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Das Gefühl von Unendlichkeit

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Über das Buch

Eine beinahe unglaubliche wissenschaftliche Entdeckung, die verspricht, die Welt zu verändern. Doch zu welchem Preis?

Es fühlt sich an wie ein Urknall, als Zoe in einem Vorlesungssaal von Harvard auf Jack trifft. Von einer Sekunde auf die andere verändert sich alles: Zwischen den beiden entbrennt ein spielerischer Wettkampf, der schon bald von einer unbändigen Faszination füreinander abgelöst wird. Jack ist klug und ambitioniert, beinahe mühelos scheint ihm alles zu gelingen. Zoe ist wie elektrisiert, wenn sie zusammen sind. Eines Nachts machen sie eine Entdeckung, die niemand für möglich gehalten hätte: Sie knacken den Code der menschlichen Zellen, der fürs Altern verantwortlich ist. Die Unendlichkeit rückt in greifbare Nähe – kann es wirklich einen Anfang ohne Ende geben?

»Das Gefühl von Unendlichkeit« ist ein kluger wie packender Roman über Versprechen und Verrat, Ehrgeiz und Erwartungen, Liebe und Vergänglichkeit.

Ungekürzte Lesung mit Rike Schmid
10h 51min

Editionen (4)

ISBN9783837169379
VerlagRandom House Audio
Erscheinungsdatum09.06.25

Rezensionen & Bewertungen

78 Bewertungen

27 Rezensionen

3,8

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  • ma_curlsandbooks
    ma_curlsandbooks

    40 Follower

    5,0

    Zoe und Jack begegnen sich in der Organik-Vorlesung in Harvard. Beide sind sofort fasziniert voneinander, fordern sich über Wochen gegenseitig in den Vorlesungen heraus und haben Spaß daran, sich gegenseitig zu challengen. Sie sind beide auf ihre Art genial, kommen aber aus völlig verschiedenen Welten: Zoe ist in einer Akademiker-Familie groß geworden und kämpft schon immer um die Anerkennung des Vaters, der Wissenschaftler ist. Jack kommt aus armen Verhältnissen, die Mutter suchtkrank - den Platz in Harvard musste er sich hart erarbeiten. Als Zoe Jack von ihrer Theorie erzählt, wie man das Altern umkehren kann, sind beide Feuer und Flamme und starten mit der Forschung. Zuerst noch in kleinem Rahmen in den Labors von Harvard. Doch die Sache wird schnell groß und nimmt Dimensionen an, die schier unglaublich sind. Investoren werden gebraucht und werden schnell gefunden, es fließen Millionen in das neu gegründete Unternehmen der beiden. Es scheint, als wären sie einem Medikament auf der Spur, das das Leben verlängern kann. Zoe übernimmt die Position der CEO, Jack kümmert sich um die Forschung im Labor. Die Medien stürzen sich vor allem auf die kluge und charismatische Zoe- eine Frau in der Wissenschaft. Investoren, Interviews, Wohltätigkeitsveranstaltungen, Fotoshootings für die Vogue… Währenddessen wächst auch die Liebe der beiden und alles scheint so perfekt. Der Erfolg scheint unaufhaltbar bis Zoe Unregelmäßigkeiten in den Daten auffallen. Sind sie die ganze Zeit an einer falschen Theorie dran? Oder hat Jack sie belogen? Der schmerzhafte Absturz, der folgt hat für beide dramatische Folgen. Wow, was für ein mitreißendes Buch. Das Gefühl von Unendlichkeit ist die ungewöhnliche Liebesgeschichte von zwei jungen Menschen, die an einer Idee arbeiten, die das Leben der gesamten Menschheit verändern kann. Eine der zentralen Fragen, die dieses Buch beleuchtet, ist die nach unserer Motivation. Was treibt uns an? Anerkennung? Geld? Macht? Und wie weit geht man um diese Dinge zu erreichen- welche Opfer sind gerechtfertigt? Es ist ein gelungenes und realistisches Bild unserer Gesellschaft und davon, wie rasend schnell sich Dinge entwickeln können und natürlich ist die Geschichte fiktiv aber ich denke, dass es genau so laufen könnte. Zwei junge Menschen- eines davon eine WissenschaftlerIN- haben eine Idee, wie man das Altern umkehren kann. Mal ehrlich: Wer wäre nicht begeistert davon? Die ersten beiden Drittel des Buches sind aus Zoes Perspektive geschrieben. Sehr feinfühlig beschreibt Austin Taylor den struggle der wohlerzogenen jungen Frau, die trotz ihrer Genialität doch im Schatten des Bruders steht und sich die Anerkennung des Vaters wünscht. Erst im letzten Drittel erfährt man aus Jacks Perspektive einiges aus seiner Kindheit. Die beiden Erzählstränge unterscheiden sich etwas im Stil. In Jacks Kapitel ist oft nur von „dem Jungen“ die Rede, was Distanz schafft aber auch Jacks Persönlichkeit widerspiegelt. Der wissenschaftliche Part der Geschichte ist wichtig fürs Storytelling- war mir jedoch nie zu viel und ich bin gut mitgekommen, obwohl ich kaum naturwissenschaftliches Wissen habe. Für mich war absolut nicht vorhersehbar wie dramatisch sich die Geschichte entwickelt. Das Gefühl von Unendlichkeit hat mich sehr berührt, daher kann ich es euch von Herzen empfehlen.

    19. Apr. 2026

  • amorlectio
    amorlectio

    101 Follower

    4,0

    Die Möglichkeit unsterblich zu werden ist zum Greifen nah, oder?

    Wir begleiten Zoe in ihrem neuen Lebensabschnitt in Havard. Zoe, die in einer Akademikerfamilie aufwächst, aber nicht die Anerkennung von ihrem Vater bekommt, die sie sich so sehr wünscht- ihr Bruder bekommt diese Anerkennung ohne Probleme. In Harvard trifft sie auf den klugen, aber irgendwie schräg wirkenden Jack, gemeinsam wollen sie ein Medikament entwickeln, um das Altern rückgängig bzw. langsamer zu machen. Während dieses Projekts verlassen sie die Uni, suchen und finden sie Investoren, gründen ein Start-Up und finden endlich zueinander. Ich fand es anfangs etwas schwierig reinzukommen, ab Mitte des Buches hat es mich dann aber nicht mehr losgelassen. Ich wollte unbedingt wissen, ob sie es schaffen, das Medikament zu entwickeln und wie sie sich als Paar/ Team entwickeln. Aber so richtig Zugang habe ich zu Zoe und zunächst auch Jack nicht gefunden. Ich habe viele Entscheidungen einfach nicht nachvollziehen können (z.B. die Uni schmeißen- wenn man in Harvard! angenommen wurde und superschlau ist 🤔) und auch wie das mit den Investoren funktioniert, die Millionen geben, nur für eine Idee- ich weiß nicht. Das 20 jährige ohne Abschluss so ernst genommen wurden, ohne dass sie wirkliche Beweise liefern mussten, nur wegen einer Idee, kam mir abwegig vor. Zum Ende hin wurde mir Jack von Beiden immer sympathischer. Anhand einiger Rückblenden konnte man viele seiner Verhaltensweisen besser einordnen und verstehen. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen, es hat mal wieder einige Gehirnwindungen bei mir trainiert, weil ich nicht alles verstanden habe, was da in den Laboren abgelaufen ist…

    26. Juni 2025

  • 3,0

    ✨ Rezension und Gewinnspiel✨ Das Gefühl von Unendlichkeit | Austin Taylor | Heyne | 400Seiten | Übersetzt von Babette Schröder | ⭐️⭐️⭐️

    In Das Gefühl von Unendlichkeit begleiten wir Zoé und Jack. Beide studieren und geraten in einen kleinen Wettstreit. Sie kommen sich dabei näher und wollen gemeinsam an einem Startup arbeiten. Allerdings gelangen sie dabei nicht nur zu Ruhm, es passieren auch Fehler. Können die beiden das am Ende hinter sich lassen und gemeinsam daraus hervor gehen? Der Schreibstil war sehr angenehm und so kam gut Lesefluss auf. Leider brauchte die Story den auch, denn es war streckenweise recht langatmig. Wer sich für Physik und Chemie interessiert findet die Story ggf nochmal interessanter. Mich konnte sie aber leider nicht so ganz abholen. Auch die Protagonisten sind mir nicht sehr ans Herz gewachsen und so fieberte ich nicht sehr mit. Eine solide Geschichte, die aber nicht unbedingt mit Spannung punkten konnte. Von mir gibt es 3 Sterne.

    ✨ Rezension und Gewinnspiel✨ 

Das Gefühl von Unendlichkeit | Austin Taylor | Heyne | 400Seiten | Übersetzt von Babette Schröder | ⭐️⭐️⭐️

    16. Juli 2025

3 von 27 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 246%
arie.liest
arie.liest18. Juli 2025

Bin direkt überfordert mit den wissenschaftlichen Begriffen 😃

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Autorin / Autor

Über Austin Taylor

Austin Taylor, geboren 1999 in Maine, USA, hat Chemie und Englisch an der Harvard University studiert. Ihr Debütroman »Das Gefühl von Unendlichkeit« ist zum Teil von ihrem Studium, ihren Kommiliton*innen und ihrer Arbeit im Chemielabor inspiriert. Neben ihrem Studium arbeitete sie als Autorin für die Harvard Political Review, nach ihrem Abschluss war sie in der Wissenschaftspolitik tätig. Taylor lebt und schreibt in Maine.

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