aber auch aus dieser Art Roman herausgewachsen. Aber das werde ich noch an zwei drei weiteren Romanen eruieren. Alles in allem eine unterhaltsame Erzählung über die Zeit der Germanen und deren Widerstand gegen Rom, auch wenn der Stil langsam für mich seinen Reiz verliert.

    20. Okt. 2022

3 von 4 Rezensionen

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