Blick ins Buch

Fantasy

Das Herz der Sonne

4,2(179)
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Über das Buch

Achtung: Der neue große Brandon-Sanderson-Fantasy-Blockbuster!

Ein Mann, der sich seit Langem nur noch »der Nomade« nennt, wacht in einer ihm fremden Welt auf. Noch ehe er herausfinden kann, wo er ist, wird er mit anderen Menschen in der grauen Morgendämmerung draußen angekettet, wo er gleich unter den Strahlen einer alles verbrennenden Sonne sterben soll. Doch noch ist etwas von der Magie seiner Heimatwelt Roschar in ihm. Mit letzter Kraft kann er sich befreien – aber damit hat sein Schicksal als Held dieser Welt gerade erst begonnen …

Brandon Sanderson ist mit internationalen Fantasy-Bestsellern wie seiner epischen »Sturmlicht-Chroniken«-Saga berühmt geworden. 2022 hat er mit vier neuen Büchern einen Crowdfunding-Rekord gebrochen und die größte Kickstarter-Kampagne aller Zeiten erreicht. »Das Herz der Sonne« ist einer dieser sagenhaften Romane und lupenreine Sanderson-Fantasy!

Ungekürzte Lesung mit Detlef Bierstedt
14h 29min

Editionen (3)

ISBN9783837165395
VerlagRandom House Audio
Erscheinungsdatum09.01.24

Rezensionen & Bewertungen

179 Bewertungen

33 Rezensionen

4,2

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  • jinx
    jinx

    877 Follower

    4,0

    Der Ritter stößt einen langen Seufzer aus, ist aber gezwungen, die Wahrheit zuzugeben. Nomad ist in seiner Dummheit wenigstens standhaft. 🔥🌪🔥🌪🔥🌪🔥🌪🔥🌪🔥🌪🔥🌪🔥🌪

    Mit Das Herz der Sonne habe ich nun das letzte Buch der „Secret-Project“-Reihe von Brandon Sanderson beendet. Wie alle Bände der Reihe ist auch dieses eine eigenständige Geschichte. Allerdings soll gerade dieser Teil – nach allem, was ich gelesen habe – besonders viele Anspielungen und Easter Eggs für Fans der Sturmlicht-Chroniken enthalten und stärker im Kosmeer verwoben sein. Ich selbst habe die Sturmlicht-Chroniken noch nicht gelesen (sie warten aber schon bereit im Regal). Ob das Vorwissen das Verständnis deutlich erleichtert, kann ich daher nicht sicher sagen – ich vermute es aber. Und ich bin jetzt schon gespannt, welche vertrauten Details mir später beim großen Sturmlicht-Abenteuer wieder begegnen werden. Wie immer liefert Sanderson eine unglaublich eigenständige, faszinierende Welt mit einem kreativen Magiesystem, das nur er in dieser Form erschaffen kann. Genau das liebe ich so sehr an seinen Büchern: diese Mischung aus origineller Idee, gutem Worldbuilding, interessanten Figuren und einer dynamischen Handlung. All das findet man auch in Das Herz der Sonne, und allein dadurch war es für mich schon ein starkes Leseerlebnis. Manchmal allerdings war die Geschichte dieses Mal etwas verwirrend. Ich habe nicht immer direkt verstanden, was unser Protagonist eigentlich tut oder warum die Magie genau so funktioniert. 😅 Überraschenderweise störte mich das aber kaum – denn das Ende bringt vieles zusammen, ergibt rückblickend Sinn und lässt einen die Puzzleteile zu einem stimmigen Gesamtbild zusammensetzen. Wie gewohnt gibt es neben epischen Momenten auch Humor, kluge Beobachtungen und kleine moralische Botschaften. Diese Mischung trifft bei mir einfach jedes Mal ins Schwarze. Fazit ✨️ Ein kreatives, kosmisches Abenteuer voller Ideenreichtum, Atmosphäre und Herz. Für mich ein starkes Buch – vermutlich mit noch mehr Tiefe, wenn man bereits im Sturmlicht-Universum zuhause ist. Ich freue mich jetzt umso mehr darauf, in das große Hauptwerk des Kosmeers einzutauchen.

    Der Ritter stößt einen langen Seufzer aus, ist aber gezwungen, die Wahrheit zuzugeben. Nomad ist in seiner Dummheit wenigstens standhaft.

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    19. Okt. 2025

  • pagesbyjessi
    pagesbyjessi

    171 Follower

    3,5

    Überleben unter tödlicher Sonne: Nomads Reise in „das Herz der Sonne“

    „das Herz der Sonne“ war mein erster Roman von Brandon Sanderson und ich war sofort von seiner lebendigen Erzählweise und seinen eindrucksvollen Beschreibungen fasziniert. Die Welt, die er erschafft, ist außergewöhnlich interessant und das Erzähltempo ist atemberaubend schnell. Kaum gibt es einen Moment zum Atemholen, da eine Actionszene die nächste jagt und wir ständig neue Details über den Planeten entdecken. Neben Nomad begegnen wir weiteren Charakteren, die zwar nicht alle tiefgehend erkundet werden, jedoch durch ihre kleinen Entwicklungen sympathisch und greifbar bleiben. **Fazit:** Rückblickend betrachtet, fand ich den Roman insgesamt sehr gut. Er mag vielleicht kein Meisterwerk sein, doch seine unterhaltsame Erzählweise und die Vielzahl an kreativen Ideen haben mich begeistert. Ich freue mich darauf, weitere Bücher von Brandon Sanderson zu lesen und werde mir besonders seine bekannte Reihe „Die Sturmlicht-Chroniken“ vornehmen.

    Überleben unter tödlicher Sonne: Nomads Reise in „das Herz der Sonne“

    30. Mai 2024

  • wiihl
    wiihl

    15 Follower

    3,5

    Fantasy trifft Space-Age. Ein Teaser für die Cosmeer-Zukunft.

    Im vierten und letzten der „Secret Projects“ von Brandon Sanderson begleiten wir den Charakter Nomad in der Space-Age Zukunft des Cosmeers. Dieser ist einer der Weltenspringer in Sandersons Universum Cosmeer, er kann also zwischen den verschiedenen Planeten, auf denen die Handlung der einzelnen Romanreihen spielt, hin und her wechseln. Woher er kommt und woher er die Fähigkeiten dazu hat gehört zu den Mysterien, dessen Aufklärung Sanderson gerne in seine Handlung einwebt. Nomad strandet zu Beginn des Buches auf einem bislang unbekannten Planeten. Er ist auf der Flucht vor der „Nachtbrigade“, doch anstatt sich hier kurz ausruhen zu können bekommt er die nächsten Probleme. Das Sonnenlicht ist hier tödlich, die Bevölkerung lebt in fliegenden Städten und ist auf der permanenten Flucht vor dem Tageslicht. In diesem ewigen Schatten wird Nomad in einen Konflikt zwischen dem tyrannischen „Zunderkönig“ und einer Gruppe Rebellen hineingezogen, der so rasant erzählt wird, dass weder Nomad noch die Leser:innen zur Ruhe kommen. Zu allem Überfluss geht Nomads „Investitur“, also seine magische Kraftquelle, zur Neige und er kann seine magischen Fähigkeiten nicht zum Kampf einsetzen. Die letzten Einträge von Sanderson haben meiner Meinung nach leider in Ihrer Qualität nachgelassen. Die Entwicklung von kreativen eigenständigen Handlungen mit kleineren Anspielungen an andere Einträge des Cosmeers hin zu einer weniger subtilen Erzählweise tut den Büchern nicht gut. Jeder Figur im Cosmeer benutzt nun die gleichen Begriffe wie „Investitur“, „Atemwerteinheiten“ etc. Der Mystery Aspekt an Sandersons Schreibstil ist eine seiner großen Stärken. Diese werden hier durch pseudowissenschaftliche Erklärungen und Vereinheitlichungen kaputt gemacht. Die kosmischen Ereignisse überschatten die planetaren und lassen den Leser das Interesse an der eigentlichen Handlung der Romane verlieren. Am stärksten ist mir dies im zweiten Zyklus der Nebelgeborenen Reihe aufgefallen. Was auf Scadriel passiert erscheint einfach nicht so wichtig im Vergleich zu den vielen Anspielungen auf andere Welten und Ereignisse, während im grandiosen ersten Zyklus die Welt selbst mit ihren individuellen Besonderheiten die Bücher zu dem gemacht haben als was sie heute gefeiert werden. So ging es mir auch mit „Das Herz der Sonne“. Mein Interesse galt weniger den neuen Figuren als viel mehr den alten. Wer ist Nomad? Warum kann er nicht Kämpfen? Wer ist die Nachtbrigade und warum ist sie hinter ihm her? Der Autor schreibt gewohnt gut. Der Roman hat ein hohes Erzähltempo und springt nur von einer Action-Sequenz zur nächsten. Trotzdem kommt die Charakterentwicklung von Nomad nicht zu kurz. Für Cosmeer Fans eine Art Teaser auf das, was uns in der Zukunft der Reihe erwartet. Für neue Leser:innen ein gut geschriebener Roman, dessen rasantes Tempo allerdings über fehlende Tiefe hinwegtäuscht. Auch glaube ich, dass die vielen Cosmeer-Anteile der Handlung, vor allem die Anspielungen auf die Sturmlicht Chroniken, für Sanderson-Erstleser:innen verwirrend sein können, auch wenn diese keine Spoiler enthalten. Ich würde daher eher empfehlen „Das Herz der Sonne“ erst zu lesen, wenn man vorher zumindest die ersten 3 Nebelgeborenen Romane, die ersten 6 Bände der Sturmlicht Chroniken und „Sturmklänge“ gelesen hat. Kann man gut zwischendrin mal lesen. Kein Cosmeer-Essential.

    6. Apr. 2026

3 von 33 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Brandon Sanderson

Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Mit den »Sturmlicht-Chroniken«, seinem großen Epos um das Schicksal der Welt von Roschar, erobert er regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten und begeistert auch in Deutschland viele Zehntausende Fans. Er wird bereits als der J. R. R. Tolkien des 21. Jahrhunderts gepriesen. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.

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